119. Minute! VfB ringt Freiburg nieder und steht im DFB-Pokalfinale

Was für ein Abend in Stuttgart: Der VfB schlägt Freiburg nach Verlängerung mit 2:1 und zieht ins DFB-Pokalfinale ein. Dort wartet nun ausgerechnet der FC Bayern.

Von der Redaktion  – 07.45 Uhr

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Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen und damit das Finale erreicht. Dort trifft die Mannschaft nun auf den FC Bayern.

Es war ein Pokalabend mit allem, was dazugehört: Rückstand, Druck, vergebene Chancen und am Ende ein spätes Tor, das die Arena explodieren ließ.

Freiburg schlägt zuerst zu

Zunächst erwischten die Gäste den besseren Moment. In der 28. Minute brachte Maximilian Eggestein den SC Freiburg mit 1:0 in Führung. Der VfB brauchte eine Weile, um ins Spiel zu finden, steigerte sich nach der Pause jedoch deutlich und übernahm mehr und mehr die Kontrolle.

Undav bringt Stuttgart zurück

Der verdiente Ausgleich fiel in der 70. Minute: Deniz Undav traf zum 1:1 und brachte den VfB zurück in die Partie. In der Folge drängten die Gastgeber auf die Entscheidung, ließen aber mehrere gute Möglichkeiten liegen. Freiburg verteidigte tief, hielt dagegen und rettete sich in die Verlängerung.

Entscheidung in letzter Minute

Auch dort blieb Stuttgart die aktivere Mannschaft. Mehrfach fehlte nicht viel – mal war der Freiburger Torhüter zur Stelle, mal verhinderte das Aluminium den Treffer.

Als vieles schon auf ein Elfmeterschießen hindeutete, fiel in der 119. Minute doch noch die Entscheidung: Tiago Tomás traf nach Vorarbeit von Badredine Bouanani zum 2:1 und schoss den VfB ins Finale.

Bayern wartet in Berlin

Damit wahrt der VfB die Chance auf die Titelverteidigung. Im Endspiel wartet nun der FC Bayern – eine Finalpaarung mit großer Bühne und viel Brisanz.