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41-Jähriger geht äußerst brutal gegen Ex-Freundin vor

Mit einem äußerst aggressiven 41-Jährigen hatte es am Montag in Kornwestheim Polizeibeamte zu tun.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte der 41-Jährige Mann gegen 9:45 Uhr seine Ex-Freundin aufsuchen. Ebenfalls in der Wohnung anwesend war eine 48-jährige Frau, die als Haushaltshilfe für die Ex-Freundin dort beschäftigt war. Der 41-Jährige befand sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand und trat von Beginn an äußerst aggressiv gegenüber den Frauen auf. Aus Furcht vor dem Mann wollte die 48-Jährige die Wohnung verlassen, woraufhin dieser unvermittelt mit großer Brutalität gegen sie vorging. So zerrte er sie an den Haaren aus der Wohnung und schleifte sie durchs Treppenhaus. Als die Frau im Treppenhaus am Boden liegen blieb, trat er weiter auf sie ein, kniete auf ihren Hals und biss sie mehrmals in die Hand und den Arm. Die Frau erlitt durch die Angriffe zahlreiche Verletzungen und blutete stark. Erst durch die alarmierten Polizeibeamten konnte der Mann überwältigt und gefesselt werden. Dabei leistete er den Beamten erheblichen Widerstand. Der Rettungsdienst brachte die 48-Jährige und den 41-Jährigen zur Behandlung der Verletzungen bzw. des psychischen Ausnahmezustands in Krankenhäuser. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart führten Kriminalbeamte den Tatverdächtigen am Dienstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Ludwigsburg vor, der ihn mit einem Unterbringungsbefehl in eine psychiatrische Einrichtung einwies.

Corona in Ludwigsburg: Ein Neuinfizierter im Landkreis – Reproduktionszahl sinkt

Das Landratsamt in Ludwigsburg hat am Dienstag (02. Juni) einen Neuinfizierten gemeldet. Somit ist innerhalb der letzten 72 Stunden nur ein neuer Corona-Fall hinzugekommen. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg erhöht sich auf mindestens 1.768 (Stand: 02. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.673 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Dienstag (02. Juni) rund 18 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.787 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 14 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.996 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 2 auf insgesamt 1.760 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,88 (Stand: 02. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 1,13.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus dem Landkreis Rems-Murr-Kreis sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.760 an. Unter den Verstorbenen waren 997 Männer und 763 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red