80-Jähriger baut Unfall auf Parkplatz eines Einkaufsmarktes und weitere Meldungen aus dem Kreis Ludwigsburg

Kirchheim am Neckar: 14.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall

Nachdem ein 80-jähriger Mercedes-Lenker am Mittwoch gegen 15:05 Uhr in der Max-Eyth-Straße in Kirchheim am Neckar auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes einen Verkehrsunfall mit insgesamt 14.000 Euro Sachschaden verursacht hatte, entfernte er sich zunächst von der Unfallstelle um dann nach kurzer Zeit wieder zurückzukehren. Der Unfall passierte, als eine 60-jährige Honda-Lenkerin rückwärts aus einer Parklücke ausparken wollte. Sie bemerkte den 80-jährigen in seinem Mercedes noch und blieb stehen, trotzdem kollidierte der Mercedes mit dem hinteren rechten Heck des Honda. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Honda gegen einen daneben geparkten Opel eines 52-Jährigen geschoben. Nach der Kollision fuhr der Senior zunächst weiter um dann später an die Unfallstelle zurückzukommen. Auf die aufnehmenden Polizeibeamten machte der Mann den Eindruck, als ob er gesundheitliche Probleme habe. In der Folge untersagten die Polizisten ihm die Weiterfahrt und beschlagnahmten seinen Führerschein. Der Honda war so beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der 80-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung rechnen.

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Schwieberdingen: Feuerwehreinsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Schwieberdingen befand sich am Mittwoch gegen 11.20 Uhr im Drosselweg in Schwieberdingen bei einem Einsatz in einem Zweifamilienhaus. Eine Bewohnerin hatte in der Küche in einem Topf Öl erhitzt, als plötzlich ihr wenige Monate altes Kind in einem anderen Zimmer zu schreien begann. Die Frau kümmerte sich umgehend um den Säugling. Während dessen begann das Öl zu qualmen, worauf die Frau die Wohnung mit ihrem Kind verließ. Die eingetroffene Feuerwehr lüftete die verrauchten Räume. Es wurde niemand verletzt. Sachschaden entstand nicht.

Remseck am Neckar-Aldingen: Unfallflucht

Einen Sachschaden von etwa 2.000 Euro hinterließ ein noch unbekannter Fahrzeuglenker, der am Mittwoch zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr im Hofener Weg im Industriegebiet Aldingen in eine Unfallflucht verwickelt war. Vermutlich beim Rangieren prallte der Unbekannte gegen einen VW, der auf einem Parkplatz stand. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07154/1313-0 mit dem Polizeirevier Kornwestheim in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Marbacher Straße

Am Mittwoch ereignete sich gegen 20.00 Uhr eine Unfallflucht in der Marbacher Straße in Ludwigsburg. Ein 20 Jahre alter Mitsubishi-Lenker war von Neckarweihingen kommend in Richtung Stadtmitte unterwegs. Etwa 200 Meter vor der Kreuzung mit der Bottwartalstraße fuhr ein noch unbekannter Fahrzeuglenker vom Straßenrand aus an, ohne vermutlich auf den fließenden Verkehr zu achten. Der 20-Jährige wich diesem aus und prallte gegen die Bordsteinkante der Mittelinsel. Dabei platzte ein Vorderreifen und der Mitsubishi war nicht mehr fahrbereit. Der Unbekannte setzte seine Fahrt indes in Richtung Stadtmitte fort. Bei dem Fahrzeug könnte es sich um einen roten PKW der Marke Kia mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB-) gehandelt haben. Der Sachschaden wurde auf etwa 500 Euro geschätzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, entgegen.

L1124/ Erdmannhausen: Zeugen zu Vorfall auf der Landstraße gesucht

Das Polizeirevier Marbach am Neckar sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Mittwoch gegen 21:00 Uhr auf der Landesstraße 1124 (L1124) auf Höhe der „Bugmühle“ und Erdmannhausen ereignet hatte. Ein 20-jähriger Peugeot-Lenker fuhr von Marbach am Neckar über die L1124 in Richtung Steinheim an der Murr. Auf Höhe der „Bugmühle“ bei Erdmannhausen sei ihm auf seiner Fahrbahnseite ein schwarzer Pkw entgegengekommen. In der Folge habe er nach rechts ausweichen müssen, verlor dabei die Kontrolle über den Wagen, fuhr eine Böschung hinauf und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Hierbei brach die Vorderachse des Wagens. Der Sachschaden wurde auf insgesamt 750 Euro geschätzt. Für Zeugenhinweise in Bezug auf den schwarzen Pkw ist das Polizeirevier Marbach am Neckar unter Tel. 07144 900 0 erreichbar.

Affalterbach: Auf Anhänger aufgefahren

Eine 70-jährige Opel-Lenkerin wurde am Mittwoch gegen 15:15 Uhr vermutlich von der tiefstehenden Sonne geblendet, als sie zwischen Affalterbach und Hochdorf auf der Hochdorfer Straße auf einen abgestellten Anhänger auffuhr. Hierbei entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 15.000 Euro. Der Opel war nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Rekord: 435 Millionen Pakete wurden vor Weihnachten in Deutschland versendet

Corona-Effekt: Die Paketbranche in Deutschland hat 2020 ihre eigenen Erwartungen übertroffen. Im Weihnachtsgeschäft 2020 (November und Dezember) beförderten die Paketdienste in Deutschland ein Rekordvolumen von rund 775 Mio. Kurier-, Express- und Paketsendungen (KEP-Sendungen). Treiber waren dabei vor allem die Paketsendungen an die Endverbraucher: Sie stiegen im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft 2019 um 80 Mio. auf 435 Mio. Sendungen (B2C-Paketsendungen, ohne Express und Kurier). Das sind noch einmal rund 15 Mio. mehr Sendungen als im Oktober erwartet, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesverbands Paket & Expresslogistik (Biek).

Das Wachstum bei den Paketsendungen an Endverbraucher war Corona-bedingt verglichen mit dem Vorjahr mehr als 2,5-mal so hoch: 23 Prozent mehr B2C-Paketsendungen als im Weihnachtsgeschäft 2019 wurden befördert. Die Lockdown-Maßnahmen haben das im Oktober erwartete Wachstum von bis zu 20 Prozent nochmals gesteigert. Aber auch bei den Paketsendungen von Privatpersonen an Privatpersonen (C2C-Paketsendungen) konnte ein deutliches Plus verzeichnet werden.

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Von den 775 Mio. KEP-Sendungen waren 440 Mio. B2C-Sendungen (Kurier, Express und Paket) und rund 300 Mio. B2B-Sendungen (Kurier, Express und Paket). An einem typischen Spitzentag wurden rechnerisch insgesamt bis zu 22 Mio. Sendungen von den KEP-Unternehmen befördert. Um die hohen Mengen zu bewältigen, griffen die Unternehmen auf ca. 30.000 zusätzliche Arbeitskräfte zurück.

Der BIEK-Vorsitzende Marten Bosselmann: „Auch – und gerade – in dieser schwierigen Zeit haben die Paketdienstleister unter Beweis gestellt, dass auf sie Verlass ist. Das Weihnachtsgeschäft ist bereits ohne Corona eine herausfordernde Zeit, da im November und Dezember deutlich mehr Sendungen als in den restlichen Monaten verschickt werden.“

red