AfD könnte bei Wahlsieg Tausende Stellen in Sachsen-Anhalt besetzen

Bei einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt könnte die AfD offenbar deutlich mehr Stellen besetzen als bisher bekannt. Wegen einer Nachbesetzungssperre sind derzeit mehr als 2.500 Posten offen, die eine neue Landesregierung wieder freigeben könnte.

Von der Redaktion – 08.43 Uhr

 Magdeburg – Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte im Falle der Regierungsübernahme nach der Landtagswahl am 6. September deutlich mehr als die bisher genannten 150 bis 200 Stellen mit eigenen Leuten besetzen. Das berichtet die „Bild“ (Samstagausgabe).

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Demnach sind bei der Landesregierung aktuell mehr als 2.500 Stellen wegen einer geltenden Nachbesetzungssperre offen. Die Haushaltsgesetze 2025 und 2026 legen fest, dass freiwerdende Stellen nicht neu besetzt werden, um Geld zu sparen.

„Die Nachbesetzungssperre macht es der AfD leicht“, sagte Kristin Heiß, Finanzpolitikerin der Linken-Landtagsfraktion, der Zeitung. Ein AfD-Finanzminister könne diese Sperre schnell aufheben und die Stellen dann besetzen, befürchtet sie.