Aktuelle Meldungen aus Ludwigsburg und der Region

Ludwigsburg: Selbstgebauter Böller führt zu Anzeige

Zwei junge Männer im Alter von 18 Jahren müssen nun mit Strafanzeigen rechnen, weil sie am Dienstag gegen 21:45 Uhr von einer Polizeistreife am Ortsrand von Ludwigsburg im Bereich der Jugendfarm mit einem selbstgebauten Böller und einer geladenen Gaspistole angetroffen wurden. Die Polizeibeamten bestreiften den Bereich, als sie von einer Zeugin angesprochen wurden, weil diese kurz vorher zwei Explosionsgeräusche wahrgenommen hatte. Die beiden Tatverdächtigen konnten dann angetroffen und kontrolliert werden. Dabei wurde festgestellt, dass einer der Männer einen selbstgebauten Böller und der andere eine Gasdruckpistole mitführten.

Ludwigsburg: Zeugen zu Diebstahl von Kompletträdern gesucht

Ein 33-Jähriger bemerkte am Dienstag gegen 16:15 Uhr zunächst das offen stehende Tor einer Tiefgarage in der Elfriede-Breitenbach-Straße in Ludwigsburg und in der Folge dann, dass in der Zeit von Dienstag, 5:45 Uhr, bis Mittwoch, 16:15 Uhr, von seinem Stellplatz die Sommer-Kompletträder gestohlen worden waren. Später meldeten sich noch zwei Nachbarn bei der Polizei, weil ihnen von dem bislang unbekannten Täter ebenfalls aus der Tiefgarage Kompletträder entwendet worden waren. Der Sachschaden wird insgesamt auf circa 3.500 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Oststadt bitte Zeugen oder weitere Geschädigte sich unter Tel. 07141 299200 zu melden.

Vaihingen an der Enz: LKW-Fahrer nach Unfall geflüchtet

Nach einer Unfallflucht, die sich am Dienstag gegen 15.10 Uhr auf der Landesstraße 1125 zwischen Vaihingen an der Enz und Aurich ereignete, sucht das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, noch Zeugen. Während ein 26 Jahre alter Ford-Lenker in Richtung Aurich fuhr, kam ihm in einer scharfen Kurve ein LKW entgegen. Mutmaßlich schnitt der LKW-Lenker die Kurve, so dass der 26-Jährige nach rechts in den Grünstreifen ausweichen musste. Aufgrund dessen verlor er wohl die Kontrolle über seinen Ford, geriet in Schlingern und kam nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit dem VW eines 61 Jahre alten Mannes zusammen, der sich hinter dem LKW befunden hatte. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 6.000 Euro. Der LKW-Fahrer setzte seine Fahrt indes unbeirrt in Richtung Vaihingen an der Enz fort. Es soll sich um ein weißes Fahrzeug gehandelt haben, das einem Müllfahrzeug ähnelt.

Steinheim an der Murr: Unfall im Kreisverkehr

Leichte Verletzungen erlitt eine E-Bike-Fahrerin, die am Dienstag gegen 10.25 Uhr im Kreisverkehr in der Steinbeisstraße in Steinheim an der Murr in einen Unfall verwickelt wurde. Eine 82 Jahre alte Opel-Lenkerin fuhr von einem angrenzenden Parkplatz eines Einkaufsmarkts in den Kreisverkehr und übersah hierbei vermutlich die Radlerin, die sich bereits im Kreisverkehr befand. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen dem PKW und der 59 Jahre alten Zweiradfahrerin. Der entstandene Sachschaden konnte abschließend noch nicht beziffert werden.

Steelers unterliegen erst nach Penaltyschiessen

Das dritte Spiel binnen fünf Tagen stand gestern in Bad Nauheim auf dem Programm. Für Stephon Williams rückte Cody Brenner ins Tor, so dass Chris Owens ins Team zurückkehrte, da Marc St-Jean den US-Goalie nicht aufbot. Auf der Bank als Backup saß Youngster Anton Palmer. Mit zwei Siegen im Rücken wollte man auch dieses Spiel positiv gestalten, am Ende sprang ein Punkt heraus.

Das Spiel vor den 1.611 Zuschauern, darunter ca. 80 aus dem Ellental, begann mit einem Schuss von Cody Sylvester, der Cody Brenner jedoch nicht vor große Schwierigkeiten stellte. Nur wenige Augenblicke später spielte Alex Preibisch einen starken Pass auf Guillaume Leclerc, der jedoch am starken Felix Bick scheiterte. Der Goalie der Teufel stand auch in den Folgeminuten eher im Mittelpunkt und machte seine Sache gegen Niki Goc und matt McKnight sehr gut. In der 13. Minute sprachen die Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt und Sascha Westrich die erste Sprache des Spiels aus. Es traf Niki Goc wegen Beinstellens. Das Penaltykilling funktionierte gut und es blieb beim torlosen Unentschieden. Die Partie wurde ausgeglichener und auch die Hessen kamen zu ersten guten Möglichkeiten. 39 Sekunden vor der ersten Sirene wurden nach einem Check von Benjamin Zientek gegen Huba Sekesi erste Nettigkeiten ausgetauscht. Der Check wurde nicht geahndet, doch auf Seiten der Steelers mussten wegen übertriebener Härte Lukas Laub und Norman Hauner runter, bei den Nauheimern Cody Sylvester und Marc El-Sayed. Weiteres passierte vor der ersten Pause nicht mehr.

Die Schwaben kamen stark aus der Kabine und setzten das Tor von Felix Bick mächtig unter Druck, doch weder Yannick Wenzel, Lukas Laub oder Benjamin Zientek konnten ihn bezwingen. Die Hausherren konnten sich nur wenig entlasten und hatten in der 27. Minute durch die Andreas Pauli den bis dato ersten Schuss des zweiten Abschnitts, den Cody Brenner sicher hielt. Binnen nicht einmal einer Minute gab es dann zwei Strafen gegen die Nauheimer und 49 Sekunden doppelte Überzahl. Die Scheibe lief zwar gut, doch was Zählbares sprang nicht heraus. Benjamin Zientek hatte mit einem satten Pfostenschuss die beste Möglichkeit. Im Anschluss musste man ebenfalls in Unterzahl ran, überstand dies jedoch schadlos. Niki Goc hatte noch toller Vorarbeit die letzte große Chance des Mittelabschnitts, doch wieder war Felix Bick Endstation. Da Mike Card 50 Sekunden vor Ende eine Strafe erhielt, begann das letzte Drittel mit Überzahl für die Steelers.

In diesem rettete erneut das Gehäuse für Felix Bick, denn der Schuss von Matt McKnight klatschte gegen die Latte. Nach dem Studium des Videobeweises wussten es auch die Schiedsrichter noch genauer. Beide Mannschaften hatten im Powerplay noch die Chance auf die Entscheidung, doch weder Felix Bick, noch Cody Brenner ließen einen durch – es ging in die Overtime.

In dieser gaben die Steelers den Ton an, doch auch hier wollte die Entscheidung nicht fallen, so dass es als „Sahnehäubchen“ noch das Penaltyschießen gab. Hier muss man sagen, dass das Spiel im Gesamten nicht unbedingt ein Leckerbissen war – mit Ausnahme von Torhüter Cody Brenner und Felix Bick.

Im Shootout trafen für die Teufel Mike Card und Huba Sekesi. Für die Steelers netzte lediglich Myles Fitzgerald sehenswert ein, so dass es am Ende „nur“ einen Punkt gab, der aber in der Endabrechnung sehr wichtig sein kann.

Am Freitag geht es für die Schwaben erneut auf Tour, denn man ist zu Gast bei den Bayreuth Tigers, die am Sonntag zum Rückspiel in die EgeTrans Arena kommen werden.