
Alexander Zverev hat erstmals die US Open gewonnen. Der Deutsche setzte sich im Finale in vier Sätzen gegen den US-Amerikaner Ben Shelton durch. Nach seinem Triumph bei den French Open ist es bereits Zverevs zweiter Grand-Slam-Titel und der erste deutsche Sieg im Herreneinzel von Flushing Meadows seit Boris Becker vor 37 Jahren.
Von der Redaktion (hp/dts) – 07.38 Uhr
New York. Alexander Zverev hat mit seinem ersten Triumph bei den US Open deutsche Tennisgeschichte geschrieben. Im Finale besiegte er den US-Amerikaner Ben Shelton in vier Sätzen mit 6:3, 7:6, 5:7 und 6:2.
In den ersten Satz startete Zverev optimal und holte direkt ein Break. Anschließend zeigte er sich souverän und holte mit seinem zweiten Break den ersten Satz gegen den nervös wirkenden US-Spieler.
Im zweiten Durchgang wurde Shelton mutiger, konnte aber den Deutschen nicht entscheidend unter Druck setzen. Da aber auch Zverev kein Break gelang, ging es in den Tiebreak, den der Hamburger klar für sich entschied.
Der dritte Satz gestaltete sich ähnlich ausgeglichen. Doch den Tiebreak verhinderte Shelton, indem er sein erstes Break zum Satzgewinn holte.
Anschließend meldete sich Zverev direkt mit einem Break zurück. Im Laufe des vierten Satzes machte der Hamburger mit einem weiteren Break einen großen Schritt in Richtung Titel, den er sich schließlich mit einem souveränen Aufschlagspiel sicherte.
Für Zverev ist es der zweite Grand-Slam-Titel, nachdem er im Juni die French Open gewonnen hat. Zudem ist er nach Boris Becker vor 37 Jahren erst der zweite Deutsche, der das Herren-Einzel in Flushing Meadows gewinnen konnte.
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