Alkoholisierter 50-Jähriger flüchtet vor Kontrolle

Besigheim: Alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Im Zuge vorangegangener Streitigkeiten meldete sich am Dienstag gegen 03.00 Uhr eine Zeugin telefonisch bei der Polizei. In der Gottlob-Müller-Straße in Besigheim kam es im Bereich einer Tankstelle zwischen mehreren Männern offenbar zu Streitigkeiten. Zwei der Streithähne sind anschließend in einen Renault eingestiegen und davongefahren. Laut dem Hinweis der Zeugin soll der Fahrer alkoholisiert gewesen sein. Hinzugezogene Polizeibeamte erblickten das Fahrzeug auf der Auwiesenbrücke in Bietigheim-Bissingen. Nachdem die Streifenwagenbesatzung versucht hatte den Wagen anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst über die Schwarzwaldstraße fort. In der Pforzheimer Straße stellte der Fahrer den Renault am Fahrbahnrand schließlich ab. Anschließend stieg er aus dem Wagen aus und versuchte zu Fuß zu flüchten. Der 50-jährige Fahrer wurde allerdings von den Beamten eingeholt und festgehalten. Hierauf reagierte er verbal aggressiv und musste mittels Handschließen gefesselt werden. Die Polizisten stellten bei dem Mann Alkoholgeruch fest. Nach Durchführung eines Atemalkoholtestes musste sich der 50-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. Darüber hinaus war der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.

So steht es um die Sterbehilfe

Die Zustimmung der Deutschen zur Sterbehilfe durch Ärzte ist hoch: Immerhin 67 Prozent lehnen den geltenden Strafrechtsparagrafen 217 ab. Dieser sieht unter anderem Strafen von bis zu drei Jahren Haft vor, wenn Ärzte Patienten wiederholt bei der Selbsttötung helfen.

Über diesen Paragrafen 217 StGB entscheidet jetzt das Bundesverfassungsgericht. Das 2015 vom Bundestag beschlossene und schon damals umstrittene Gesetz verbietet die sogenannte geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung. Vor allem Ärzten ist es danach untersagt, wiederholt schwerstkranken Patienten tödlich wirkende Medikamente zur Verfügung zu stellen.

Gegen den Strafrechtsparagrafen haben unter anderem Patienten, Ärzte und Sterbehilfeorganisationen geklagt. Er verletze das verfassungsmäßig garantierte Selbstbestimmungsrecht von Menschen, so das Kernargument der Kläger, heißt es.

Die Umfrage von Report Mainz ergab außerdem: 81 Prozent der Bevölkerung befürworten ausdrücklich, dass es Ärzten erlaubt sein sollte, Schwerstkranke beim Suizid zu unterstützen. Das ist eine Zunahme gegenüber einer früheren Befragung: 2012 hatten diese Frage nur 76 Prozent bejaht.

Ralf Loweg