
Ludwigsburg-Poppenweiler. Mit Spielen, Beobachtungen und kleinen Experimenten haben 13 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren am Fuße des Lembergs die Welt der Ameisen und Wildbienen entdeckt. Begleitet wurden sie von Försterin und Waldpädagogin Sonja Schleiß vom Fachbereich Wald des Landratsamts Ludwigsburg.
Signale wie im Ameisenstaat
Los ging es mit dem Spiel „Stille Ameisenpost“. Dabei gaben sich die Kinder wie Ameisen Botschaften weiter – durch Zeichen auf den Rücken, bis die Nachricht schließlich bei der „Königin“ im „Ameisenstock“ ankam. Eine Duftschnitzeljagd verdeutlichte, wie Ameisen mithilfe von Duftstoffen kommunizieren. Später bauten die Kinder einen Ameisenhaufen nach und konnten beobachten, wie Ameisenstraßen entstehen.
„Ich war wirklich überrascht, mit was für unterschiedlichen Signalen die Ameisen miteinander reden können und wie gut sie sich dadurch auch in unbekanntem Gelände zurechtfinden“, sagte eine Teilnehmerin.
Wildbienen im Fokus
Auch Wildbienen standen im Mittelpunkt: Jedes Kind bastelte eine eigene Brutzelle und nahm sie als Erinnerung mit nach Hause. Zum Abschluss entstand gemeinsam ein Wildbienenhotel, das im Wald aufgehängt wurde.
„Mit Spielen, Beobachtungen und praktischen Aktionen wollten wir den Kindern zeigen, wie wichtig Insekten für unser Ökosystem sind – und wie jeder von uns zu ihrem Schutz beitragen kann“, erklärte Försterin Schleiß.
Natur erleben, um sie zu schützen
Die Aktion fand im Rahmen der Kinderuni Ludwigsburg statt. Ziel ist es, auch in den Sommerferien Kindern spielerische Einblicke in die heimische Natur zu geben – ganz nach dem Motto: Man schützt nur, was man kennt.
red

