Angebranntes Essen löst Großeinsatz aus – 35 Feuerwehrleute im Süden Ludwigsburgs im Einsatz

Dichter Rauch, eine eingeschlossene Person und ein aufgestocktes Alarmstichwort haben am Dienstagmorgen einen Großeinsatz im Süden Ludwigsburgs ausgelöst. Ursache war letztlich angebranntes Essen auf dem Herd. Ein Bewohner wurde gerettet und medizinisch versorgt.

Von der Redaktion – 06.11 Uhr 

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Ludwigsburg. Ein Feuerwehreinsatz im Süden Ludwigsburgs hat am Dienstagmorgen (24. Februar 2026) für Aufsehen gesorgt. Wie die Feuerwehr der Stadt Ludwigsburg mitteilt, wurden die Einsatzkräfte um 07:49 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.

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Bereits auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort durch die Integrierte Leitstelle erhöht, da sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung befinden sollte. Umgehend wurden weitere Kräfte nachalarmiert.

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Beim Eintreffen nahmen die Einsatzkräfte deutlichen Brandgeruch wahr, zudem war der Treppenraum des Gebäudes bereits verraucht. Die übrigen Wohnungen des Mehrfamilienhauses waren zu diesem Zeitpunkt bereits geräumt.

Die Feuerwehr verschaffte sich mit Brechwerkzeug gewaltsam Zutritt zur verschlossenen Wohnung. Mithilfe eines Rauchschutzvorhangs wurde verhindert, dass weiterer Rauch in den Treppenraum gelangte. Unter Atemschutz wurde ein Löschangriff vorbereitet, zur Lageerkundung kam zusätzlich eine Drehleiter zum Einsatz.

In der stark verrauchten Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine Person, die umgehend gerettet und dem Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben wurde.

Als Ursache für die Rauchentwicklung stellten die Feuerwehrkräfte angebrannte Speisen in einem Topf auf dem Herd fest. Der Topf wurde ins Freie gebracht. Anschließend wurde die Wohnung mit einem Lüfter umfangreich entraucht.

Die Feuerwehr war rund eine Stunde mit neun Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.