ARD zeigt keine Winnetou-Filme mehr

Berlin (dts) – Die ARD-Sendeanstalten wollen keine Winnetou-Filme mehr ausstrahlen. Es würden keine Filme seit dem Auslaufen der Lizenzverträge mehr gezeigt, teilte die ARD mit, wie die „Bild“ schreibt. Auch für die Zukunft seien keine Lizenzkäufe für die Winnetou-Filme geplant.

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Der Bayerische Rundfunk (BR) teilte mit, dass er trotzdem auch „weiterhin Filmklassiker zeigen“ werde. „Im Einzelfall wird bei allen Filmen stets geprüft, ob der jeweilige Film in unser Programm passt“, sagte eine BR-Sprecherin der „Bild“. Das ZDF hingegen besitzt weiterhin „Ausstrahlungsrechte für diverse Karl-May-Filme, die in den nächsten Jahren zur Sendung kommen“, wie ein Sprecher mitteilte, schreibt die Zeitung.

red

Drittel der Internetnutzer auf Partnersuche im Netz

Derzeit ist ein Drittel der Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland auf Partnersuche im Netz. Das entspricht rund 20 Millionen Menschen, teilte der Branchenverband Bitkom am Freitag mit. 84 Prozent derjenigen, die online flirten und daten, nutzen laut einer Erhebung des Verbandes dafür ihr Smartphone.

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Unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren sind es sogar 93 Prozent. Die meisten, die online flirten, haben ein Profil in Dating-Apps: 7 von 10 (69 Prozent) wischen auf typischen Dating-Apps wie Tinder, Lovoo oder Bumble nach links und rechts. Etwa genauso viele (68 Prozent) sind auf Online-Singlebörsen oder bei Partnervermittlungen wie Parship, ElitePartner oder eDarling unterwegs.

50 Prozent flirten in sozialen Netzwerken. Alle Altersstufen tummeln sich auf dem Online-Dating-Markt. 34 Prozent der 16- bis 29-jährigen, 39 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 33 Prozent der 50- bis 64-jährigen Internetnutzer suchen online nach Partnerschaften oder Begegnungen.

Bei den Senioren ab 65 Jahren, die das Internet nutzen, sind es noch 16 Prozent. Drei Viertel von ihnen (75 Prozent) halten Online-Dating jedoch oft für oberflächlich – deutlich mehr als in den anderen Altersgruppen. Um One-Night-Stands geht es kaum – angeblich: Insbesondere Dating-Apps wie Tinder wird oft der Vorwurf gemacht, dass sie eine ungute Flirtkultur und Seitensprünge fördern, viele Menschen suchten dort vor allem schnellen Sex, langfristige Beziehungen seien schwer zu finden, so das Klischee.

In einer Bitkom-Befragung Anfang 2022 gaben lediglich 6 Prozent der Nutzer von Online-Dating-Diensten an, es gehe ihnen vor allem um One-Night-Stands – eine Unterscheidung zwischen Männern und Frauen wurde dabei nicht gemacht. 71 Prozent dagegen suchen vor allem eine feste Beziehung. Ein Viertel (25 Prozent) sucht auch lockere Flirts oder gelegentliche Dates.

39 Prozent haben im Internet ihre große Liebe kennengelernt. Deutlich öfter kommt es zu Beziehungen und längerfristigen Partnerschaften, auch wenn es nicht die Liebe fürs Leben ist: 61 Prozent haben so schon einmal einen festen Partner oder eine feste Partnerin gefunden, bei gut der Hälfte war die Beziehung zum Befragungszeitpunkt Anfang 2022 sogar noch aktuell. 56 Prozent sind schon einmal auf ein Fake-Profil hereingefallen.

Frauen (61 Prozent) sind davon häufiger betroffen als Männer (51 Prozent). Fast die Hälfte (48 Prozent) hatte auch schon mal ein Date mit einer Person, die dann ganz anders war als im Online-Profil dargestellt. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat.

Dabei wurden im Januar 2022 1.005 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren befragt, darunter 856 Internetnutzer.

red