
Asperg bekommt einen neuen Namen: Künftig darf sich die Stadt offiziell „Keltenstadt“ nennen. Das Land Baden-Württemberg vergibt damit gezielt Titel, die Geschichte und Identität sichtbar machen.
Von Lea Brandt – 11.19 Uhr
Ludwigsburg – Das Innenministerium hat fünf weiteren Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg offizielle Zusatzbezeichnungen genehmigt. Das teilte Innenminister Thomas Strobl am Mittwoch mit.
Die neuen Titel sollen die lokale Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.
Die Gemeinde Angelbachtal im Rhein-Neckar-Kreis darf sich künftig `Heckergemeinde` nennen. Asselfingen im Alb-Donau-Kreis erhält den Zusatz `Heimat des Löwenmenschen`, der Bad Säckinger Ortsteil Wallbach im Landkreis Waldshut `Flößerdorf`.
Asperg trägt künftig offiziell den Zusatz „Keltenstadt“. Mit der neuen Bezeichnung will das Land die historische Bedeutung der Kommune stärker hervorheben.
Tauberbischofsheim im Main-Tauber-Kreis wird zur `Fechterstadt`. Die Kommunen dürfen die Bezeichnungen ab dem 1. Mai offiziell führen.
Insgesamt haben damit nun mehr als 130 Gemeinden und Ortsteile im Land eine solche kommunalrechtliche Zusatzbezeichnung.
Grundlage ist eine Änderung der Gemeindeordnung aus dem Jahr 2020. Ein Antrag auf eine Zusatzbezeichnung erfordert einen Gemeinderatsbeschluss mit Dreiviertelmehrheit und muss vom Innenministerium genehmigt werden

