Asylanträge fallen im Mai auf niedrigsten Stand seit 2013

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland geht deutlich zurück. Im Mai wurden so wenige Anträge gestellt wie seit 2013 in diesem Monat nicht mehr. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sieht darin eine Fortsetzung seiner angekündigten Migrationswende.

Von Hendrik Paul 08.38 Uhr

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im Mai auf den tiefsten Stand für diesen Monat seit 2013 gefallen.

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Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen aus dem Bundesinnenministerium. Demnach wurden bundesweit im abgelaufenen Monat 5.566 Asylanträge gestellt. Das waren 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Mai 2023 beträgt der Rückgang sogar 75 Prozent.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der Zeitung: „Die Migrationswende setzt sich fort.“ Er fügte hinzu, das Ziel bleibe, die Migration „wirksam zu ordnen“ und die „Belastungen“ weiter zu reduzieren.