Asylerstanträge fast halbiert: Erneut deutlicher Rückgang zum Jahresbeginn

Die Zahl der Asylerstanträge in Deutschland ist zu Beginn des Jahres 2026 erneut deutlich gesunken. Im Januar stellten rund 7.600 Menschen erstmals einen Asylantrag – fast die Hälfte weniger als vor einem Jahr. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sieht darin eine Bestätigung der verschärften Migrationspolitik.

Von Hendrik  Paul – 15.25 Uhr 

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Deutschland verzeichnet zum Start ins Jahr 2026 offenbar einen weiteren massiven Rückgang bei den Asyl-Erstanträgen.

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Laut Informationen der „Bild“ aus dem Bundesinnenministerium stellten im Januar 2026 nur noch 7.649 Menschen einen Erstantrag auf Asyl. Im Vorjahresmonat (Januar 2025) waren es noch 14.920 Anträge. Damit haben sich die Zahlen innerhalb von zwölf Monaten nahezu halbiert (-48,7 Prozent).

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Ein Asyl-Erstantrag ist das offizielle Gesuch einer Person auf Schutz in Deutschland, wenn sie hier zuvor noch nie ein Asylverfahren durchlaufen hat. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht durch die Zahlen seinen politischen Kurs bestätigt. Er sagte der „Bild“: „Die Migrationswende geht auch im Januar weiter.“