
Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist 2025 deutlich zurückgegangen. Rund 168.000 Erst- und Folgeanträge bedeuten ein Minus von fast 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Bundesinnenministerium sieht darin eine Folge der verschärften Migrationspolitik.
Berlin (red) – Die Asylzahlen in Deutschland sind 2025 deutlich gesunken. Laut Bundesinnenministerium (BMI) gab es im vergangenen Jahr über 82.000 weniger Asylanträge als im Jahr 2024, schreibt die „Bild am Sonntag“.
Die Antragszahlen sanken konkret von 250.945 auf 168.543 Erst- und Folgeanträge – ein Rückgang von 32,8 Prozent. 2023 waren es noch 351.915 Anträge.
Das Innenministerium begründet die gesunkenen Zahlen mit der Migrationswende und mit Zurückweisungen an den Grenzen, dem Aussetzen des Familiennachzugs und der Abschaffung der Turboeinbürgerung.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte derselben Zeitung: „Wir ordnen mit Klarheit und Konsequenz das Migrationsgeschehen. Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen – wer Straftäter wird, muss gehen. Das klare Signal aus Deutschland heraus, dass sich die Migrationspolitik in Europa geändert hat, ist in der Welt angekommen.“



