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Auf diese Sonderausstattungen legen deutsche Autokäufer besonders Wert

Autofahrer wissen die Vorzüge von Assistenzsystemen zu schätzen. Viele dieser digitalen Helfer sind in neueren Modellen bereits Standard. Und für knapp zwei Drittel der Befragten (61,5 Prozent) sind sie beim Autokauf auch wichtig. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag von mobile.de. Beim Autokauf geht es den Befragten vor allem um Sicherheit und Fahrkomfort: Neben ABS (Antiblockiersystem) und ESP (Elektrisches Stabilitätsprogramm) wünschen sich 41,2 Prozent insbesondere ein Navigationssystem ins Fahrzeug.

Vor allem in Sachen Sicherheit sehen die Befragten einen großen Vorteil von Hilfssystemen im Pkw – sowohl für sich und die Mitfahrer (61,3 Prozent) als auch für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer (51,3 Prozent). Auch die komfortablere und vereinfachte Fahrzeugnutzung (46,9 Prozent) und die zusätzliche Unterstützung des eigenen Fahrverhaltens (42,6 Prozent) bewerten die Befragten als positiv. Insgesamt legen Männer mehr Wert auf die richtige Fahrzeugausstattung: Zwei Drittel (68,0 Prozent) achten beim Autokauf auf Assistenzsysteme und Features. Bei den Frauen sind es hingegen nur 55,4 Prozent.

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90,1 Prozent aller Gebrauchtwagen auf mobile.de sind mit ABS ausgestattet, bereits vier von fünf Fahrzeugen (75,9 Prozent) haben ESP. Tatsächlich haben diese Systeme beim Autokauf eine besonders hohe Relevanz: Das Antiblockiersystem wünschen sich 61,5 Prozent der Befragten ins Fahrzeug, das elektrische Stabilitätsprogramm immerhin 39,0 Prozent.

Auf die folgenden Features legen die Deutschen beim Autokauf außerdem Wert:

1. Navigationssystem (41,2 Prozent)

2. Notbremsassistent (34,8 Prozent)

3. Tempomat (32,0 Prozent)

4. Totwinkelassistent (30,4 Prozent)

5. Abstandswarner (30,1 Prozent)

Ralf Loweg

 

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

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So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid