
Ludwigsburg/Südwesten – Die Temperaturen sinken bereits am kommenden Wochenende, der Winter naht. Wie die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südwest, mitteilt, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Über 100 Spezialfahrzeuge stehen einsatzbereit in den Hallen, mehr als 27.000 Tonnen Streusalz wurden eingelagert. Damit sollen die insgesamt 1050 Kilometer Autobahnnetz im Südwesten auch bei winterlichen Straßenverhältnissen sicher befahrbar bleiben.
Die wichtigste Maßnahme: präventive Streuung mit Sole, also reiner Salzlösung. Diese wird bereits vor dem Einsetzen von Schnee oder Glätte aufgetragen, um die Bildung von Eis auf der Fahrbahn zu verhindern. Dank moderner Technik kommt dabei die Flüssigstreuung FS 100 zum Einsatz – eine Methode, die nicht nur effizient, sondern auch umweltschonend ist: Pro Quadratmeter genügen drei Teelöffel Salz.
Umwelt schonen, Wirkung verlängern
Die Vorteile der Sole-Technologie liegen laut der Autobahn GmbH auf der Hand: Sie haftet besser auf der Fahrbahn, wirkt länger und reduziert den Salzverbrauch um bis zu 70 Prozent. Gleichzeitig lässt sie sich mit höherer Geschwindigkeit ausbringen, was die Verkehrsbeeinträchtigung während des Streuvorgangs minimiert.
Trotz aller Technik bleibt der Winter unberechenbar. Blitzeis, plötzlicher Schneefall oder extreme Wetterlagen lassen sich nie ganz ausschließen. Die Autobahn GmbH rät deshalb allen Verkehrsteilnehmern, ihre Fahrweise stets an die aktuellen Straßen- und Witterungsbedingungen anzupassen.
red


