Autoposer-Treffen in Ludwigsburg – Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

Die Parkfläche des Einkaufszentrums sowie der benachbarten Fastfood-Restaurants in Ludwigsburg wurde am Osterwochenende zum Treffpunkt der Poserszene und rief so die Polizei auf den Plan.

Am späten Samstagabend meldeten sich mehrere Anrufer beim Polizeipräsidium Ludwigsburg und berichteten über eine große Ansammlung von Personen und Fahrzeugen im dortigen Bereich. Mehrere Streifenbesatzungen überprüften die Parkfläche gegen 23:30 Uhr. Bereits bei deren Eintreffen entfernte sich ein Großteil der Fahrerinnen und Fahrer in unterschiedliche Richtungen. Verstöße gegen die Corona-Verordnung wurden in diesem Zusammenhang nicht festgestellt. Die Polizei räumte im Anschluss den Platz vollständig und nur die Gäste der Schnellrestaurants durften bleiben.

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Rund 150 Fahrzeuge und über 250 Personen trafen Polizeibeamte auch am Sonntagabend zur selben Zeit bei einer Kontrolle des Parkplatzes an. Dabei stellten sie fest, dass durch Hupzeichen bereits vor anfahrenden Einsatzfahrzeugen gewarnt wurde, die Personen sich in der Folge an Abstands- und Kontaktbeschränkungen hielten und auch Mund-Nasen-Schutz trugen. Angesichts der Polizeipräsenz hatte sich der Platz gegen Mitternacht geleert.

„Wir werden uns in nächster Zeit verstärkt um diesen Bereich kümmern,“ sagt der Leiter des Polizeireviers Ludwigsburg, Polizeioberrat Christian Zacherle. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die abendlichen Besucher den Platz vermüllt zurückließen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Nach Tötung von Tieren im Kreis Ludwigsburg: Taucher finden wohl Tatwaffen im Enzkanal

Taucher der Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Einsatz haben am Freitag im Enzkanal zwei Äxte aufgefunden, die mutmaßlich zur Tötung von Tieren am vergangenen Wochenende auf der Vogelinsel in Besigheim verwendet wurden (Ludwigsburg24 berichtete). Die sichergestellten Äxte werden nunmehr kriminaltechnisch untersucht.

Mittlerweile abgeschlossen ist die veterinärmedizinische Untersuchung der getöteten Schafe. Danach steht für die Ermittler fest, dass die Tiere bereits tot waren, als sie in den Enzkanal geworfen wurden. Sie waren vorher vermutlich erschlagen worden.

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Die Meldung über die Tötung der Tiere hat große Betroffenheit ausgelöst. Neben einer Tierschutzorganisation haben mehrere Privatpersonen Belohnungen für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der unbekannten Täter führen, ausgelobt. Sie summieren sich derzeit auf 5.800 Euro.

Personen, die Hinweise zur Identität des oder der Täter geben können, werden gebeten, sich beim Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt, Tel. 07142 405-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg