
Gesundheits- und Pflege-Azubis verdienen mit durchschnittlich 1.310 Euro im Monat am meisten, am wenigsten bekommen Künstler-Azubis mit 914 Euro. Auch die Größe des Betriebs macht einen Unterschied: Während Kleinunternehmen oft unter 1.000 Euro zahlen, gibt es in Konzernen mit über 1.000 Beschäftigten im Schnitt fast 1.500 Euro brutto. Insgesamt lag das Azubi-Gehalt 2024 bei durchschnittlich 1.238 Euro.
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Verdienst von Auszubildenden in Deutschland ist stark vom Beruf abhängig, den sie erlernen. Überdurchschnittlich verdienten im Jahr 2024 Auszubildende in Gesundheits- und Pflegeberufen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Ihr Monatsverdienst lag im Schnitt bei 1.310 Euro brutto.
Ausbildungen in Schifffahrtberufen, wie etwa zum Schiffbauer, wurden mit 1.236 Euro brutto im Monat ebenfalls hoch vergütet. Im Handwerk verdienten Auszubildende im Durchschnitt 1.008 Euro brutto im Monat. Die geringste Vergütung erhielten Auszubildende in Künstlerberufen. Auszubildende in Bereichen wie beispielsweise Musik, Fotografie oder Grafikdesign hatten einen monatlichen Bruttoverdienst von durchschnittlich 914 Euro.
Der Verdienst von Auszubildenden steigt zudem mit der Größe des Ausbildungsunternehmens. Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten zahlten ihren Auszubildenden 2024 ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt von 929 Euro. Auszubildende in Unternehmen mit 50 bis 99 Beschäftigten verdienten 1.083 Euro brutto im Monat. In Unternehmen mit 1.000 oder mehr Beschäftigten erhielten Auszubildende im Schnitt 1.494 Euro brutto im Monat.
Im April 2024 haben Auszubildende in Deutschland über alle Ausbildungsjahre hinweg im Durchschnitt 1.238 Euro brutto im Monat verdient. Bei Frauen lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst in der Ausbildung mit 1.302 Euro etwas höher als bei Männern (1.187 Euro), so das Bundesamt.



