Beim Autokauf sind diese Extras für Käufer entscheidend

Beim Autokauf kommt es immer weniger auf Marke und Design an, dafür gewinnen digitale Features wie Fahrassistenten an Bedeutung – und ob das Fahrzeug-Cockpit mit dem eigenen Smartphone zu verbinden ist. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

90 Prozent sind beim Autokauf integrierte Navigationsdienste wichtig (2021: 87 Prozent), 85 Prozent Fahrassistenzsysteme wie Einparkhilfe oder Stauassistent (2021: 84 Prozent) und 80 Prozent Dienste auf Grundlage von Fahrzeugdaten wie zum Beispiel Reparaturhinweise (2021: 76 Prozent).

Jeweils sieben von zehn achten auf die Kompatibilität des Fahrzeug-Cockpits mit dem eigenen Smartphone (71 Prozent, 2021: 69 Prozent) sowie einen Internetzugang (68 Prozent, 2021: 58 Prozent). Rund zwei Drittel (63 Prozent) wünschen sich Online-Updates für das Fahrzeug (2021: 63 Prozent).

An Bedeutung verloren haben dagegen das Design (68 Prozent, 2021: 75 Prozent) sowie die Marke (59 Prozent, 2021: 65 Prozent). „Die meisten Menschen erwarten, dass sich das Auto in ihre digitale Lebenswelt integriert. Digitale Features sind keine nette Zugabe, für viele sind sie inzwischen Muss beim Autokauf“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Wichtigste Kriterien beim Autokauf bleiben Sicherheit (99 Prozent, 2021: 98 Prozent), Komfort (95 Prozent, 2021: 92 Prozent), Umwelteigenschaften (93 Prozent, 2021: 89 Prozent) sowie der Preis (93 Prozent, 2021: 90 Prozent). Deutlich wichtiger als im Vorjahr sind die Art des Antriebs, die von 79 auf 86 Prozent zulegt, sowie eine mögliche staatliche Förderung, die sogar von 64 auf 79 Prozent steigt. Die Motorleistung ist für drei Viertel (74 Prozent, 2021: 71 Prozent) von Bedeutung.

mid/asg

So bereitet man sich auf die MPU vor

Der Albtraum eines jeden Autofahrers ist ein Führerscheinentzug. Doch das kann ganz schnell gehen. Das Überschreiten von acht Punkten in Flensburg, wiederholte Auffälligkeiten in der Probezeit oder das Fahren unter Alkoholeinfluss – schon ist der Führerschein weg.

Die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) ist nicht zu unterschätzen. Wichtig ist hier, die Ursachen für das Fehlverhalten zu analysieren und eine Änderung herbeizuführen. Denn ein Ziel haben alle Betroffenen vor Augen: Den Führerschein möglichst schnell wieder zurückzuerlangen.

Thomas Wicke, Verkehrspsychologe bei TÜV Süd Pluspunkt, rät dazu, sich vorab umfassend zu informieren. „Um die MPU auf Anhieb zu bestehen, empfehlen wir Betroffenen, sich im Vorfeld umfangreich über die Möglichkeiten der Vorbereitung aufklären zu lassen“, so der Experte. „Seriöse Institute informieren betroffene Fahrerinnen und Fahrer vorab im Rahmen einer kostenfreien Informationsveranstaltung. Hier werden sowohl Ablauf und Inhalt der MPU als auch die verschiedenen Optionen der Vorbereitung erklärt.“

TÜV Süd Pluspunkt bietet diese Infoabende online an und ermöglicht so die flexible und ortsunabhängige Teilnahme. Im Rahmen der etwa einstündigen, kostenlosen Online-Informationsveranstaltung lernen die Teilnehmenden einen erfahrenen Verkehrspsychologen und MPU-Experten persönlich kennen, werden mit hilfreichen Informationen versorgt und können Fragen stellen. Damit beginnt die anschließende Vorbereitung auf die MPU mit einem sicheren Gefühl. Die Teilnahme an den Infoabenden ist anonym und kurzfristig an zahlreichen Terminen möglich.

Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über die Webseite des TÜV Süd wie Thomas Wicke erklärt: „Interessenten wählen einfach einen Termin aus und registrieren sich für diesen. Ist die Registrierung erfolgt, erhalten sie rechtzeitig vor der Veranstaltung die Zugangsdaten per E-Mail.“

Die Informationsveranstaltungen finden über die Plattform Microsoft Teams statt. Teilnehmende können mit jedem beliebigen Gerät (Desktop-PC, Notebook, Tablet oder Smartphone) beitreten, Voraussetzung ist lediglich ein Internet-Zugang. Mehr Informationen gibt es auf www.tuvsud.com/de.

Der beste Ratgeber ist, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. mid/jub

red