Bericht: VW plant weiteren Stellenabbau – Audi-Werk Neckarsulm unter Druck

Der Sparkurs im Volkswagen-Konzern wird konkreter: Mehr als 37.000 Austritte sind bereits vertraglich fixiert, bis Jahresende sollen rund 27.000 Beschäftigte freiwillig gehen. Zugleich steht laut Bericht auch das Audi-Werk Neckarsulm im Fokus möglicher weiterer Einschnitte.

Von Hendrik Paul – 19.01 Uhr

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Neckarsulm – Im laufenden Sparprogramm des Autokonzerns Volkswagen sind konzernweit mehr als 37.000 Austritte vertraglich fixiert. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Allein bis Ende dieses Jahres werden demnach rund 27.000 Beschäftigte den Konzern freiwillig verlassen. Ein VW-Sprecher bestätigte die Zahlen auf Anfrage.

Das laufende Sparprogramm sieht bislang den Abbau von insgesamt 50.000 Stellen bei VW, Audi, Porsche und der Softwareeinheit Cariad bis 2030 vor. Rechnerisch sind damit bereits knapp drei Viertel des bisher vereinbarten Stellenabbaus organisatorisch abgesichert.

Das Manager Magazin hatte am Freitag berichtet, Konzernchef Oliver Blume wolle den Stellenabbau langfristig auf bis zu 100.000 Arbeitsplätze ausweiten. Auch die Schließung von Werken sei im Gespräch, darunter das Audi-Werk in Neckarsulm. Volkswagen wollte sich zu dem Bericht nicht im Detail äußern. Das Unternehmen bestätigte lediglich, dass an einem Zukunftsplan zur Neuaufstellung des Konzerns gearbeitet werde.“