Berlin begrüßt Einigung zwischen Damaskus und Kurden – Hoffnung auf Stabilisierung Syriens

Nach Jahren der Kämpfe gibt es Bewegung in Syrien: Die Bundesregierung begrüßt das Abkommen zwischen der syrischen Regierung und den kurdischen Syrischen Demokratischen Kräften. Berlin sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu Stabilität, staatlicher Einheit und wirtschaftlicher Erholung des Landes.

Von Hendrik Paul- 05.58 Uhr

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 Berlin – Die Bundesregierung begrüßt das am Freitag erzielte Abkommen zwischen der syrischen Regierung und dem kurdischen Militärbündnis, „Syrische Demokratische Kräfte“ (SDF), über eine militärische und zivile Vereinigung.

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„Eine friedliche Integration der SDF in staatliche Strukturen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem geeinten und inklusiven Syrien: Sie ist auch Voraussetzung, Syrien nachhaltig zu stabilisieren und für eine wirtschaftliche Erholung“, erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Freitag. „Deutschland steht weiter bereit, diesen Integrationsprozess gemeinsam mit den internationalen Partnern zu begleiten und zu unterstützen.“

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Die Vereinbarung, die nach langen Kämpfen erzielt wurde, sieht einen Waffenstillstand und den sofortigen Abzug von Kampftruppen von den Frontlinien vor. Kurdische Kämpfer sollen künftig eine eigene Brigade in der syrischen Armee bilden. Sicherheitskräfte des Innenministeriums sollen zudem in zwei Städten stationiert werden, die bislang in der Hand der SDF waren.