Betrüger fordern 50.000 Euro: Seniorin übergibt Goldschmuck nach erfundener Unfallgeschichte

Mit einem sogenannten Schockanruf haben Betrüger eine Seniorin aus Freiberg am Neckar um ihren Goldschmuck gebracht. Ein angeblicher Polizist behauptete, ihr Sohn habe einen tödlichen Unfall verursacht und komme nur gegen Kaution frei.

Von der Redaktion – 09.57 Uhr

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Freiberg am Neckar. Eine Seniorin ist am Montag Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Ein angeblicher Polizeibeamter machte ihr glaubhaft, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sitze deshalb in Untersuchungshaft.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg erhielt die Frau gegen 13.30 Uhr den Anruf. Für die angebliche Freilassung ihres Sohnes forderte der Betrüger eine Kaution in Höhe von 50.000 Euro.

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Als die Seniorin erklärte, nicht über so viel Bargeld zu verfügen, wurde sie aufgefordert, ihren Schmuck in eine Tasche zu packen.

Rund eine Stunde später erschien ein bislang unbekannter Mann an der Wohnanschrift der Frau und nahm die Tasche mit dem Goldschmuck entgegen.

Wie hoch der entstandene Schaden ist, teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Die Polizei warnt immer wieder vor solchen Schockanrufen. Echte Polizeibeamte oder andere Behörden verlangen am Telefon keine Kaution und schicken keine Personen vorbei, um Bargeld oder Wertgegenstände abzuholen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg