
Ein riskantes Ausbremsmanöver, eine verbale Eskalation und schließlich ein tätlicher Angriff: Auf der L1118 bei Oberstenfeld ist ein Autofahrer am Donnerstagabend angegriffen worden. Der mutmaßliche Täter flüchtete, nachdem er seinem Opfer ins Gesicht geschlagen hatte. Die Polizei sucht nun dringend Zeugen – insbesondere einen bislang unbekannten Fahrer, der direkt hinter dem Geschehen unterwegs war.
Von Lea Brandt – 15.45 Uhr
Oberstenfeld. Ein gefährliches Fahrmanöver und ein anschließender tätlicher Angriff haben am Donnerstagabend (15. Januar 2026) auf der Landesstraße 1118 nahe Oberstenfeld zu einem Polizeieinsatz geführt. Die Ermittler suchen nun dringend Zeugen, insbesondere einen bislang unbekannten Autofahrer, der hinter dem betroffenen Fahrzeug fuhr.
Laut dem Polizeipräsidium Ludwigsburg war gegen 20:10 Uhr ein 33-jähriger Mann mit seinem Fiat Ducato von Kleinaspach in Richtung Oberstenfeld unterwegs. Kurz nach der Abzweigung zur K1823 (Hohe Straße) kam es zur Eskalation: Der Fahrer eines schwarzen Ford Fusion mit Heilbronner Kennzeichen (HN) bremste ohne ersichtlichen Grund abrupt ab und hielt mitten auf der Fahrbahn an.
Der 33-Jährige sowie ein weiterer, bislang unbekannter Autofahrer hinter ihm mussten ebenfalls eine Vollbremsung durchführen, um einen Auffahrunfall zu vermeiden.
Spuckattacke und Schlag ins Gesicht
Anschließend stieg der Fahrer des Ford aus, ging auf den 33-Jährigen zu, beschuldigte ihn des Drängelns und bespuckte ihn durch das geöffnete Fenster. Dann schlug er ihm ins Gesicht. Als der Mann im Fiat ankündigte, die Polizei zu rufen, kehrte der Täter zu seinem Fahrzeug zurück und fuhr davon.
Die Polizei sucht nun insbesondere den bislang unbekannten Zeugen im dritten Fahrzeug, der ebenfalls stark abbremsen musste. Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Fahrzeug des mutmaßlichen Täters nimmt das Polizeirevier Marbach unter Tel. 07144 900-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de entgegen.



