Sexy und teuer: Schöne zähne

Ein strahlend schönes Lächeln macht sympathisch. Und ein bisschen sexy sieht es auch noch aus. Wie es um die eigenen Beißer bestellt ist, können wir jeden Morgen im Spiegel überprüfen. Doch oh Schreck: Da gibt es für viele ein böses Erwachen. Denn 19 Prozent sind laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt unzufrieden mit den eigenen Zähnen.

Zahnmedizinische Korrekturen wie keramikverkleidete Kronen oder Brücken können helfen, das Aussehen der Zähne ein wenig zu verbessern. Oft sind diese Maßnahmen aber mit hohen Kosten verbunden, die gesetzliche Krankenkassen nur zum Teil übernehmen. Was also tun? „Eine Zahnzusatzversicherung kann einen Großteil der Kosten decken, so zum Beispiel bei Zahnersatzmaßnahmen, wie Kronen und Brücken aus Vollkeramik oder Implantate mit einer Keramikkrone“, sagt Expertin Nicole Canbaz von CosmosDirekt. mp/rlo

Massage macht den Darm mobil

Irgendwie wollen die Worte „Massage“ und „Verstopfung“ auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen. Selbst mit noch so viel Fantasie prallen hier Welten aufeinander, etwa so wie Feuer und Wasser. Das eine Wort klingt nach Schönheit, das andere ist einfach nur unappetitlich. Doch im Team sind beide nahezu unschlagbar, sagen Mediziner. Denn eine Bauchmassage helfe, einer Verstopfung entgegenzuwirken.

„Wer aktiv ist und den Darm durch Muskelanspannung und tiefe Atembewegung massiert, der unterstützt den Stuhltransport. Am besten rechts unten beginnen, über den rechten Oberbauch zum linken und dann wieder nach unten“, erläutert Dr. Carsten Gieseking, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Müden/Aller, im Patientenmagazin „HausArzt“.

Helfen diese Schritte noch nicht, können es Betroffene dem Mediziner zufolge mit Ballastsoffen versuchen. „Sie sollten möglichst täglich – etwa in Form von Gemüse – auf den Teller kommen“, sagt Gieseking. Sie quellen im Darm auf und binden Wasser. „Doch Achtung: Wer Ballaststoffe wie Leinsamen zusätzlich nimmt, muss genug trinken.“ mp/rlo

Wenn die Erkältung baden geht

Für Frostbeulen zeigt sich das Wetter in den Wintermonaten von seiner hässlichen Seite. Und die Gefahr, dass sich fiese Viren im Körper ausbreiten, ist groß. Husten, Schnupfen oder Gliederschmerzen sind aber nicht nur für Frierkatzen unangenehme Begleiter.

Ein Erkältungsbad kann helfen. Doch Vorsicht: Nur wer mit Köpfchen badet, profitiert auch davon. „Gerade bei den ersten Anzeichen einer Erkältung kann ein Wannenbad wahre Wunder bewirken“, sagt Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin von apomio.de. Indem die Körpertemperatur ähnlich einem künstlichen Fieber leicht erhöht wird, können Bakterien und Viren effektiv bekämpft werden. Darüber hinaus regt Wärme die Durchblutung an, die Muskeln entspannen sich und das innere Frösteln lässt nach.

Wichtig: Die Badetemperatur sollte keinesfalls zu hoch sein, ansonsten können Schwindel oder gar Ohnmacht die Folge sein. „Die ideale Badetemperatur liegt bei 36 bis 39 Grad Celsius“, sagt Haufe. Geringer wird die Belastung auch, wenn Kopf, Hals und Schultern sowie die Knie nicht ins Wasser eintauchen. Die Badezeit sollte nicht länger als 15 bis 20 Minuten betragen.

Eine weniger belastende und dennoch wohltuende Möglichkeit ist ein 15- bis 20-minütiges Fußbad. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten das Fußbad vorziehen. Die optimale Wirkung entfaltet sich, wenn die Temperatur langsam von 37 auf bis zu 41 Grad Celsius erhöht wird. Wie bei einem Ganzkörperbad beruht der positive Effekt auf der Erweiterung der Gefäße. Das wiederum führt dazu, dass die Schleimhäute der oberen Atemwege besser durchblutet werden und abschwellen.

Die Wirkung eines Erkältungsbades kann durch die Zugabe von ätherischen Ölen in das Badewasser verstärkt werden. Empfehlenswert sind Pfefferminz- oder Thymianöl. Die Öle werden über die Haut aufgenommen und gelangen so ins Blut. Sogar Stunden nach dem Bad sind die wohltuenden Effekte beispielsweise auf die Bronchien noch zu spüren.

„Auch Eukalyptusöl wirkt entkrampfend und schleimlösend“, sagt Marlene Haufe. Sparsam dosiert kann auch Menthol sinnvoll sein. „Menthol spricht eigentlich die Kälterezeptoren an, macht eine verstopfte Nase jedoch wirkungsvoll frei“, erklärt die Gesundheitsexpertin. Sie verweist auf ein großes Angebot an Badezusätzen, welche Apotheken speziell für Erkältungskrankheiten bereithalten. mp/rlo

Haustiere sind gut für unsere Gesundheit

Haustiere sind für viele Menschen ein vollwertiges Familienmitglied. Mehr noch: Hund, Katze oder Wellensittich haben eine positive Auswirkung auf die Gesundheit. Das geht aus einer von Boehringer Ingelheim in Auftrag gegebenen Studie des Forschungsinstitutes IPSOS hervor.

Ganz konkret bedeutet das: Eine enge Bindung zu einem Tier kann Patienten helfen, mit ihrer Krankheit besser zurechtzukommen oder vielleicht sogar über diese hinwegzukommen. Mit Krankheiten und Beeinträchtigungen aller Art geht oftmals auch Einsamkeit einher. Doch vierbeinige Begleiter sind imstande, mit ihrer bloßen Anwesenheit so manchen Weg leichter zu machen.

Die zunehmend wichtigere Rolle von Haustieren in der Gesellschaft und die damit verbundenen emotionalen Bindungen weisen zudem auf positive Auswirkungen gerade für kranke Menschen hin, etwa bei depressiven Störungen oder Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems. mp/rlo

Schwangerschaft: Vorsicht vor Herzschwäche

Eine Schwangerschaft belastet den Körper und die Psyche. Doch was manchmal als normale Schwangerschaftsauswirkung gedeutet wird, kann auch symptomatisch für eine Herzschwäche sein.

Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit und geschwollene Beine sind beispielsweise solche Symptome, die schnell falsch interpretiert werden. Sie können Anzeichen einer schwangerschaftsbedingten Herzschwäche sein, medizinisch als peripartale Kardiomyopathie (PPCM) oder Schwangerschafts-Kardiomyopathie bezeichnet. Risikofaktoren sind ein höheres Alter der Mutter, Rauchen, Mehrlingsschwangerschaften und Bluthochdruck.

„Ein möglicher Auslöser für diese Form der Herzschwäche ist das Stillhormon Prolaktin, das über eine komplexe molekulare Kette das Herz schädigt“, sagt Kardiologe Prof. Dr. med. Johann Bauersachs vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Werde die Herzschwäche zu spät erkannt, drohen schwerwiegende Folgen, warnt der Mediziner.

Wichtig: Besteht der Verdacht, dass die Erkrankung vorliegt, reicht ein EKG nicht aus, es müssen außerdem eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens (Echokardiographie) und ein Bluttest durchgeführt werden.

Auf diese Symptome sollten Schwangere und Mütter nach der Geburt achten: Kurzatmigkeit bei Belastung, gegebenenfalls auch bei Ruhe, Schwellungen der Unterschenkel und Knöchel, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwindel, Herzrasen oder Herzstolpern, häufiges Wasserlassen in der Nacht und Schlafstörung im Liegen. mp/Mst

Untersuchungen zur Früherkennung: Vor- und Nachteile abwägen

Um Krankheiten im Anfangsstadium entdecken zu können, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für ausgewählte Untersuchungen zur Früherkennung. „Welche davon individuell sinnvoll sind, sollte jeder Mensch gemeinsam mit seinem Arzt oder seiner Ärztin entscheiden. Denn unter Umständen können die Untersuchungen auch schaden“, sagt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

Für bestimmte Personengruppen kann es empfehlenswert sein, an einer Untersuchung zur Früherkennung teilzunehmen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Person in einem Alter ist, in dem die Krankheit gehäuft auftritt. „Steht dann neben einem zuverlässigen Test auch eine wirksame Therapie zur Verfügung, mit der sich die Krankheit im Anfangsstadium besser behandeln lässt als im fortgeschrittenen Stadium, kann der Betroffene von einer frühen Diagnose profitieren“, sagt Dr. Schenkel.

Allerdings können nicht alle Untersuchungen zur Früherkennung eine absolut sichere Diagnose liefern. So besteht die Gefahr, dass ein Test einen falsch negativen Befund liefert. „In diesem Fall erkennt der Test nicht, dass eine Erkrankung vorliegt. Dies kann dazu führen, dass eine frühe Behandlung unterbleibt.“ Zudem kann sich der Patient oder die Patientin durch den falsch negativen Befund in falscher Sicherheit wiegen. „Er oder sie ignoriert dann eventuell Symptome, die ihn oder sie sonst zum Arzt oder zur Ärztin geführt hätten.“

Fällt ein Test falsch positiv aus, zeigt er eine Erkrankung an, obwohl der Patient oder die Patientin gesund ist. Dann sind weitere Untersuchungen nötig, um den Erstverdacht zu überprüfen. „Für die Betroffenen kann diese Prozedur sowie die Sorge um die eigene Gesundheit eine große psychische Belastung darstellen“, sagt Dr. Schenkel.

Einige Untersuchungen zur Früherkennung bergen die Gefahr einer Überdiagnose. Darunter versteht man die Diagnose einer Krankheit, die zwar ohne Untersuchung nicht entdeckt worden wäre – andererseits aber auch keine Beschwerden ausgelöst und die Lebenserwartung des Patienten nicht vermindert hätte. „Eine unnötige Behandlung sowie das Wissen um die Erkrankung kann dann die Lebensqualität stark einschränken.“

In vielen Fällen ist die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen sinnvoll – dennoch sollte jeder Mensch zuvor die Vor- und Nachteile anhand neutraler Informationen individuell gegeneinander abwägen. Informationsangebote und Entscheidungshilfen finden sich beispielweise auf www.gesundheitsinformation.de. Bei Fragen zum Thema berät zudem die Unabhängige Patientenberatung Deutschland kostenfrei unter 0800 011 77 22. mp/Mst

So gesund sind Sauna-Besuche

Ein Saunagang ist eine Wohltat für Geist und Körper. Und die Abwehrkräfte werden bei dieser Gelegenheit gleich auch noch gestärkt. Dass Sauna-Besuche allerdings Leben retten können, ist sicher vielen noch nicht bekannt. Denn Personen, die sich regelmäßig einen Sauna-Aufguss gönnen, haben ein deutlich reduziertes Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung zu sterben. Zu dieser Erkenntnis gelangen Peter Willeit, Neurologe und Epidemiologe an der Medizin Uni Innsbruck, und Jari A. Laukkanen von der Universität Ostfinnland.

Finnen, die vier bis sieben Mal wöchentlich die Sauna besuchten, hatten laut Studie ein um 70 Prozent geringeres Risiko, im Beobachtungszeitraum an einer Herz-Kreislauferkrankung zu sterben. Bei jenen, die zwei bis drei Mal wöchentlich saunierten, war dieses Risiko immerhin noch um 29 Prozent reduziert.

„Diese für Männer bereits zu einem früheren Zeitpunkt bestätigte Korrelation konnten wir nun auch für Frauen eindeutig nachweisen und damit eine Lücke in der wissenschaftlichen Literatur schließen“, sagt Willeit. Die Forscher haben in ihrer Analyse auch die Dauer des Sauna-Aufenthalts als Variable miteinbezogen und festgestellt: Wer länger als 45 Minuten pro Woche in der Sauna schwitzt, hat das vergleichsweise niedrigste kardiovaskuläre Risiko. mp/rlo

Händewaschen nicht vergessen

Eben mal kurz die Hände mit Wasser waschen – das bringt in Sachen Hygiene fast gar nichts. Ohne Seife oder Waschlotion geht es einfach nicht. Denn erst die sorgt für den gewünschten Abspül-Effekt, heißt es im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Den Grund dafür nennt der ärztliche Direktor des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene, Dr. Ernst Tabori: „Seife verbindet Bakterien und Viren mit dem Wasser und löst sie so von der Haut.“ Deshalb sollten die Hände sorgfältig rundum eingeseift werden. Und ganz besonders aufmerksam die Fingerspitzen und Daumen, denn dort sitzen die meisten Keime. Zwei Tipps: Die Hände so reiben, dass auch in die Fingerzwischenräume Seife kommt. Und: In öffentlichen Räumen lieber Flüssigseife verwenden, weil an Seifenstücken Keime haften können.

In öffentlichen Waschräumen raten Experten zum Abtrocknen mit Einweg-Handtüchern aus Papier oder Handtuchrollen, die jedem Nutzer einen neuen Abschnitt bieten. Lufttrockner sind aus Sicht der Hygiene eher abzulehnen, weil sie Partikel und damit auch Keime in der Luft verwirbeln und auf Oberflächen verteilen. Nach einer Berührung sind die Hände wieder kontaminiert. mp/rhu

Einsam durch die Erkältungszeit

In der Winterzeit lauern überall ansteckende Viren und damit Erkältungen. Um der drohenden Gefahr aus dem Weg zu gehen, verzichten viele Menschen auf geselliges Beisammensein. Und so verändern 80 Prozent der Deutschen in der Erkältungszeit ihr Verhalten. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage.

Fast die Hälfte schränkt sogar soziale Kontakte ein, um gesund zu bleiben. Beispielsweise verzichten sie darauf, sich mit anderen Menschen auf Partys oder Konzerten zu treffen, vermeiden öffentliche Verkehrsmittel oder geben anderen Menschen nicht mehr die Hand.

Klar: Erkältungen sind lästig. Und im schlimmsten Fall können sie unbehandelt zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Lediglich 22 Prozent der Befragten antworteten auf die konkrete Frage, welche Dinge sie bewusst vermeiden, um sich nicht mit einer Erkältung anzustecken, ihr Verhalten gar nicht zu verändern. mp/rlo

Schlafmangel bei Schülern

Kinder, die an Schultagen weniger als acht Stunden schlafen, leiden häufiger unter Konzentrationsproblemen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Forschungszentrums Demografischer Wandel (FZDW) der Frankfurt University of Applied Sciences.

Auch wenn die richtige Schlafdauer von Kind zu Kind verschieden ist, so sieht eine Empfehlung für den Großteil in der Altersgruppe der 11- bis 14-Jährigen eine optimale Schlafdauer von mindestens acht Stunden vor. Die Daten zeigen auch, wie sich zu wenig Schlaf auf die Heranwachsenden auswirkt. So klagten 37,8 Prozent der befragten Schüler mit weniger als acht Stunden Schlaf über Konzentrationsprobleme. Bei den Befragten, die acht Stunden oder mehr schlafen, beträgt der entsprechende Wert dagegen lediglich 24,0 Prozent.

„Zu wenig Schlaf wirkt sich negativ auf die Schulkinder aus“, sagt Studienleiter Andreas Klocke. Die Forscher bringen mit einem späteren Schulbeginn eine Möglichkeit ins Spiel, die Schlafzeit der Schüler zu erhöhen. Eine Studie in den USA habe jüngst gezeigt, dass Jugendliche tatsächlich länger schlafen (und nicht später ins Bett gehen), wenn die Schule später startet. mp/rlo

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