Ab Montag soll 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg keine Rolle mehr spielen

In Baden-Württemberg soll ab Montag die Sieben-Tage-Inzidenz keine Rolle mehr spielen. Stattdessen gelten bspw. auf Veranstaltungen schärfere Testregeln für Ungeimpfte.

Ab Montag, 16. August, sollen alle Menschen, unabhängig vom Inzidenzwert, wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Die Voraussetzung hierfür ist 3 G: Geimpft, genesen oder getestet sein. Die Inzidenz soll im Alltag somit keine Rolle mehr spielen. Das gab das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Mittwoch bekannt.

Was genau heißt das?

Ab dem 16. August gilt die 3G-Regel. Das heißt: Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen mit einem Antigenschnelltest (max. 24 Stunden alt) oder PCR-Test (max. 48 Stunden alt) als Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe, in der Innengastronomie, bei Veranstaltungen und Festen in Innenräumen, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, bei Sport im Innenbereich, bei Beherbergung. Dies gilt für alle ab sechs Jahre.

red

7-Tage-Inzidenz im Landkreis deutlich gestiegen – 41 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Mittwoch gestiegen und liegt nun deutlich über der 20er-Marke. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Mittwoch bei 24,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 19,3. Vor genau einer Woche bei 17,1. Das geht aus Zahlen von Mittwochnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand:11.08.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 41 Neuinfektionen registriert. (Vortag: 36; Vorwoche: 25). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg ist um 1 auf mindestens 519 gestiegen. Rund 26.602 (7) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 11.08.)

Affalterbach ( 174 | 0 )
Asperg ( 753 | 0 )
Benningen am Neckar ( 258 | 0 )
Besigheim ( 670 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.530 | 2 )
Bönnigheim ( 550 | 0 )
Ditzingen ( 1.231 | 1 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 194 | 2 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 621 | 3 )
Freudental ( 164 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 731 | 2 )
Großbottwar ( 357 | 0 )
Hemmingen ( 324 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 372 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 876 | 0 )
Kornwestheim ( 2.050 | 2 )
Löchgau ( 296 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.983 | 7 )
Marbach am Neckar ( 729 | 0 )
Markgröningen ( 781 | 1 )
Möglingen ( 704 | 4 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 264 | 2 )
Oberriexingen ( 125 | 0 )
Oberstenfeld ( 389 | 1 )
Pleidelsheim ( 313 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.259 | 1 )
Sachsenheim ( 1.044 | 5 )
Schwieberdingen ( 471 | 0 )
Sersheim ( 324 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 486 | 2 )
Tamm ( 435 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.505 | 1 )
Walheim ( 144 | 1 )

red

Selbstständige beim Krankengeld benachteiligt

Auch hauptberuflich Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung können sich einen Anspruch auf Krankengeld sichern – der Anspruch gilt dann ab der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit. Doch wenn erkrankte Selbstständige versuchen, ihre Arbeit wieder aufzunehmen und das ihrer Krankenkasse melden, unterbrechen sie damit den Krankengeldbezug. Das kann für Betroffene mitunter schwerwiegende Konsequenzen haben, warnt die Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

Müssen sie ihre Arbeit wegen weiter andauernder Krankheit kurze Zeit später erneut unterbrechen, werden sie für sechs Wochen vom Krankengeldbezug ausgeschlossen. Trotz langer Erkrankung bekommen sie vielfach so kaum Unterstützung.

“Die gesetzlichen Krankenkassen stellen Selbstständige schlechter als Angestellte und ignorieren die geltende Rechtsprechung”, sagt Thorben Krumwiede, Geschäftsführer der UPD. “Der ehrliche Selbstständige, der die vorübergehende Wiederaufnahme seiner Arbeit ordnungsgemäß bei der Krankenkasse meldet, wird durch die Regelung bestraft.”

Anders als bei Angestellten werden bei hauptberuflich selbstständigen Versicherten Krankheitszeiten in der Regel nicht zusammengezählt. Somit ist für sie ein Bezug von Krankengeld erst wieder nach weiteren sechs Wochen ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit möglich.

“Wenn Betroffene versuchen ihre Arbeit wieder aufzunehmen und dann diesen Versuch abbrechen müssen, droht ihnen – oft gänzlich unerwartet – eine Wartezeit von eineinhalb Monaten ohne jedes Einkommen”, sagt Thorben Krumwiede, und erläutert: “Denn das Formular der Wahlerklärung, das sie zur Sicherung des Krankengeldanspruchs abgegeben haben, enthält dazu keinerlei Hinweise. Die überraschten Betroffenen geraten dadurch oft in eine schwierige Situation und melden sich daraufhin in unserer Beratung.”

Diese Praxis der Krankenkassen ignoriere die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) vom März 2019: Die Gleichbehandlung von Selbstständigen und Arbeitnehmern habe in der Urteilsbegründung eine zentrale Rolle gespielt. Für beide Gruppen soll das Krankengeld ab der siebten Woche beginnen, die für den Anspruch relevanten Zeiten der Arbeitsunfähigkeit sollen nicht zusammenhängend verlaufen müssen.

“Wir empfehlen Betroffenen daher, vorsorglich Widerspruch gegen Entscheidungen einzulegen, die den Bezug von Krankengeld von einer unterbrechungsfreien Arbeitsunfähigkeit abhängig machen”, sagt Thorben Krumwiede.

Gleichbehandlung sei dringend erforderlich.

Heike Morris, juristische Leiterin der UPD, ergänzt: “Das BSG hat seine Entscheidung maßgeblich damit begründet, dass Selbstständige und Angestellte in der gesetzlichen Krankenversicherung gleichbehandelt werden sollten. Für Angestellte gilt auch derzeit schon, dass eine temporäre Unterbrechung der Arbeitsunfähigkeit für den Anspruch auf Krankengeld keine Rolle spielt. Warum sollte das nicht auch für Selbstständige gelten?”

Rechtlicher Hintergrund: Anspruch auf Krankengeld für hauptberuflich Selbstständige in der Gesetzlichen Krankenversicherung durch Abgabe einer Wahlerklärung (Paragraph 46 Satz 4 SGB V) und BSG-Urteil vom 28. März 2019, Aktenzeichen B 3 KR 15/17 R.

Lars Wallerang / glp

Bund-Länder-Beschluss: Ab 11. Oktober Corona-Schnelltests für Ungeimpfte kostenpflichtig

Bei ihrem Treffen am Dienstag haben sich Bund und Länder auf eine neue Testpflicht für ungeimpfte verständigt. Ab dem 11. Oktober werden außerdem Corona-Tests für ungeimpfte kostenpflichtig.

Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus steigen in den vergangenen Wochen wieder an. Wie sie sich weiter entwickeln, hängt maßgeblich davon ab, wie hoch die Impfquote in Deutschland ist. „Jetzt haben wir genug Impfstoff und wir müssen dafür werben, dass geimpft wird“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag nach Beratungen von Bund und Ländern.

Bund und Länder vereinbarten unter anderem:

  • Spätestens ab dem 23. August gilt die 3G-Regel. Das heißt: Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen mit einem Antigenschnelltest (max. 24 Stunden alt) oder PCR-Test (max. 48 Stunden alt) als Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe, in der Innengastronomie, bei Veranstaltungen und Festen in Innenräumen, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, bei Sport im Innenbereich, bei Beherbergung. Dies gilt für alle ab sechs Jahre.
Screenshot: Bundesregierung.de
  • Dabei können die Länder vorsehen, dass die 3G-Regel ganz oder teilweise ausgesetzt wird, solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt.
  • Der Bund wird das Angebot kostenloser Bürgertests für alle mit Wirkung vom 11. Oktober 2021 beenden. Für Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt (insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren), wird es weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest geben.

red

36 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag gestiegen und kratzt nun an der 20er-Marke. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Dienstag bei 19,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 17,1. Vor genau einer Woche bei 16. Das geht aus Zahlen von Dienstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand:10.08..)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 36 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 17). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 518. Rund 26.595 (+23) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 10.08.)

Affalterbach ( 174 | 0 )
Asperg ( 753 | 1 )
Benningen am Neckar ( 258 | 0 )
Besigheim ( 670 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.528 | 6 )
Bönnigheim ( 550 | 0 )
Ditzingen ( 1.230 | 3 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 192 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 618 | 0 )
Freudental ( 164 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 729 | 0 )
Großbottwar ( 357 | 0 )
Hemmingen ( 323 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 372 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 876 | 3 )
Kornwestheim ( 2.048 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.976 | 6 )
Marbach am Neckar ( 729 | 1 )
Markgröningen ( 780 | 1 )
Möglingen ( 700 | 3 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 262 | 0 )
Oberriexingen ( 125 | 0 )
Oberstenfeld ( 388 | 0 )
Pleidelsheim ( 312 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.258 | 3 )
Sachsenheim ( 1.039 | 3 )
Schwieberdingen ( 471 | 2 )
Sersheim ( 323 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 484 | 0 )
Tamm ( 435 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.504 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Phänomen Long Covid: Tipps für Betroffene

Nach einer Corona-Erkrankung kämpfen viele Betroffene noch einige Monate mit Beschwerden. Das Phänomen nennt sich “Long Covid” und betrifft schätzungsweise zehn Prozent aller Covid-19-Erkrankten. Die meisten davon sind Frauen im Durchschnittsalter von 48 Jahren.

Unter den bislang 50 schon beschriebenen Symptomen macht den meisten vor allem die Fatigue zu schaffen, eine extreme Müdigkeit, die so stark ausgeprägt sein kann, dass Betroffene schwer krank sind und den Alltag nicht mehr bewältigen können. Doch gibt es Hoffnung: “Mit medizinischer Begleitung, Durchhaltevermögen und Geduld schaffen es die meisten zurück in ihr altes Leben”, sagt Dr. Per Otto Schüller, Lungenspezialist und Chefarzt der Median Reha-Klinik in Flechtingen im Land Sachsen-Anhalt, im Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”.

Was kann dabei helfen? Entspannungsübungen, kognitives Training oder Atemphysiotherapie können Beschwerden lindern. Nicht zuletzt spielt zudem psychologische Unterstützung eine große Rolle. Schließlich ist es für Menschen eine große mentale Belastung, wenn sie sich über Wochen und Monate nicht erholen.

Die gute Nachricht: Viele gesundheitliche Probleme bessern sich im Laufe der Zeit ganz natürlich. So zeigt eine österreichische Studie an Patientinnen und Patienten mit schweren Verläufen, dass sich covidbedingte Gewebeschäden an der Lunge nach 60 bis 100 Tagen oft deutlich zurückbilden. Auch die Fatigue verschwindet nach drei bis sechs Monaten meist von selbst, vor allem bei Jüngeren. Wer nach einer Infektion nichts mehr schmeckt und riecht, hat ausgezeichnete Chancen, dass sich diese Sinne spätestens nach einem Jahr komplett erholt haben, zeigt eine Analyse aus dem Juni.

Für alle Betroffenen gilt: lieber geduldig sein. Ausreichend schlafen, Stress vermeiden und erst Sport machen, wenn die Fitness wieder hergestellt ist. Dass bis zur vollständigen Genesung einige Wochen vergehen können, ist normal. Wer jedoch länger als vier bis sechs Wochen Symptome hat, sollte sich ärztliche Hilfe suchen. Noch besser: das Risiko für Folgeschäden vermeiden, indem man sich gar nicht erst ansteckt. Eine Impfung gegen Covid-19 bietet guten Schutz.

Andreas Reiners / glp

So sehen die Corona-Zahlen vom Landkreis am Montag aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag leicht gesunken. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Montag bei 17,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 18. Vor genau einer Woche bei 14,7. Das geht aus Zahlen von Montagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 09.08.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 5 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 9). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 518. Rund 26.572 (+19) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.08.)

Affalterbach ( 174 | 0 )
Asperg ( 752 | 0 )
Benningen am Neckar ( 258 | 0 )
Besigheim ( 670 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.522 | 1 )
Bönnigheim ( 550 | 0 )
Ditzingen ( 1.227 | 1 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 191 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 618 | 1 )
Freudental ( 164 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 729 | 0 )
Großbottwar ( 357 | 0 )
Hemmingen ( 323 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 372 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 873 | 0 )
Kornwestheim ( 2.047 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.970 | 0 )
Marbach am Neckar ( 728 | 0 )
Markgröningen ( 779 | 1 )
Möglingen ( 697 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 262 | 0 )
Oberriexingen ( 125 | 0 )
Oberstenfeld ( 388 | 0 )
Pleidelsheim ( 311 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.255 | 0 )
Sachsenheim ( 1.036 | 0 )
Schwieberdingen ( 469 | 0 )
Sersheim ( 323 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 484 | 0 )
Tamm ( 435 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.504 | 1 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

So sehen die Corona-Zahlen vom Landkreis am Samstag aus

Seit Montag gilt im Landkreis Ludwigsburg die Inzidenzstufe 2: Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Samstag weiter gestiegen. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Samstag bei 18,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 15,8. Vor genau einer Woche bei 16,3. Das geht aus Zahlen von Samstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 07.08.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 26 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche:12). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 518. Rund 26.543 (+20) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 07.08.)

Affalterbach ( 174 | 0 )
Asperg ( 752 | 0 )
Benningen am Neckar ( 258 | 0 )
Besigheim ( 669 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.520 | 2 )
Bönnigheim ( 550 | 1 )
Ditzingen ( 1.226 | 0 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 191 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 617 | 0 )
Freudental ( 164 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 728 | 2 )
Großbottwar ( 357 | 0 )
Hemmingen ( 323 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 372 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 872 | 0 )
Kornwestheim ( 2.047 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.970 | 3 )
Marbach am Neckar ( 728 | 0 )
Markgröningen ( 777 | 0 )
Möglingen ( 697 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 262 | 0 )
Oberriexingen ( 125 | 0 )
Oberstenfeld ( 388 | 1 )
Pleidelsheim ( 311 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.255 | 0 )
Sachsenheim ( 1.036 | 6 )
Schwieberdingen ( 469 | 3 )
Sersheim ( 323 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 484 | 0 )
Tamm ( 435 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.503 | 1 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Mit Diabetes leichter leben

Die Zuckerkrankheit Diabetes beeinträchtigt den Alltag der Betroffenen. Doch die Behandlung macht Fortschritte und erleichtert das Berufsleben der Patienten. Ausschlaggebend dafür ist die moderne Technik: Systeme zur kontinuierlichen Zuckermessung (CGM) ermöglichen stabile Werte und warnen früh vor Unterzuckerungen.

Worauf Menschen mit Diabetes bei der Berufswahl und am Arbeitsplatz achten sollten, zeigt das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”. Erkrankungen wie Diabetes müssen übrigens weder im Bewerbungsschreiben noch im Vorstellungsgespräch erwähnt werden – es sei denn, sie hätten entscheidende Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit.

Wer befürchtet, er könne sich und andere durch den Diabetes gefährden, dem empfehlen Experten, vor der Bewerbung mit dem behandelnden Diabetologen oder Fachleuten einer Diabetes-Selbsthilfeorganisation zu klären, ob sich der angestrebte Beruf tatsächlich für ihn eignet.

Drei große Risikofaktoren gibt es für Diabetiker im Beruf: eine schlechte Blutzuckereinstellung, häufige Unterzuckerungen und eine Unterzucker-Wahrnehmungsstörung. Tatsächlich treten aber nach Erkenntnis von Arbeitsmediziner und Diabetologe Dr. Kurt Rinnert, Leiter des Betriebsärztlichen Dienstes der Stadt Köln, gefährliche Unterzuckerungen am Arbeitsplatz bei stabilen Blutzuckerwerten ausgesprochen selten auf.

“Wenn sich solche krankheitsbedingten Risiken durch Technik, Wissen, Erfahrung und Umfeld ausgleichen lassen, sind sie für den Berufswunsch kein Hindernis”, sagt Rinnert. “Bei Typ-2-Diabetes ohne Insulintherapie würde ich nicht direkt zum Chef gehen”, empfiehlt Dr. Dorothea Reichert, Diabetologin im rheinland-pfälzischen Landau. “Bei Typ 1 hängt es vom Arbeitsverhältnis ab. In einem Kleinbetrieb mit bis zu zehn Mitarbeitern haben Sie keinen Kündigungsschutz.”

Es komme sehr darauf an, wie man die Chefin oder den Meister einschätze. “Informieren Sie aber zumindest Ihre engsten Kollegen, weil Sie das im Notfall schützt.” In einem großen Betrieb sei es meist unproblematisch, den Diabetes anzugeben. Denn da könne einem wegen einer Erkrankung nicht gekündigt werden.

Lars Wallerang / glp

Tödliche Gefahren im Haus

Von Todesfällen im Haushalt sind vor allem ältere Menschen betroffen. Angesichts ständig steigender Undfallzahlen mahnt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das sichere Haus (DSH): “Wir müssen endlich erkennen, dass ein Sturz im Haushalt für Seniorinnen und Senioren ein tödliches Risiko darstellt und Maßnahmen ergreifen.”

Bei 10.755 der 12.436 tödlichen Haushaltsunfälle in einem Jahr war die Ursache ein Sturz. 9.227 der Betroffenen waren 75 Jahre oder älter. Dabei steigt ab 75 Jahren das Risiko, nach einem Sturz im Haushalt zu sterben, überproportional an, wie eine Auswertung der Zahlen des Statistischen Bundesamtes durch die DSH zeigt. Bei den Hochbetagten (über 85 Jahre alt) ist die Zahl der tödlich verunglückten Frauen um rund 1,7-mal höher als die der Männer.

“Bei einem Sturz denken wir zuerst an einen Sturz von der Leiter. Dabei sind Stolperfallen und rutschige Stellen in der Wohnung weitaus tückischer”, sagt Woelk. Schon einfache und preiswerte Maßnahmen können viel bewirken:

– Schlafzimmer: Ein Bettlicht mit Bewegungsmelder schaltet sich ein, sobald die Beine aus dem Bett schwingen.

– Flur: Steckdosenlichter machen den Weg nachts vom Schlafzimmer zum Bad sicherer.

– Bad: An der Wand montierte Griffe in der Duschkabine und neben der Toilette stützen bei einem Schwindelanfall und helfen beim Aufstehen. Ein Duschhocker sorgt für bequemes und sicheres Duschen.

– Bad und Küche: Wasserlachen, Duschgel-Reste und Fettspritzer auf dem Boden sofort aufwischen.

– Treppen: Selbstklebende Anti-Rutsch-Streifen sorgen für Grip auf den Stufen. Auf Kontrastfarbe und fluoreszierendes Material achten – das leuchtet im Dunkeln.

– Ganze Wohnung: Türschwellen und andere Stolperfallen entfernen oder mit einer Rampe angleichen und farbig markieren. Möglichst auf lose Teppiche und Läufer verzichten.

– Selbstfürsorge und -wahrnehmung: Sicher gehen in Socken mit Anti-Rutsch-Sohle (“ABS-Socken”). Wie gut sind Balancegefühl und Kraft?

Rudolf Huber / glp