Verheerender Brand: Frauen stellen sich der Polizei

Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. So die Krefelder Polizei in einer Mitteilung.

Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch (1. Januar 2020) bei der Polizei Krefeld gemeldet.

Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat.

Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue.

Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. (4)

Info:

In der Nacht zum Mittwoch (1. Januar 2020) ist das Affenhaus im Krefelder Zoo in Brand geraten. Mehr als 30 Tiere wurden dabei getötet.

Einbrecher erbeuten mehrere Tausend Euro

Am vergangenen Dienstag gegen 18.00 Uhr hebelte ein bislang unbekannter Täter die Terrassentür eines Einfamilienhauses im nördlichen Wohngebiet in Remseck-Aldingen auf und verschaffte sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten. Im Schlafzimmer öffnete er Schränke und Behältnisse und entwendete daraus einige Tausend Euro und Devisen. Der Täter wurde dann vom heimkehrenden Bewohner gestört und auf dessen Flucht über die Terrasse kurz verfolgt. Nachdem der Flüchtende über einen Gartenzaun in das Gartengrundstück eines Nachbarhauses sprang, verlor der Eigentümer den Einbrecher aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der sogar ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, blieb ohne Erfolg. 

Am Mittwoch gegen 01.00 Uhr schlugen Einbrecher erneut in Aldingen zu, als sie zunächst vergeblich versuchten, ebenfalls eine Terrassentür zu einem Mehrfamilienhaus aufzuhebeln. Als dies nicht gelang, warfen sie mit einem Stein ein Fenster ein und gelangten durch dieses ins Gebäudeinnere. Dort wurden unter anderem mehrere Schubladen geöffnet. Durch einen wachsamen Mitbewohner des Mehrfamilienhauses, der verdächtige Geräusche wahrnahm und die Polizei verständigte, konnten die Einbrecher gestört werden und flüchten. Angaben zum Diebesgut und dem entstandenen Sachschaden können bislang nicht gemacht werden.

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Wohnungseinbruch in Kornwestheim 

Nachdem sich in der Zeit von Sonntag, 19.20 Uhr, und Montag, 17.00 Uhr, ein Einbrecher über die Wohnungstüre Zugang zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Jahnstraße verschafft hatte, durchsuchte er dort die Räume und Schränke. Der Täter flüchtete mit Bargeld in unbekannter Höhe. Ein Sachschaden ist nicht entstanden.

Oberstenfeld: Garagenbrand 

Am Mittwoch gegen 02.00 Uhr kam es zu einem Garagenbrand in Oberstenfeld. Vermutlich durch eine fehlgeleitete Rakete fing zunächst ein Holzstapel Feuer, welcher sich unter einem Schleppdach einer Garage neben einem Wohnhaus im Wartbergweg befand. Die Flammen griffen im Anschluss auf die Garage über, welche ebenfalls Feuer fing. Die Feuerwehr Oberstenfeld, welche mit sechs Fahrzeugen und 38 Wehrleuten vor Ort war, konnte den Brand löschen, bevor er auf das Wohngebäude übergehen konnte. Am Holzstapel, der Garage sowie der Außenfassade des Wohnhauses entstand Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro.

Einbruch in Gerlingen 

Zwischen Dienstag, 18.00 Uhr und Mittwoch, 03.15 Uhr gelangte bislang unbekannter Täter durch Aufhebeln des Badezimmerfensters in ein Einfamilienhaus in der Panoramastraße in Gerlingen. Anschließend durchwühlte er sämtliche Behältnisse und entwendete den darin aufgefundenen Schmuck. Der Wert des Diebesguts kann bislang nicht näher definiert werden. Am Fenster entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. 

Möglingen: Diebstahl aus Kraftomnibus 

Zwischen Montag, 17.00 Uhr und Dienstag, 11.30 Uhr wurde in einen in der Kruppstraße in Möglingen abgestellten Kraftomnibus eingebrochen. Der Täter machte sich zunächst an der Fahrzeugbatterie zu schaffen und schaltete den Kraftomnibus stromlos. Im Anschluss baute er zwei Steuergeräte aus und entwendete zudem noch zwei Verbandskasten und einen Feuerlöscher aus dem Inneren des Busses. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.

Schlossplatz: Polizei mit zusätzlichem Großaufgebot an Silvester

Laut einer Mitteilung der Polizei, werden in der Silvesternacht mehrere Hundert Polizeibeamte zusätzlich zu den im Schichtdienst arbeitenden Streifenbeamten der Polizeireviere, im Einsatz sein.

Die Polizeibeamtinnen und -beamten werden in der Stadt speziell rund um den Schlossplatz präsent sein. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich dort sehr viele Menschen, teils in geschlossenen Gruppen, speziell um die Mitternachtszeit einfanden und in aggressiver Stimmung sowie oft rücksichtslos Pyrotechnik zündeten, heisst es in der Pressemeldung weiter. Nicht selten waren gefährliche Szenen zu beobachten, in denen Feiernde beinahe verletzt worden wären. Die Polizei hatte nach der letzten Silvesternacht mehr als 30 Strafanzeigen zu bearbeiten, darunter mehrere gefährliche Körperverletzungen mittels pyrotechnischer Gegenstände sowie Sachbeschädigungen und Widerstand gegen Polizeibeamte. Gegen rund 90 Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Erstmals nun ist der Bereich rund um den Schlossplatz wegen der direkt auf dem Schlossplatz stattfindenden, öffentlich zugänglichen Veranstaltung mit Musik und Lichteffekten weiträumig abgesperrt. Polizistinnen und Polizisten werden die Zugänge zum Schlossplatz bereits auf den Zugangswegen rund um das ganze Schlossplatz-Areal im Auge behalten und dort das von der Landeshauptstadt erlassene Feuerwerksverbot kontrollieren und durchsetzen. An mehreren sogenannten Durchlassstellen (Planie, Schillerplatz, Königstraße, Bolzstraße, Königsbau, Stauffenbergstraße) werden Gitter zur Leitung der Passanten aufgestellt und Polizistinnen und Polizisten kontrollieren den Zugang. Der Sicherheitsbereich ist während des Polizeieinsatzes videoüberwacht. Um die festliche Silvesterveranstaltung auf dem Schlossplatz zu gewährleisten, ist ein Sicherheitsdienst im Einsatz, der den unmittelbaren Bereich der Veranstaltung kontrollieren und frei von Raketen und Böllern halten wird.

Auch dieses Jahr wird die Polizei in ihrem Sicherheitseinsatz von der Bundespolizei sowie von Spezialisten des Polizeipräsidiums Einsatz und vom Technischen Hilfswerk unterstützt. So werden beispielsweise Oberer Schlossgarten und Akademiegarten für ein mehr an Sicherheit beleuchtet sein. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang bereits jetzt auf Folgendes hin: Polizeibeamte werden Personen, die Böller oder Raketen in dem Bereich am Schlossplatz dabeihaben, bitten, den Schlossplatz weiträumig zu umgehen. Wer in den gesperrten Bereich eintreten will, muss dies jedenfalls ohne Pyrotechnik tun und muss damit rechnen, kontrolliert zu werden. Daher empfiehlt die Polizei, große Taschen und Rucksäcke, wie häufig schon bei anderen Veranstaltungen kommuniziert, gar nicht erst mitzubringen. Für den Pkw-Verkehr gilt: In das über die Stauffenbergstraße anzufahrende Parkhaus kann ab 20 Uhr nicht mehr eingefahren werden. Dessen Ausfahrt ist jedoch offen. Der Taxiplatz Bolzstraße wird an den Karlsplatz verlegt.

Polizisten erschießen 32-Jährigen nach Unfallflucht und Schwertattacke

Am frühen Samstagmorgen gegen 00:40 Uhr kam es in Stuttgart-Vaihingen nach einer Verkehrsunfallflucht zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, bei dem ein 32-jähriger Mann getötet wurde.

Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war der Mann mit seinem silberfarbenen Kleinwagen kurz zuvor aufgrund seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen, als er aus Richtung Stuttgart-Möhringen kommend auf der Möhringer Landstraße unterwegs war. Im weiteren Verlauf fuhr er entgegen der Fahrtrichtung in den Kreisverkehr an der Kreuzung Am Wallgraben ein, streifte Verkehrseinrichtungen und eine Gebäudewand und prallte schließlich auf Höhe der Wörthstraße frontal auf eine Litfaßsäule. Zeugen hatten unterdessen die Polizei verständigt und eine Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums Stuttgart stellte bei Eintreffen am Unfallort den 32-Jährigen und dessen mutmaßliche Beifahrerin fest, die sich zu Fuß vom Fahrzeug entfernten. Auf Ansprache griff der 32-Jährige den Polizeibeamten und seine Kollegin unvermittelt mit einem schwertähnlichen Gegenstand mit einer ca. 70 cm langen Klinge an. Nachdem ein daraufhin erfolgter Pfeffersprayeinsatz keine Wirkung zeigte, machten beide Beamten von der Schusswaffe Gebrauch, um den Angreifer zu stoppen. Der 32-Jährige erlitt dabei Schussverletzungen, an denen er kurze Zeit später in einem Krankenhaus verstarb.

Die Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Update: 14.08 Uhr

Nach einer Meldung der Polizei, handelt es sich bei der weiblichen Begleitung des 32-Jährigen um seine 69-jährige Mutter. 
Weiter heißt es in der Mitteilung:
Nachdem Unfall entfernten sich Fahrer und Mitfahrerin zu Fuß von dem Unfallauto und konnten nach etwa 100 Metern von den Beamten eingeholt werden. 
Der 32-Jährige führte zu diesem Zeitpunkt ein Schwert mit einer Klingenlänge von ca. 70 Zentimetern mit sich, mit dem er die Beamten bedrohte und auf sie zuging. Nachdem er den Anweisungen, die Waffe abzulegen, keine Folge leistete und auch ein anschließender Pfeffersprayeinsatz nicht zur Beendigung des Angriffs führte, machten die Polizeibeamtin und ihr Kollege von der Schusswaffe Gebrauch. Der 32-Jährige wurde mehrmals getroffen und erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus. Bei seiner 69-jährigen Mutter wurden Verletzungen festgestellt, die eine stationäre Aufnahme in einer Klinik erforderlich machten. Die Herkunft der Verletzungen ist derzeit noch nicht geklärt. Die Durchsuchung der Wohnung des 32-jährigen führte mittlerweile zur Sicherstellung von zwei Gaspistolen, einer Armbrust und eines weiteren Schwertes. Für den morgigen Sonntag ist eine Obduktion des Verstorbenen anberaumt.


Einbrecher von zurückkehrenden Bewohner überrascht

Während die Bewohnerin schlief, drang am frühen Dienstagmorgen gegen 02.15 Uhr ein bislang unbekannter Täter gewaltsam in die Erdgeschosswohnung eines Einfamilienhauses im Stadtzentrum von Kornwestheim ein und durchsuchte die Räumlichkeiten nach Wertsachen. Der Einbrecher erbeutete Bargeld in Höhe eines dreistelligen Betrages. Als er im weiteren Verlauf seiner Tat schließlich ins Obergeschoss eingedrungen war, wurde er dort durch den gerade nach Hause zurückkehrenden Bewohner überrascht. Der Eindringling flüchtete durch ein Fenster und über das angrenzende Garagendach unerkannt ins Dunkel der Nacht. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung mit mehreren Streifenwagenbesatzungen verlief negativ. Die Spurensicherung am Tatort wird von der Kriminalpolizei Ludwigsburg übernommen. Zeugen, welche sachdienliche Angaben zur Tat oder Flucht des Täters machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim unter der Telefonnummer 07154/1313-0 zu melden.

Was in Ludwigsburg und in der Region über die Weihnachtstage los war

Bietigheim:

Nachdem sich am ersten Weihnachtsfeiertag in der Zeit von 11.45 und 23.20 Uhr ein Einbrecher über die aufgehebelte Terrassentüre Zugang zu einem Einfamilienhaus in der Straße In den Zehn Morgen verschafft hatte, durchsuchte er dort die Räume und Schränke und flüchtete anschließend mit bislang unbekanntem Diebesgut. Der Sachschaden an der Terrassentüre beläuft sich auf etwa 500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Telefonnummer 07142/4050 zu melden.

Schwieberdingen: Wohnungseinbruch

Unbekannte Täter nutzten am Dienstag, in der Zeit zwischen 16.20 Uhr und 21.45 Uhr, die Abwesenheit der Bewohner eines Reihenhauses in der Frankenstraße und drangen nach Aufhebeln eines Fensters in das Gebäude ein. Im Haus wurden weitere Türen und Behältnisse aufgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen wurde jedoch nichts entwendet. Die Höhe des angerichteten Sachschadens wurde mit 2.000 Euro beziffert.

Tamm: Wohnungseinbruch

Am Dienstag, in der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 23.15 Uhr, drangen unbekannte Täter in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses im “Alter Weg” über die nicht verriegelte Wohnungstüre ein. Nachdem die Täterschaft mehrere Behältnisse durchsucht hatte wurden Elektrogeräte und Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. An der Wohnungstüre entstand nur geringer Schaden in Höhe von etwa 100 Euro.

Vaihingen/Enz: Verkehrsunfallflucht – Zeugen gesucht

Am Dienstag, in der Zeit zwischen 07.45 Uhr und 13.15 Uhr, wurde vermutlich beim Ausparken ein Audi A3 auf dem Parkplatz zwischen der Grabenstraße und der Friedrichstraße von einem bislang unbekannten Fahrzeug beschädigt. Am Audi, an welchem blaue Lackantragungen zurückblieben, entstand ein Sachschaden von rund 3.500 Euro. Zeugen, welche Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Telefon 07042 / 941-0, zu melden.

Aktuelle Meldungen aus Ludwigsburg und den Nachbarregionen

Ludwigsburg: Brennende Mülltonne setzt Auto in Brand

Wegen Verdachts der Brandstiftung ermittelt die Polizei nach einem schadensträchtigen Mülltonnenbrand am Montagmorgen gegen 05:00 Uhr an der Grundschule in der Corneliusstraße. Die Flammen griffen dabei auf einen unmittelbar daneben geparkten Opel über, der durch die Feuerwehr gelöscht werden musste. Der dadurch entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, in Verbindung zu setzen.

Vaihingen an der Enz: Zeugen zu Alkoholfahrt gesucht

Am Dienstag, 17. Dezember, gegen 19:25 Uhr haben Beamte des Polizeireviers Vaihingen/Enz nach dem Hinweis von Verkehrsteilnehmern den 80-jährigen Fahrer eines Mercedes in Horrheim angehalten und kontrolliert, nachdem er zuvor aufgrund seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen war. Der alkoholisierte Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde einbehalten. Den bisherigen Ermittlungen zufolge könnten andere Autofahrer auf der Pforzheimer Straße durch das Fahrverhalten des 80-Jährigen behindert oder gefährdet worden sein. Sie werden gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07042/941-0, zu melden.

Frau fällt aus fahrenden Wagen und wird schwer verletzt

Am Samstagnachmittag gegen 15.50 befuhr der 34-jährige Fahrer eines Ford Transit auf der Landdesstraße 1100 von Beilstein kommend in Richtung Oberstenfeld, um anschließend nach rechts in die Beilsteiner Straße einzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt schnallte sich die 37-jährige Mitfahrerin, welche auf der Rückbank saß, ab um sich um ein neben ihr sitzendes Kind zu kümmern. Beim Aufstehen geriet sie in einer Linkskurve auf unbekannte Weise gegen den Türöffner der Schiebetür, woraufhin sie aus dem noch fahrenden Fahrzeug fiel. Hierbei verletzte sich die Mitfahrerin schwer. Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Neben zwei Streifenwagenbesatzungen waren ein Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Pkw landet auf dem Rathausplatz und kracht gegen Treppe

Gerlingen:

Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am Samstag gegen 10.45 Uhr in der Hauptstraße auf Höhe des Rathausplatzes. Zu diesem Zeitpunkt befuhr die 56-jährige Fahrerin eines Nissan die Hauptstraße in Richtung Schillerhöhe. Hinter ihr fuhr ein 69-Jähriger mit seinem Mercedes-Benz, der aus bislang ungeklärter Ursache auf den Nissan auffuhr. Anschließend fuhr der Mercedes-Fahrer weiter über den Bordstein der Bushaltestelle auf den Rathausplatz und prallte ungebremst gegen die dortige Steintreppe einer Bankfiliale. Der Fahrer des Mercedes wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die Fahrerin des Nissan kam ebenfalls zur Untersuchung in ein Krankenhaus, blieb aber unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 17.000 Euro. Die Treppe am Rathausplatz musste anschließend abgesperrt werden. Der entstandene Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme waren zwei Streifenwagenbesatzungen, zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes, die Feuerwehr Gerlingen mit drei Fahrzeugen und 12 Wehrleuten sowie die Stadt Gerlingen mit einer Kehrmaschine zur Reinigung des Rathausplatzes im Einsatz.