Schwerer Verkehrsunfall auf A81 – Fahrer wird eingeklemmt

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag auf der A81 bei Pleidelsheim als ein Kleintransporter in einen Sattelzug krachte. Der Fahrer des Transporter wurde dabei schwer verletzt.

Der 41-jähriger Fahrer eines Pkw Mercedes-Benz Vito befuhr die mittlere Fahrspur in Fahrtrichtung Stuttgart. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er plötzlich nach rechts und prallte mit starker Wucht gegen einen Lastzug-Anhänger eines 23-Jährigen, welcher auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Durch den Aufprall wurde der Vito abgewiesen und kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde zudem der Daimler einer 53-Jährigen beschädigt. Der Lkw-Fahrer und die Daimlerfahrerin blieben unverletzt. Der Vito Fahrer wurde schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt, zudem geriet das Fahrzeug in Brand. Der Brand konnte schnell durch herbeieilende Ersthelfer bis zum Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

Der 41-Jährige wurde durch die Feuerwehren Freiberg, Marbach und Pleidelsheim, welche mit neun Fahrzeugen und 63 Einsatzkräften am Unfallort waren, aus seinem Fahrzeug befreit und durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Durch die Unfallaufnahme war die Autobahn bis 01:19 Uhr voll gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von über zwei Kilometern Länge. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 35.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Schlägerei mit Eisenstangen und Baseballschlägern zwischen zwei Gruppen – mehrere Verletzte

Die Auseinandersetzung zweier Gruppen junger Männer auf einem Sportplatz in der Fuchshofstraße in Ludwigsburg löste am Sonntag gegen 01:30 Uhr einen größeren Polizeieinsatz aus.

Eine Gruppierung aus etwa zehn Männern im Alter zwischen 17 und 22 Jahren soll sich auf dem Sportgelände aufgehalten und dort alkoholische Getränke konsumiert haben, als es zwischen zwei Personen zu einem Streit gekommen sei. In der Folge habe einer der Beteiligten augenscheinlich Hilfe angefordert. Die kam dann in Form einer zweiten Gruppe junger Männer aus Richtung der Bebenhäuser Straße.

Diese zweite Gruppe soll bis zu 20 Personen umfasst und wahllos mit Eisenstangen und Baseballschlägern auf die andere Gruppe eingeschlagen haben. Anschließend seien die Angreifer über die Bebenhäuser Straße und weiter über die Brünner Straße davongelaufen.

Bei Eintreffen der Polizeistreifen versuchten auch Angehörige der ersten Gruppe zu flüchten. Die Beamten konnten insgesamt fünf Leichtverletzte im Bereich der Sportanlagen antreffen, die durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Polizei war mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften vor Ort. Die polizeilichen Maßnahmen wurden zeitweilig auch durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.

Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und ist für Zeugen, die etwas zur Aufklärung der Tat beitragen können, unter Tel. 07141 18 5353 erreichbar.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Unbekannter besprüht Geschwindigkeitsmessanlage und weitere Meldungen aus dem Kreis

Tamm: Geschwindigkeitsmessanlage besprüht

In der Markgröninger Straße in Tamm wurde am Sonntag gegen 09:40 Uhr eine Sachbeschädigung entdeckt und im Anschluss die Polizei darüber informiert. Von Markgröningen her kommend hat sich ein bislang unbekannter Täter am Ortseingang von Tamm an einem stationären Blitzer zu schaffen gemacht. Mit orangener Lackfarbe besprühte der Unbekannte nahezu alle Kamerascheiben der Blitzanlage und hinterließ obendrein noch einen Schriftzug. Aufgrund dessen ist derzeit keine Geschwindigkeitsmessung mehr möglich. Welche Schadenssumme der Unbekannte angerichtet hat, ist momentan noch nicht bekannt. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

 

Freiberg am Neckar – Beihingen: Kinder im Gründelbach-Tunnel rufen Polizei über Notruf zu Hilfe

Drei Kinder im Alter von 11 Jahren meldeten sich am Samstag gegen 16:15 Uhr beim Polizeinotruf und teilten den Beamten mit, dass sie aus einem Tunnel mit Wasser in Freiberg am Neckar – Beihingen nicht mehr herausfinden würden.

Wie sich später herausstellte, wollten das Mädchen und die zwei Jungs wohl den Nachhauseweg abkürzen und begaben sich bei den Sportanlagen in der Talstraße in den Tunnel durch den der Gründelbach fließt. Als sie kein Licht mehr sahen, wählten sie den Notruf.

Die Beamten hielten solange die Leitung, bis die Kinder nach etwa 30 Minuten Fußmarsch durchnässt bei einem Tunnelzugang in der Mühlstraße auf die nach ihnen suchenden Polizisten trafen.

Die Kinder wurden anschließend ihren Eltern übergeben. Bis auf ein verlorenes Handy und einen verlorenen Tretroller kam es zu keinen Schäden.

 

Sachsenheim: 19-Jähriger alkoholisiert unterwegs

Am Sonntag gegen 07:25 Uhr war ein 19-jähriger Opel-Lenker auf der Kreisstraße 1642 von Ochsenbach kommend in Richtung Häfnerhaslach unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang des Weilers Kirbachhof kam der junge Autofahrer in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dort fuhr er eine Böschung hinab und blieb zunächst Stehen. Im Anschluss versuchte der 19-Jährige sich mit dem Opel über die Felder von der Unfallörtlichkeit zu entfernen. Dies konnte jedoch ein aufmerksamer Zeuge, der sich zur Unfallstelle begab, bis zum Eintreffen hinzugezogener Polizeibeamter verhindern. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde bei dem jungen Fahrer eine Alkoholbeeinflussung festgestellt. Ein Atemalkoholtest verlief positiv und der 19-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem wurde eruiert, dass der junge Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Durch den Unfall zog sich der 19-Jährige leichte Verletzungen zu. An dem Opel, der abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro.

 

Kirchheim am Neckar: Spielwarenautomat gestohlen

Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten vier oder fünf Jugendliche am Sonntag gegen 02:50 Uhr in der Hauptstraße in Kirchheim am Neckar einen Spielwarenautomaten. Der Automat, der im Außenbereich eines Eiscafés stand, wurde angehoben und weggetragen. Zuvor hatten sich die unbekannten Diebe aus Richtung des Rathauses dem Eiscafé genähert. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf rund 500 Euro. Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise zu den Jugendlichen geben können, melden sich bitte beim Polizeiposten Kirchheim, Tel. 07143 891060.

 

Korntal-Münchingen: Vier Fahrräder aus Tiefgarage entwendet

Zwischen Freitag und Montag trieben vermutlich ein und dieselben bislang unbekannten Täter in der Breslauer Straße in Münchingen ihr Unwesen. Aus der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses entwendeten die Täter insgesamt vier Fahrräder. Hierbei handelt es sich um ein weißes E-Bike der Marke Hai Xduro, dass mit zwei Schlössern gesichert war. Darüber hinaus ließen die Diebe noch zwei Pedelecs der Marke Fischer und ein weiteres Pedelec eines noch unbekannten Herstellers mitgehen. Die Räder waren ebenfalls mit Schlössern gesichert. Der Wert des Diebesguts dürfte sich auf mehrere Tausend Euro belaufen. Wie die Täter in die mit automatischen Toren gesicherte Tiefgarage gelangten, ist noch unklar. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, melden sich bitte beim Polizeiposten Korntal-Münchingen unter der Tel. 0711 839902-0.

 

Kirchheim am Neckar: Verkehrsunfallflucht

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken stieß ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker gegen einen Mercedes, der vor einem Immobilienmaklerbüro in der Lissenstraße in Kirchheim am Neckar am Fahrbahnrand geparkt war. Hierbei wurde die Frontstoßstange beschädigt. Ohne sich anschließend um den angerichteten Sachschaden von etwa 2.000 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Tödlicher Arbeitsunfall: 500 Kilo Stahlträger fällt auf 30-Jährigen

Nachdem ein 30-Jähriger am Donnerstag gegen 13:50 Uhr in der Wagrainstraße in Großbottwar bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt wurde, ermittelt nun die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Dem bisherigen Ermittlungsstand nach hatte der Mann auf einer Baustelle einen betonummantelten Stahlträger mit einer Flex abtrennen wollen. Dabei stürzte das etwa 500 Kilogramm schwere Bauteil auf ihn.

Der 30-Jährige wurde vom sofort alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er noch am Nachmittag seinen schweren Verletzungen erlag. An der Unfallstelle war auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt.

Kriminalbeamte und Spezialisten der Spurensicherung setzen heute zusammen mit Vertretern der Berufsgenossenschaft Bau und des Gewerbeaufsichtsamts ihre Ermittlungen am Unfallort fort.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Tanzschule in Ludwigsburg: Unbekannter versprüht Reizgas und verletzt zwei Frauen leicht

Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei in Asperg gegen einen noch unbekannten Täter, der am Mittwochabend gegen 20.20 Uhr Reizgas durch ein gekipptes Fenster in die Räume einer Tanzschule in der Stuttgarter Straße gesprüht und zwei Frauen leicht verletzt hat.

Der Unbekannte hatte zuvor heftig gegen ein weiteres Fenster der Schule geklopft, in der eine 44-Jährige gerade einen Online-Kurs durchführte. Als sie sich auf den Weg in Richtung des Fensters machte, setzte der Täter das Reizgas ein. Die 44-Jährige und eine 56-jährige Frau, die sich ebenfalls in den Räumen aufhielt, erlitten dadurch Reizungen der Atemwege. Personen, die zur fraglichen Zeit verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Tanzschule in der Stuttgarter Straße gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 1500170, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Telefonbetrüger schlagen wieder im Kreis Ludwigsburg zu und weitere Meldungen aus der Region

Landkreis Ludwigsburg: Telefonbetrüger schlagen zu

Am Dienstagvormittag überzogen Telefonbetrüger mit ihren Anrufen insbesondere den nordwestliche Teil des Landkreises Ludwigsburg. Die Polizei erhielt etwa 20 Meldungen aus Vaihingen an der Enz, Schwieberdingen, Markgröningen und Eberdingen. Die noch unbekannten Täter hatten zumeist ältere Menschen angerufen und sich als Polizeibeamte oder Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung eines Bankinstituts ausgegeben. Die Anrufer nannten sich in vielen Fällen “Herr Wieland von der Kriminalpolizei Stuttgart” oder “Herr Wastel von der Sicherheitsabteilung der Bank”. Sie versuchten ihre Opfer davon zu überzeugen, dass von ihrem Konto eine Überweisung an einen Elektronikfachmarkt über 6.200 Euro veranlasst worden sei und nun Bedenken hinsichtlich der Korrektheit dieser Transaktion bestünde. Das Konto würde nun gesperrt werden, statt dessen werde ein neues Konto eröffnet. Die Täter erfragten hierauf die PIN zur Bankkarte des “gesperrten Kontos” und erklärten, dass auch die Bankkarte eingezogen werden müsse. In einem Fall in Eberdingen-Nußdorf waren die Betrüger mit dieser perfiden Masche erfolgreich und gelangten an Bankkarte und PIN. Die übrigen Angerufenen erkannten die betrügerische Absicht und beendeten die Gespräche. In Nußdorf tauchte gegen 12.30 Uhr ein “Herr Schiller” bei seinem Opfer auf und nahm die Bankkarte entgegen. Der Täter wurde als zwischen 30 und 35 Jahren alt und etwa 170 cm groß beschrieben. Er hatte einen Vollbart und trug einen Anorak mit Pelzbesatz am Kragen. Wie viel Bargeld die Täter erbeuten konnten, steht derzeit noch nicht fest. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, in Verbindung zu setzen.

Großbottwar: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein 31 Jahre alter Motorradfahrer, der am Mittwoch gegen 17.40 Uhr in der Oberstenfelder Straße in Großbottwar in einen Unfall verwickelt war. Der Mann, der mit seiner Yamaha in Richtung Oberstenfeld unterwegs war, wollte kurz vor dem Kreisverkehr mit der Hofttal-, der Sonnenberg- und der Kleinbottwarer Straße drei vorausfahrende Fahrzeuge überholen. Hierbei handelte es sich um ein weiteres Motorrad, einen PKW sowie einen Liniengelenkbus. Vermutlich hatte er den Abstand zum Kreisverkehr falsch eingeschätzt, so dass er beim Überholen des Busses gegen die Verkehrsinsel im Einmündungsbereich zur Kreisverkehr fuhr. Im Anschluss verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte. Die Yamaha rutschte ohne Fahrer mehr als 50 Meter über den Asphalt. Der 31-Jährige schleuderte seinerseits über die Fahrbahn in den angrenzenden Grünstreifen und prallte gegen einen Laternenmast. Er musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die Oberstenfelder Straße bis etwa 19.00 Uhr voll gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Großbottwar befand sich mit acht Wehrleuten und zwei Fahrzeugen im Einsatz.

 

Großbottwar: Unfall beim Überholen – Polizei sucht Zeugen

Rund 20.000 Euro Sachschaden entstand am Dienstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der L 1115 von Großbottwar in Richtung Backnang, zu dem die Polizei noch Zeugen sucht. Gegen 14:20 Uhr waren ein 36-jähriger Lkw-Fahrer, der unbekannte Fahrer eines schwarzen BMW und ein 75-Jähriger mit seinem Mercedes hintereinander in Richtung Backnang unterwegs. Auf einer längeren Gerade setzten die beiden Autofahrer zum Überholen des Lkw an. Als Gegenverkehr auftauchte, scherte der 75-Jährige wieder hinter dem Lkw ein. Der unbekannte BMW-Fahrer setzte jedoch seinen Überholvorgang fort und zog unmittelbar vor dem Lkw wieder nach rechts, was zur Aktivierung des Notbremsassistenten führte. Aufgrund dieser Notbremsung fuhr der 75-Jährige auf den Lkw auf. Sein Mercedes war anschließend nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer des schwarzem BMW setzte seine Fahrt in Richtung Backnang fort. Personen, die dein Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem Unfallflüchtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion, Tel. 0711 6869-0, zu melden.

 

Marbach am Neckar: Anzahl beschädigter Fahrzeug auf 25 angewachsen

Wie wir bereits vergangene Woche mitteilten, trieb ein noch unbekannter Täter am Mittwoch, 17.März, zwischen 06.30 Uhr und 06.35 Uhr in der Schwabstraße und der Theodor-Heuss-Straße in Marbach am Neckar sein Unwesen. Zunächst hatte das Polizeirevier Marbach am Neckar 16 beschädigte Fahrzeuge festgestellt. Zwischenzeitlich wuchs die Anzahl auf 25 zerkratzte PKW an. Der Sachschaden wurde nun auf insgesamt etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet weiterhin unter Tel. 07144 900-0 um Hinweise.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Heftiger Verkehrsunfall fordert zwei Schwerverletzte

Am Mittwoch ereignete sich gegen 17.30 Uhr ein schwerer Unfall zwischen Schwieberdingen und Möglingen. Ein 21-jähriger Fahrer war mit seinem Peugeot auf der L1140 unterwegs in Richtung Möglingen, als er auf Höhe der Einmündung Schwieberdinger Straße die Linkabbiegerspur befuhr. Statt jedoch nach links abzubiegen, befuhr er die Straße weiter geradeaus. Ein 57-jähriger Fahrer eines Porsche befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Geradeausfahrspur und fuhr dem Peugeot hinten auf. Der Porsche wurde durch die Kollision abgelenkt, überfuhr die Gegenfahrspur und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stillstand, während der Peugeot auf der Fahrbahn zum Stehen kam.

Sowohl der Fahrer des Peugeot, wie auch seine 21-jährige Beifahrerin wurden durch den Unfall schwer verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Insassen des Porsche, der 57-jährige Fahrer und sein 6-jähriger Sohn, wurden beide durch den Unfall nicht verletzt. Der Sachschaden am Peugeot beläuft sich auf ca. 5.000 EUR, während der Sachschaden am Porsche ca. 45.000 EUR beträgt.

Durch die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ruhestörer in Kornwestheim greifen Polizisten an und weitere Meldungen aus dem Kreis

Kornwestheim: Polizeibeamte angegriffen

Am späten Dienstagabend gegen 23:00 Uhr wurde der Polizei in Kornwestheim eine laute Party im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Solitudeallee gemeldet. Polizisten trafen vor Ort drei teils deutlich alkoholisierte Personen an. Nachdem sie zur Ruhe ermahnt und ihnen für den Fall der Fortsetzung der Gewahrsam angedroht worden war, schien die Situation zunächst bereinigt zu sein. Allerdings machte sich ein 56-Jähriger umgehend auf den Weg zur Wohnung einen Nachbarn, den er nun lautstark bezichtigte, die Polizei alarmiert zu haben. Als der 56-Jährige daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, setzte er sich zur Wehr und wurde von einem aufgebrachten 41-Jährigen unterstützt. Die Situation verlagerte sich vor das Haus, wo die beiden aggressiven Männer mit Unterstützung weiterer Streifenbesatzungen zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt wurden. Der 56-Jährige beruhigte sich daraufhin und verblieb bei Bekannten. Der weiterhin aufgebrachte 41-Jährige musste jedoch zum Polizeirevier und dort in die Gewahrsamseinrichtung gebracht werden.

 

Kornwestheim: Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs

Am Dienstagabend gegen 20:35 Uhr versuchte der 41-jährige Fahrer eines Citroen, sich im Weißenfelder Ring einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung hielt er jedoch an und wurde überprüft. Dabei stellten Polizeibeamte bei ihm nicht nur Anzeichen auf Betäubungsmitteleinfluss fest. Es stellte sich auch heraus, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Nach einem Drogentest musste sich der 41-Jährige einer Blutentnahme unterziehen.

 

Ludwigsburg: Fett entzündet sich

Beim Frittieren von Chips hat sich am Dienstag gegen 13:25 Uhr in der Küche eines Wohnhauses in der Scharnhorststraße ein Fettbrand entwickelt. Nachdem der Einsatz einer Decke keinen Erfolg brachte, lieg die verantwortliche Anwohnerin auf die Straße und zwei Passanten eilten ihr zur Hilfe. Aber auch sie konnten die Flammen nicht löschen. Die Feuerwehr Ludwigsburg war aber mit 34 Einsatzkräften rasch zur Stelle und hatte den Brand innerhalb kurzer Zeit gelöscht. Der entstandene Sachschaden ist gering. Nur Herd und Kochgerät wurden in Mitleidenschaft gezogen.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht im Parkhaus

Auf dem Parkdeck B des Marstallcenters wurde zwischen Montag 09:00 Uhr und Dienstag 08:15 Uhr ein dort abgestellter Audi A6 angefahren. Trotz eines angerichteten Sachschadens von etwa 3.500 Euro machte sich der Verursacher aus dem Staub. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Poppenweiler: 74-Jähriger verursacht alkoholisiert Verkehrsunfall

Etwa 2.700 Euro Sachschaden und ein beschlagnahmter Führerschein ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Mittwoch gegen 17:00 Uhr in der Reinhold-Maier-Straße in Ludwigsburg-Poppenweiler. Der Mitteilung einer Zeugin nach hatte ein 74-jähriger Ford-Lenker offensichtlich alkoholisiert den Gegenverkehr geschnitten, so dass es in der Folge zu einem Verkehrsunfall mit einem 57-jährigen VW-Fahrer kam. Vor Ort bestätigte ein durchgeführter Atemalkoholtest den Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung des 74-Jährigen. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und die Beamten beschlagnahmten den Führerschein. Der Ford und die Fahrzeugschlüssel wurden einem Angehörigen übergeben. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall noch fahrbereit.

 

Löchgau: Alkoholisiert zur Tankstelle gefahren – Führerschein beschlagnahmt

Weil ein 40-jähriger VW-Lenker am Montag gegen 18:10 Uhr offensichtlich alkoholisiert mit seinem Fahrzeug auf das Gelände einer Tankstelle in der Erligheimer Straße in Löchgau gefahren kam, ermittelt nun die Polizei wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Die verständigten Polizeibeamten konnten den Mann vor Ort noch antreffen und einer Kontrolle unterziehen. Ein hierbei durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte mit einem Ergebnis von etwa 2,4 Promille den Verdacht einer starken Alkoholisierung des 40-Jährigen, so dass er sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen musste. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein beschlagnahmt.

 

Erligheim: Sachbeschädigung durch Graffiti

Zwischen Samstag 20:00 Uhr und Sonntag 08:00 Uhr trieb vermutlich ein und derselbe, bislang unbekannte Täter in Erligheim sein Unwesen. In der Löchgauer Straße auf Höhe der Straße “Bärenäcker” besprühte der Unbekannte vermutlich mit Sprühfarbe die Fahrbahn, Verkehrsschilder und Leitpfosten. Zudem hatte es der Unbekannte auch auf Werbesymbole eines Hofladens abgesehen. Anschließend wurden noch ein Gebäude in der Straße “Bärenäcker” besprüht, sowie mehrere Teile der Fahrbahn auf dem Weg zwischen Langenäcker und dem Wohngebiet Kuhäckstraße. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07143 891060 an den Polizeiposten Kirchheim am Neckar zu wenden.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Schorndorfer Straße

Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht Zeugen, die zwischen Sonntag 17:00 Uhr und Montag 08:15 Uhr in der Schorndorfer Straße in Ludwigsburg eine Unfallflucht beobachtet haben. Vermutlich während der Vorbeifahrt streifte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker zwei am Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeuge und beschädigte diese. An einem BMW entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro, der Sachschaden an einem Opel wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

 

Schwieberdingen: Mülltonne in Brand geraten

Am Montagabend, gegen 21:05 Uhr, meldeten mehrere Anwohner, dass im Herrenwiesenweg in Schwieberdingen am dortigen Schulzentrum eine Papiermülltonne in Brand geraten war. Diese wurde durch die Flammen komplett zerstört. Der Sachschaden wird auf etwa 650 Euro geschätzt. Die Freiwillige Feuerwehr Schwieberdingen war mit zwei Fahrzeugen und 14 Wehrleuten im Einsatz. Das Polizeirevier Ditzingen hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet und nimmt unter Tel 07156 4352-0 Hinweise entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Drogenbilanz 2020: 158 Tote in Baden-Württemberg – Kreis Ludwigsburg in der Spitzengruppe

Im vergangenen Jahr gab es 158 Drogentote in Baden-Württemberg. Heroin und Mischkonsum waren hierbei oft todesursächlich. Nach einer Meldung des Innenministeriums von Montag verzeichneten die Behörden in 2020 insgesamt 158 Drogentote, darunter 26 Frauen, das sind insgesamt 13 Menschen mehr als im Jahr 2019

„Illegale Drogen zu nehmen, das steht oft am Ende einer langen Geschichte und hat oft sehr schwere Konsequenzen. Allein im vergangenen Jahr gab es in Baden-Württemberg 158 Drogentote. Das 13 mehr sind als im Jahr 2019. Jeder Drogentote ist einer zu viel. Wir müssen weiterhin alles daransetzen, um den Menschen die Folgen des Drogenkonsums aufzuzeigen“, sagte  Innenminister Thomas Strobl.

158 Drogentote in 2020

Unter den Drogentoten des Jahres 2020 waren 132 (2019: 121) Männer und 26 (2019: 24) Frauen. Hiervon hatten 31 (2019: 23) Personen eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit. Das Durchschnittsalter lag mit 37,5 (2019: 38,1) Jahren etwas unter dem des Vorjahres. „Tief berührt hat mich die Nachricht, dass sich im Jahr 2020 neben einer Jugendlichen sogar ein Kind unter den Todesopfern befand. Dies ist besonders tragisch und seit Einführung der Statistik 1971 das erste Mal, dass in Baden-Württemberg ein Kind durch Rauschgiftkonsum zu Tode kommt“, so Innenminister Thomas Strobl. Der 13-jährige Junge verstarb an einer Überdosis Ecstasy, welches zuvor von Jugendlichen im Darknet erworben und ihm zum Konsum übergeben wurde. Durch Untersuchungen konnte eine drei- bis vierfach tödliche Menge nachgewiesen werden. Gerade bei synthetisch hergestellten Drogen aus dem Darknet ist die Wirkstoffzusammensetzung völlig unklar, was diese besonders gefährlich macht.

Die meisten Personen, die an den Folgen ihres Drogenkonsums verstarben, wurden in der Landeshauptstadt Stuttgart mit 15 (19), im Stadtkreis Freiburg mit 10 (9) sowie im Kreis Ludwigsburg mit 9 (6) Toten verzeichnet. Keine Todesfälle im Zusammenhang mit Rauschgift wurden im Stadtkreis Baden-Baden sowie in den Kreisen Freudenstadt, Tuttlingen, Konstanz, Waldshut und Biberach registriert.

Heroin und Mischkonsum oftmals todesursächlich

Der Konsum von Heroin bleibt die häufigste Ursache für tödlichen Drogenkonsum. Das aus Schlafmohn hergestellte Opioid zählt aufgrund der immensen psychischen Wirkung zu den Substanzen mit dem höchsten Abhängigkeitspotenzial überhaupt. In 17 (18) Fällen war eine Überdosis Heroin todesursächlich. Eine besonders gefährliche und unkalkulierbare Wirkung entsteht beim Mischkonsum, wenn Heroin mit anderen Drogen, Medikamenten oder Alkohol konsumiert wird. So führte in 25 (32) Fällen der Mischkonsum von Heroin zum Tode.

red

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg