Das Bezahlen verändert sich

Die Lockerungen für Handel sowie Gastronomie in diesem Sommer haben gezeigt: Während fast sieben von zehn befragten Kunden (69 Prozent) planen, auch nach Corona wieder ganz wie gewohnt einzukaufen, ist beim Bezahlen keine Rückkehr zu alten Mustern zu erwarten. Das ergab eine repräsentative Befragung von Kunden und Händlern durch infas quo im Auftrag der Euro Kartensysteme.

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Mit Karte, insbesondere mit girocard, zu zahlen, ist normal – kontaktlos ist absoluter Standard an der Ladenkasse. Knapp die Hälfte der Kunden (46 Prozent) sagt, dass Bargeld für sie heute wesentlich weniger wichtig ist als noch vor zehn Jahren. Ganz einfach, weil es genügend andere Bezahlarten gibt. Passend dazu haben die Befragten immer weniger Münzen und Scheine in der Tasche: Jeder Dritte (33 Prozent) gibt an, heute weniger Bargeld dabeizuhaben als noch vor zehn Jahren und fast die Hälfte (46 Prozent) hebt auch seltener Bargeld ab.

Und auch im von der Pandemie geprägten ersten Halbjahr 2021 verzeichnet die girocard bei Transaktionen (+ 4,7 Prozent auf 2,59 Milliarden) sowie Umsätzen (+ 2 Prozent auf 114 Milliarden Euro) einen Zuwachs und baut ihre Position als führendes elektronisches Bezahlsystem weiter aus. Auch zwei Drittel (64 Prozent) der Händler sehen seit Beginn der Pandemie in ihren Geschäften einen Anstieg der kontaktlosen Zahlungen. „Der Wunsch nach Abstand und Hygiene hat diesen Wandel eindeutig beschleunigt, der Komfort ist es aber, der für einen echten Paradigmenwechsel hin zur Karte sorgt“, sagt Ingo Limburg, Leiter Marketing und PR für die girocard bei Euro Kartensysteme.

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Kontaktlos heißt dabei nicht mehr nur Karte vorhalten – besonders in technikaffinen Bevölkerungsgruppen wird das Bezahlen mit der digitalen girocard, zum Beispiel im Smartphone, immer beliebter. Zusätzlich hat der Komfort des kontaktlosen Bezahlens die Debitkarte der Banken und Sparkassen in den letzten Jahren verstärkt in ehemalige Bargelddomänen wie Bäckereien und Metzgereien gebracht.

Dem Bedarf der Kunden nach Kartenzahlung kommen die Händler in großer Mehrheit nach: 92 Prozent bieten Zahlungen mit girocard mittels Stecken und 90 Prozent – beinahe ebenso viele – ihre kontaktlose Variante. Insbesondere Letzteres ist im Handel beliebt: Je neun von zehn Händler finden kontaktloses Bezahlen bequem (90 Prozent) sowie einfach und unkompliziert (89 Prozent). Auch das Bezahlen mit der digitalen girocard im Smartphone kommt gut an: 81 Prozent stufen es etwa als bequem ein.

Obwohl das System noch relativ jung ist, genießt die digitale girocard bereits hohes Vertrauen: So finden sie 68 Prozent der Händler vertrauenswürdig und bereits 59 Prozent sind von ihrer Sicherheit überzeugt.

Andreas Reiners / glp

So sehen die Corona-Zahlen am Dienstag aus – Inzidenz im Landkreis sinkt deutlich

Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) in Baden-Württemberg neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln.

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Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Dienstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.901 (Vortag: 503) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 1weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 83,8 (Vortag: 88,8).

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Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 21.09.2021, 16 Uhr insgesamt 203 (Vortag: 209) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 101 (Vortag:106) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,06 (Vortag: 1,94).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 560.442 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.577 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 83,8 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,2 (Vortag:19,5)  / 100.000 Einwohner, gegenüber 190,4 (Vortag: 200,7) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

 

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 73 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 522. Rund 28.538 (+104) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt deutlich auf 73.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 21.09.)

Affalterbach ( 192 | 0 )
Asperg ( 785 | 0 )
Benningen am Neckar ( 274 | 0 )
Besigheim ( 734 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.774 | 14 )
Bönnigheim ( 594 | 1 )
Ditzingen ( 1.337 | 3 )
Eberdingen ( 332 | 0 )
Erdmannhausen ( 207 | 0 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 666 | 1 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 287 | 0 )
Gerlingen ( 787 | 1 )
Großbottwar ( 385 | 1 )
Hemmingen ( 371 | 0 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 311 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 403 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 983 | 3 )
Kornwestheim ( 2.190 | 9 )
Löchgau ( 314 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.432 | 7 )
Marbach am Neckar ( 803 | 3 )
Markgröningen ( 832 | 2 )
Möglingen ( 772 | 0 )
Mundelsheim ( 142 | 0 )
Murr ( 301 | 1 )
Oberriexingen ( 135 | 2 )
Oberstenfeld ( 414 | 0 )
Pleidelsheim ( 351 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.406 | 3 )
Sachsenheim ( 1.147 | 3 )
Schwieberdingen ( 567 | 3 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 542 | 4 )
Tamm ( 481 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.611 | 5 )
Walheim ( 157 | 0 )

red