Das haben die DAX-Vorstände studiert

Kürzlich vermeldete der Siemens-Konzern einen Wechsel an der Spitze des Unternehmens: Der promovierte Physiker Roland Busch übernahm den Posten des vorangehenden Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser, der einen Abschluss als Diplom-Betriebswirt innehält. Aus diesem Anlass hat die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) die Bildungsabschlüsse der Führungskräfte der DAX-30-Unternehmen untersucht. Dafür analysierte die Wirtschaftsschule 195 Lebensläufe der aktuellen DAX-30-Vorstände.

Am häufigsten verbreitet sind Abschlüsse im Fach Business Administration: Insgesamt 40 Personen an den Spitzen der Unternehmen graduierten in dieser Disziplin. An zweiter Stelle folgt das Fach Betriebswirtschaftslehre (38 Personen). Mit großem Abstand belegen Recht und Maschinenbau den dritten Platz (je 13 Personen). Auf dem vierten Platz rangieren Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften und Physik (je zehn Personen). Das Wirtschaftsingenieurwesen komplettiert die Top Fünf der beliebtesten Studiengänge (acht Personen).

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Insgesamt überwiegen bei der Studienwahl die naturwissenschaftlichen Disziplinen. Geisteswissenschaftliche Fächer sind an den DAX-Spitzen selten: Lediglich ein Vorstand weist einen Abschluss in Philosophie und Literatur vor (Deutsche Bank). Ein weiterer schloss sein Studium in Internationalem Marketing und Sprachen ab (Bayer), zwei studierten unter anderem Anglistik (Daimler und Beiersdorf).

Die meisten DAX-30-Vorstände weisen als höchsten Bildungsgrad einen Masterabschluss auf (65 Personen). Fast genauso viele haben einen Doktortitel inne (60 Personen). Auch das Diplom ist weit verbreitet (49 Personen).

Die beliebteste Studienstadt der DAX-30-Chefetagen ist München: 13 der aktuellen Führungskräfte haben in der bayerischen Hauptstadt studiert. Ähnlich populär ist Aachen: Dort schlossen neun Führungskräfte ihr Studium ab. Darmstadt belegt mit acht Personen den dritten Platz.

Ralf Loweg / glp

Ludwigsburger Landrat zieht Notbremse: Schulen und Kitas ab Montag wieder dicht

Schulschließung im Kreis Ludwigsburg: Das neue Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Schulen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 schließen und weil eben dieser Wert im Landkreis seit dem 13. April durchgehend über dem vom Bund neu festgelegten Schwellenwert liegt, sollen ab kommenden Montag (26.04.) Schulen und Kitas im Kreis erneut schließen. Damit müssen zahlreiche Schülerinnen und Schüler wieder von zuhause aus lernen. Das teilte Landrat Dietmar Allgaier heute in einem Brief an die Schulleitungen im Kreis Ludwigsburg mit.

Wie es nach den Schließungen für Schulen und Kitas weiter geht ist noch unklar. „Noch ist uns leider nicht bekannt , inwieweit die Bundesregierung oder die Landesregierung durch gesonderte bzw, angepasste (Corona-) Verordnungen zusätzliche Gebote, Verbote und Erleichterung etwa für den Bereich des Unterrichts von Abschulklassen oder Förderschulen oder für den Notbetrieb auftstellen werden. Wir gehen aber davon aus, dass die Landesregierung spätestens bis Sonntag ergänzende Regelungen treffen wird“, schreibt Landrat Allgaier im Brief an die Schulleitungen.

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red