Das schenken die Deutschen

Die Geschenke zu Weihnachten stehen dieses Jahr unter einem besonderen Stern – oder besser: Sie werden deutlich von einem Virus beeinflusst. Das hat auch das Vergleichsportal Check24 festgestellt – mit deutlichen regionalen Unterschieden.

So geben etwa laut ihres Shopping-Verhaltens die Brandenburger am meisten für Weihnachtsgeschenke aus. Sie bestellen vor dem Fest Produkte im Wert von jeweils durchschnittlich 154 Euro. Auch in Mecklenburg-Vorpommern (150 Euro), in Bayern (145 Euro) und Baden-Württemberg (141 Euro) wird vergleichsweise viel ausgegeben. Die günstigsten Produkte, im Schnitt für 130 Euro, kaufen die Hamburger.

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Auch was an Weihnachten unter dem Baum liegen könnte, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In Hamburg etwa waren in dieser Saison Weingläser sehr gefragt, in Rheinland-Pfalz und dem Saarland Waffeleisen. In Bayern waren Allesschneider vergleichsweise beliebt, in Schleswig-Holstein Laubsauger.

„2020 werden wohl viele praktische Geschenke für den Haushalt unter dem Weihnachtsbaum landen“, so Tobias Tammen, Geschäftsführer bei Check24. „Aber auch Klassiker wie zum Beispiel Spielekonsolen, waren gerade am Black Friday besonders gefragt.“

Rudolf Huber / glp

Medizinische Masken in Bus und Bahnen werden ab Montag Pflicht

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht eine Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vor. Ab Montag, 25. Januar, 0 Uhr, gilt in allen Bahnhöfen und Haltestellen im gesamten VVS die neue Regelung. Stoffmasken, Kinnvisiere, Schals, Buffs und ähnliches sind damit während der Fahrt und beim Warten nicht mehr erlaubt. Medizinische Masken filtern Viren und haben deshalb haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Dies ist gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Virus entscheidend.

VVS, S-Bahn, SSB und die regionalen Busunternehmen werden Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die Pflicht hinweisen.

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Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin in vollem Umfang (nur mit geringen Einschränkungen im Nacht- und Schülerverkehr). Damit können wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke auch weiterhin mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. S- Bahnen und viele Stadtbahnen werden viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste sehr viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

red