Das sind die beliebtesten SUV-Marken

Die einen wollen sie am liebsten aus den Innenstädten verbannen, die anderen lieben diese Fahrzeuge über alles. Beim Thema „SUV“ scheiden sich in Deutschland die Geister. Fest steht: Trotz aller Kritik ist ein Ende des Booms nicht abzusehen. Und wer fährt in der Gunst der Kunden auf der Überholspur?

VW ist die mit Abstand erfolgreichste SUV-Marke in Deutschland. VW hat 2020 insgesamt 147.953 SUV verkauft und liegt mit großem Abstand vor Mercedes. Die Stuttgarter kommen auf 87.496 SUV und verbessern sich damit von Rang fünf im Jahr 2019 auf Platz zwei.

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BMW liegt mit 84.768 verkauften SUV knapp hinter Mercedes. Dahinter folgen Audi (78.831) und Skoda (67.444). Das geht aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor, die die Zeitschrift „Auto Straßenverkehr“ jetzt ausgewertet hat.

VW hat auch die zwei meistverkauften SUV im Sortiment. Wie schon 2019 ist auch 2020 der Tiguan mit 60.380 Stück das beliebteste SUV Deutschlands, gefolgt vom VW T-Roc mit 50.822.

Auf Rang drei folgt der Mercedes GLC mit 41.791 verkauften Fahrzeugen. Ebenfalls stark gefragt waren der Hyundai Kona mit 31.557 und der BMW X1 (28.551).

Dabei sind SUV für manche Marken bereits das meistverkaufte Segment. Unter den zehn stärksten Marken kommen Hyundai mit 48 Prozent und Seat mit 45 Prozent auf den höchsten SUV-Anteil. Beim Spitzenreiter Volkswagen wie auch bei Mercedes, Ford, Opel und Renault liegt der SUV-Anteil bei maximal 30 Prozent.

Interessant: SUV werden zunehmend nicht nur mit einem starken Verbrennungsmotor ausgeliefert, sondern als Plug-in-Hybrid. 2020 entfielen nach Auswertung von „Auto Straßenverkehr“ rund 42 Prozent der gesamten Plug-in-Hybrid-Neuzulassungen auf SUV.

Der Plug-in-Hybrid-Anteil dürfte 2021 steigen, weil viele Modell mit Hybridantrieb vor dem Marktstart stehen, etwa der neue Tucson und der Santa Fe von Hyundai, der Kia Sorento, Q3 und Q5 von Audi sowie E- und F-Pace von Jaguar.

Der erfolgreichste Plug-in-Hybrid war 2020 der Mercedes GLC mit 10.528 verkauften Exemplaren, gefolgt vom Audi Q5 (10.001), Mitsubishi Outlander (8.155), Ford Kuga (6.304) und BMW X1 (4.717).

Ralf Loweg / glp

Unbekannter fällt 70 Jahre alte Bäume und weitere Meldungen aus dem Kreis Ludwigsburg

Ditzingen: Unbekannter fällt 70 Jahre alte Douglasien

Ein bislang unbekannter Täter fällte zwischen Freitag, 00:00 Uhr und Samstag, 24:00 Uhr zwei etwa 70 Jahre alte Douglasien im Alemannenweg in Ditzingen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Tat im Zusammenhang mit den seit September 2020 immer wieder stattfindenden illegalen Baumfällungen im Bereich Heimerdingen und Hemmingen steht. Einer der gefällten Bäume stürzte auf einen daneben stehenden Waldarbeiterwagen. Der Sachschaden an den Bäumen und dem Waldarbeiterwagen wurde auf insgesamt etwa 7.000 Euro geschätzt.

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Der Polizeiposten Schwieberdingen nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07150 352310 entgegen.

Bietigheim-Bissingen: 65-Jähriger Opfer von Betrug geworden

Mit einem Gewinnversprechen brachten bislang unbekannte Betrüger zwischen Dienstag, 16.02.2021 und Sonntag, 21.02.2021 einen 65-Jährigen aus Bietigheim-Bissingen um eine fünfstellige Geldsumme. Ein Unbekannter hatte sich telefonisch bei dem Mann gemeldet und ihn aufgefordert, dass er 250 Euro investieren soll, um jeden Tag bis zu 2.000 US-Dollar gewinnen zu können. Der 65-Jährige gewährte dem Unbekannten in der Folge Fernzugriff über seinen PC, was dieser ausnutzte und per Online-Banking zunächst 250 Euro abbuchte. Einige Tage später wurde der Mann erneut kontaktiert und die Unbekannten buchten eine weitere Summe im niedrigen fünfstelligen Bereich per Fernzugriff über das Online-Banking ab. Wiederrum ein paar Tage später erfolgte eine weitere Abbuchung in Höhe eines mittleren vierstelligen Euro-Betrages. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine Summe im niederen fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern noch an.

Die Polizei rät auf keinerlei Angebote oder Forderungen am Telefon einzugehen. Nennen Sie nie persönliche Daten oder Bankdaten am Telefon. Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der Polizei und lassen Sie Ihre betroffenen Kreditkarten und das Online-Banking sofort sperren. Kam es zu einem Fernzugriff auf ihren Computer, lassen Sie ihn auf Schadsoftware überprüfen.

Ludwigsburg: 55-Jähriger alkoholisiert mit Pedelec unterwegs

Am Dienstag gegen 09:30 Uhr suchte ein 55 Jahre alter Pedelec-Fahrer in der Friedrich-Ebert-Straße das Polizeipräsidium Ludwigsburg auf. Grund hierfür war ein Anruf, den der Mann kurz zuvor in seiner Wohnung von einem falschen Polizeibeamten erhalten hatte. Diesbezüglich wollte der Mann bei der Polizei eine Anzeige erstatten. Beim Schildern des Sachverhalts erweckte der Mann jedoch den Eindruck, alkoholisiert zu sein. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung: Demnach war der 55-jährige Pedelec-Lenker mit knapp 1,9 Promille unterwegs. Der Mann musste sich im Anschluss einer Blutentnahme unterziehen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

Vaihingen an der Enz-Kleinglattbach: Übermüdet von der Fahrbahn abgekommen

Vermutlich infolge von Übermüdung ist ein 48-jähriger Fiat-Lenker am Montag gegen 14:35 Uhr auf der Wilhelmstraße in Kleinglattbach nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dort prallte er gegen einen VW Transporter, der am Straßenrand abgestellt war. Beide Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 17.000 Euro.

Oberstenfeld-Gronau: Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Am Montag ereignete sich gegen 16:50 Uhr in der Hauptstraße in Oberstenfeld-Gronau ein Verkehrsunfall, bei dem ein 18-jähriger Motorradfahrer verletzt wurde. Eine 68-jährige Mercedes-Lenkerin musste verkehrsbedingt abbremsen, was der hinter ihr fahrende 18-Jährige mutmaßlich zu spät erkannte und in der Folge auf den Mercedes auffuhr. Durch den Aufprall schleuderte der 18-Jährige über den Lenker seines Motorrads und schlussendlich noch über das Dach des Mercedes. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte den jungen Mann anschließend in ein Krankenhaus. Sein Verletzungsgrad ist jedoch noch nicht bekannt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Die Fahrzeuge blieben trotz Schäden fahrbereit.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg