
Die Deutsche Bahn will ihre Verwaltung weiter verschlanken und bundesweit mindestens 20 Prozent ihrer Büroflächen abbauen. In den kommenden fünf Jahren soll das rund 100 Millionen Euro sparen. Die Beschäftigten sollen künftig stärker zusammenrücken, parallel baut der Konzern rund 1.000 Stellen in der Zentrale ab.
Von der Redaktion (dts) – 09.28 Uhr
Die Deutsche Bahn will ihre Verwaltung nicht nur personell verkleinern, sondern künftig auch mit deutlich weniger Bürofläche auskommen. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Unternehmenskreise. In den kommenden fünf Jahren soll die Maßnahme den Konzern um rund 100 Millionen Euro entlasten.
Bahn-Chefin Evelyn Palla setzt damit ihren Umbau fort, nachdem sie zuvor Vorstand und Führungsebenen verkleinert hatte. „Wir machen den DB-Konzern schlanker, schneller und effizienter“, sagte Palla dem „Handelsblatt“. Weniger Verwaltung bedeute auch weniger Bürofläche: So senke man Kosten und konzentriere die Mittel stärker auf das, was die Bahn voranbringe.
Die Beschäftigten sollen künftig räumlich stärker zusammenrücken. Der Konzern habe sein Immobilienportfolio in den vergangenen Monaten kritisch überprüft, teilte die Bahn mit. Die Kürzung der Flächen ist Teil der Strategie „DB 2035“, mit der der Konzern schrittweise leistungsfähiger und verlässlicher werden soll.
Palla hatte bereits im Dezember angekündigt, die Stellenzahl in der Konzernleitung von rund 3.500 auf etwa 2.500 zu reduzieren – ein Abbau von rund 1.000 Stellen. Der gesamte Konzernumbau soll ab 2028 dauerhaft mehr als 500 Millionen Euro jährlich bei Sach- und Personalkosten einsparen.


