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Ehemann schlägt und würgt seine Frau

Am Dienstagmittag, gegen 12.00 Uhr, eskalierte ein Streit zwischen Eheleuten in Eberdingen. Vermutlich gerieten die 42 Jahre alte Frau und der 51-jährige Mann wegen des Alkoholkonsums des Mannes in Streit. Der zunächst verbale Streit wurde schließlich wohl handgreiflich. Der Mann habe im Zuge dessen auf seine Frau eingeschlagen. Im weiteren Verlauf eskalierte die Auseinandersetzung weiter, so dass er sie auch gewürgt haben soll. Der 42-Jährigen gelang es jedoch mit ihrem Handy eine Verwandte zu erreichen und diese um Hilfe zu bitten. Hierauf begab sich der 44-jährige Lebensgefährte der Verwandten zum Haus des Ehepaars und klingelte. Dies führte dazu, dass der 51-Jährige von seiner Ehefrau abließ und die Haustür öffnete. Im Eingangsbereich kam es nun zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Der 44-Jährige habe den 51-Jährigen hierbei geschubst, worauf dieser stürzte und sich leicht verletzte. Ein Zeuge alarmierte schlussendlich die Polizei. Die 42-jährige Ehefrau erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Ein Atemalkoholtest bei dem 51-jährigen Ehemann verlief positiv. Da der Mann gemäß Zeugenaussagen vor dem Streit mit einem PKW gefahren sein soll, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Darüber hinaus ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Der 44 Jahre alte Mann wird sich ebenfalls wegen Körperverletzung verantworten müssen.

Steelers unterliegen erst nach Penaltyschiessen

Das dritte Spiel binnen fünf Tagen stand gestern in Bad Nauheim auf dem Programm. Für Stephon Williams rückte Cody Brenner ins Tor, so dass Chris Owens ins Team zurückkehrte, da Marc St-Jean den US-Goalie nicht aufbot. Auf der Bank als Backup saß Youngster Anton Palmer. Mit zwei Siegen im Rücken wollte man auch dieses Spiel positiv gestalten, am Ende sprang ein Punkt heraus.

Das Spiel vor den 1.611 Zuschauern, darunter ca. 80 aus dem Ellental, begann mit einem Schuss von Cody Sylvester, der Cody Brenner jedoch nicht vor große Schwierigkeiten stellte. Nur wenige Augenblicke später spielte Alex Preibisch einen starken Pass auf Guillaume Leclerc, der jedoch am starken Felix Bick scheiterte. Der Goalie der Teufel stand auch in den Folgeminuten eher im Mittelpunkt und machte seine Sache gegen Niki Goc und matt McKnight sehr gut. In der 13. Minute sprachen die Hauptschiedsrichter Eugen Schmidt und Sascha Westrich die erste Sprache des Spiels aus. Es traf Niki Goc wegen Beinstellens. Das Penaltykilling funktionierte gut und es blieb beim torlosen Unentschieden. Die Partie wurde ausgeglichener und auch die Hessen kamen zu ersten guten Möglichkeiten. 39 Sekunden vor der ersten Sirene wurden nach einem Check von Benjamin Zientek gegen Huba Sekesi erste Nettigkeiten ausgetauscht. Der Check wurde nicht geahndet, doch auf Seiten der Steelers mussten wegen übertriebener Härte Lukas Laub und Norman Hauner runter, bei den Nauheimern Cody Sylvester und Marc El-Sayed. Weiteres passierte vor der ersten Pause nicht mehr.

Die Schwaben kamen stark aus der Kabine und setzten das Tor von Felix Bick mächtig unter Druck, doch weder Yannick Wenzel, Lukas Laub oder Benjamin Zientek konnten ihn bezwingen. Die Hausherren konnten sich nur wenig entlasten und hatten in der 27. Minute durch die Andreas Pauli den bis dato ersten Schuss des zweiten Abschnitts, den Cody Brenner sicher hielt. Binnen nicht einmal einer Minute gab es dann zwei Strafen gegen die Nauheimer und 49 Sekunden doppelte Überzahl. Die Scheibe lief zwar gut, doch was Zählbares sprang nicht heraus. Benjamin Zientek hatte mit einem satten Pfostenschuss die beste Möglichkeit. Im Anschluss musste man ebenfalls in Unterzahl ran, überstand dies jedoch schadlos. Niki Goc hatte noch toller Vorarbeit die letzte große Chance des Mittelabschnitts, doch wieder war Felix Bick Endstation. Da Mike Card 50 Sekunden vor Ende eine Strafe erhielt, begann das letzte Drittel mit Überzahl für die Steelers.

In diesem rettete erneut das Gehäuse für Felix Bick, denn der Schuss von Matt McKnight klatschte gegen die Latte. Nach dem Studium des Videobeweises wussten es auch die Schiedsrichter noch genauer. Beide Mannschaften hatten im Powerplay noch die Chance auf die Entscheidung, doch weder Felix Bick, noch Cody Brenner ließen einen durch – es ging in die Overtime.

In dieser gaben die Steelers den Ton an, doch auch hier wollte die Entscheidung nicht fallen, so dass es als „Sahnehäubchen“ noch das Penaltyschießen gab. Hier muss man sagen, dass das Spiel im Gesamten nicht unbedingt ein Leckerbissen war – mit Ausnahme von Torhüter Cody Brenner und Felix Bick.

Im Shootout trafen für die Teufel Mike Card und Huba Sekesi. Für die Steelers netzte lediglich Myles Fitzgerald sehenswert ein, so dass es am Ende „nur“ einen Punkt gab, der aber in der Endabrechnung sehr wichtig sein kann.

Am Freitag geht es für die Schwaben erneut auf Tour, denn man ist zu Gast bei den Bayreuth Tigers, die am Sonntag zum Rückspiel in die EgeTrans Arena kommen werden.