Eine Million Euro für Wohnraum im Denkmal – Land fördert Leuchtturmprojekte

Das Land Baden-Württemberg investiert eine Million Euro in Wohnraum mit Geschichte: Drei Leuchtturmprojekte und 16 Konzeptgutscheine werden über das Sonderprogramm „Wohnen im Kulturdenkmal“ gefördert. Ziel ist es, historische Bausubstanz zu erhalten und zugleich neuen Wohnraum zu schaffen.

Ludwigsburg (red) – Das baden-württembergische Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat eine Million Euro für drei Leuchtturmprojekte und 16 Konzeptgutscheine aus dem Sonderprogramm „Wohnen im Kulturdenkmal“ freigegeben. Das teilte Ministerin Nicole Razavi am Mittwoch in Stuttgart mit.

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Die Mittel seien damit vollständig ausgeschöpft, nachdem im aktuellen Antragszeitraum 38 Förderanträge eingegangen waren.

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Zu den geförderten Leuchtturmprojekten gehören der Storzhof in Zimmern ob Rottweil-Flözlingen aus dem Jahr 1802, die ehemalige Ökonomie der Rotmühle in Aach aus dem 19. Jahrhundert sowie die herrschaftliche Scheune in Kusterdingen-Wankheim, die in den 1770er-Jahren für jüdische Bewohner umgebaut worden war. Für diese drei Vorhaben können insgesamt 685.000 Euro bewilligt werden, wobei jedes Leuchtturmprojekt maximal 300.000 Euro erhalten kann.

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Die 16 Konzeptgutscheine im Gesamtwert von 315.000 Euro sollen Eigentümern denkmalgeschützter Gebäude helfen, Nutzungskonzepte für Wohnraum zu entwickeln.

Das 2022 gestartete Programm wurde im April dieses Jahres mit einem Volumen von einer Million Euro für 2025 und 2026 neu aufgelegt und kombiniert Denkmalschutz mit der Schaffung von Wohnraum.