Elon Musk will Twitter für 41,4 Milliarden US-Dollar komplett kaufen

Tesla-Chef Elon Musk will den Kurznachrichtendienst Twitter komplett übernehmen. Das berichtete am Donnerstag unter anderem Bloomberg unter Berufung auf die Aufsichtsbehörden. Musk bietet demnach allen Aktionären 54,20 US-Dollar pro Aktie.

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Insgesamt dürfte eine Komplettübernahme damit etwa 41,4 Milliarden US-Dollar kosten. Im Anschluss könnte er das Unternehmen von der Börse nehmen. Musk war zuletzt bereits zum größten Einzelaktionär des Unternehmens geworden.

Er hatte in der letzten Woche mitgeteilt, dass er 9,2 Prozent an Twitter hält. In den Verwaltungsrat zog er aber nicht wie zuvor angekündigt ein. Der Unternehmer war in der Vergangenheit immer wieder als reger Nutzer des Kurznachrichtendiensts aufgefallen.

Er hat selbst mehr als 80 Millionen Follower. Die Twitter-Aktie legte am Donnerstag vorbörslich deutlich zu.

red / dts

Idee zu Einmalzahlungen von Scholz erntet Kritik

Die Idee von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), mit einer steuerfreien Einmalzahlung des Arbeitgebers die Inflation für Beschäftigte abzumildern, stößt nicht nur bei Gewerkschaften und Opposition auf Kritik – auch die Grünen sehen den Vorstoß kritisch. „Es muss beantwortet werden, warum Menschen mit sehr hohen Einkommen, in Unternehmen, die gute Gewinne machen, staatliche Unterstützung erhalten sollen“, sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch „Ippen Media“. Bundeskanzler Scholz will am 4. Juli mit Arbeitgebern und Gewerkschaften darüber beraten, wie die Preisentwicklung wieder in den Griff zu bekommen ist.

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Scholz` Idee sieht vor, dass die Arbeitgeber ihren Beschäftigten eine steuerfreie Sonderzahlung überweisen. Die Gewerkschaften sollen im Gegenzug bei den anstehenden Tarifrunden auf einen Teil der Lohnsteigerungen verzichten. Aus Sicht der Grünen bleibt offen, wie bestimmten Personengruppen – etwa Solo-Selbstständige oder Arbeitnehmer in nicht-tarifgebundenen Betrieben – konkret geholfen werden soll.

Audretsch sagte „Ippen Media“, dass es „ein enormes Problem für Menschen mit wenig Geld“ gebe. Daher werben die Grünen für dauerhaft höhere Hartz-IV-Sätze: 50 Euro extra sollten Empfänger pro Monat erhalten. Auch aus der Linkspartei kommt Kritik an der Scholz-Idee: „Arbeitgeber sollten vom Kanzler eher aufgefordert werden, ordentliche Tarifabschlüsse mit Gewerkschaften zu verhandeln und nicht einen Entlastungsbonus möglicherweise als Joker zu benutzen, diese weiter zu umgehen“, sagte der neue Parteichef Martin Schirdewan „Ippen Media“.

Irritiert über den Scholz-Vorstoß zeigte sich auch das Gewerkschaftslager. Aus Sicht des stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, Hermann Gröhe, ist damit klar: Die vom Bundeskanzler geplante „konzertierte Aktion“ beginnt mit einem „Fehlstart“, wie er sagte.

red / dts