Entlastung bei Migration – Landkreise sehen Fortschritt, mahnen aber weitere Hilfen vom Bund an

Der Präsident des Landkreistags, Achim Brötel, sieht eine Entlastung der Kommunen durch den Rückgang der Migration. Doch die Herausforderungen bleiben: Brötel fordert vom Bund Milliardenhilfen für Unterkunftskosten – jährlich seien es 3,4 Milliarden Euro, die auf die Landkreise entfielen.

   Berlin (red) – Der Präsident des Deutschen Landkreistags, Achim Brötel, beobachtet eine spürbare Entlastung der Landkreise durch den geringeren Zuzug von Migranten.

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„Die Migrationswende wirkt“, sagte Brötel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Dafür sind wir der Bundesregierung auch ausgesprochen dankbar. Wir werden insbesondere bei der Unterbringung spürbar entlastet, weil die Zuzugszahlen sinken“, ergänzte der CDU-Politiker. Dass weniger Leute ankämen, merke man deutlich.

Brötel sagte jedoch auch, dass in den vergangenen Jahren viele Menschen hinzugekommen seien und die Kreise noch dabei seien, die dadurch entstandenen Aufgaben zu bewältigen. Er forderte deshalb die Bundesregierung zu spürbaren finanziellen Entlastungen auf, vor allem bei den Unterkunftskosten für Geflüchtete. „Da geht es allein pro Jahr um 3,4 Milliarden Euro“, sagte er.

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