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Ernährungstipps für heiße Tage

Für viele Menschen sind heiße Sommertage eine Qual. Sie fühlen sich schlapp und klagen über Kreislaufprobleme. Viel trinken kann da helfen. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Mit einigen Tipps kommt man mit kühlem Kopf durch diese Zeit.

1. Leichte Gerichte wählen

An heißen Sommertagen staut sich die Hitze im Körper und belastet den Kreislauf. Gerade dann sollte man leichte Gerichte wählen, denn die Verdauung von fettigem, schweren Essen fordert den Körper zusätzlich.

2. Lauwarm trinken

Eisgekühlte Getränke wirken zwar im ersten Moment erfrischend, doch um die Körpertemperatur stabil zu halten, muss der Körper sie erwärmen. Das wiederum kostet Energie und schränkt die Leistungsfähigkeit ein.

3. Frühzeitig planen

In vielen Betriebskantinen stehen auch im Sommer regelmäßig üppige Speisen wie Currywurst oder Braten auf dem Speiseplan. Wer sich stattdessen einen leichten Snack oder einen Salat vorbereitet, kommt ohne Mittagstief konzentrierter durch den Arbeitstag.

4. Genügend trinken

Die Faustregel lautet: Pro Kilo Körpergewicht sollte man 30 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen. Bei einem Gewicht von 80 Kilo entspricht das 2,4 Litern – ist es heiß, ist der Bedarf sogar noch höher! Wem pures Wasser auf Dauer zu langweilig ist, der kann es mit Fruchtstücken wie zum Beispiel Kiwischeiben aromatisieren.

5. Wasserreiche Obst- und Gemüsesorten essen

Wasserreiches Obst und Gemüse ist leicht verdaulich und versorgt den Körper zusätzlich mit Flüssigkeit. Kiwis enthalten zudem viele Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamin C: Regelmäßig verzehrt, helfen sie dem Körper dabei, die täglich benötigte Nährstoffmenge aufzunehmen.

Ralf Loweg

610.000 Euro für Kaugummientfernungsmaschinen

Stuttgart hat zwei neue Spezialreinigungsmaschinen angeschafft, sogenannte Kaugummientfernungsmaschinen. Sie sollen Flächen von Kaugummiresten und sonstigem Schmutz befreien. Der Technische Bürgermeister, Dirk Thürnau, sowie Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Stuttgart haben die neuen Maschinen und ihre Funktionsweise am Mittwoch, 15. Juli, vorgestellt. Sie sind Teil des Konzepts “Sauberes Stuttgart”. Ziel ist es, die Reinigungsleistung in der Stadt deutlich zu erhöhen.

Bürgermeister Thürnau sagte: “Aktuell sind viele Menschen in der Stadt unterwegs und halten sich im Freien auf. Damit geht auch eine Verschmutzung des öffentlichen Raums einher. Auf viel genutzten Flächen wird häufig Kaugummi achtlos weggeworfen. Hin und wieder fällt auch versehentlich eine Pizza auf den Boden oder es wird eine Cola umgestoßen. Dadurch entstehen Flecken.” Für mehr Sauberkeit in Stuttgart investiere die Stadt rund 45 Millionen Euro. Thürnau weiter: “Es ist uns ein Anliegen, uns um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu kümmern. Unsere neuen “Kaugummimaschinen” reinigen unsere Straßen und Plätze mit heißem Wasser und sehr hohem Druck. Uns war wichtig, dass die Reinigung komplett ohne Chemie funktioniert.”

Die Kaugummientfernungsmaschinen sind laut Angaben der Stadt seit März in Betrieb. Bereits gereinigt wurde der Bereich der Königstraße und des Kronprinzplatzes sowie die anschließenden Seitenstraßen. Nun folgen der Marienplatz und weitere Plätze. Insgesamt investiert die Stadt 610.000 Euro.

Für mehr Sauberkeit in Stuttgart investiere die Stadt rund 45 Millionen Euro

Das Reinigungsverfahren basiert auf einer Spülung mit heißem Wasser unter hohem Druck (200 bar und mehr) bzw. mit Dampf. Die Reinigung erfolgt ohne Zugabe von Chemikalien. Das heiße Wasser wird über rotierende Düsen versprüht. Der Reinigungsvorbau berührt dabei nicht den Bodenbelag. Durch eine umlaufende Schürze wird die Umgebung vor Spritzwasser geschützt. Im Anschluss werden Kaugummireste mit Hochdruck entfernt. Das Schmutzwasser wird weggespült.

Konzept “Sauberes Stuttgart”

Um gemeinsam ein sauberes Stuttgart zu schaffen, stellt die Stadt für die Umsetzung des gleichnamigen Konzepts jährlich rund zehn Millionen Euro bereit. Beschlossen wurde das Programm in den Haushaltsberatungen im Dezember 2017, voll wirksam ist es seit 2019. Schwerpunkte sind vermehrte Reinigungen im öffentlichen Raum, Müllprävention, verstärkte Kontrollen und eine breit angelegte Öffentlichkeitskampagne, die zum Mitmachen animiert. 123 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt und 45 neue Fahrzeuge angeschafft. Zudem werden 1.000 zusätzliche Papierkörbe aufgestellt.

red

Quelle: Stadt Stuttgart