Erster Opel Grandland läuft vom Band

Der Grandland ist das SUV-Flaggschiff der Marke Opel. Produziert wird die Geländelimousine mit dem Blitz-Logo im thüringischen Eisenach. Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sind in Eisenach vor Ort, als das erste Exemplar vom Band läuft.

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Zum Auftakt der Serienfertigung wird ein Grandland Hybrid4 in Ultimate-Ausstattung mit elektrischem Allradantrieb und einer Systemleistung von 221 kW/300 PS produziert. „Vollgepackt mit innovativen Technologien, mit dem volldigitalen Pure Panel-Cockpit sowie einem hocheffizienten Antriebsportfolio inklusive zweier Plug-in-Hybride wird der neue Grandland uns weiteren Schwung verleihen“, sagt Uwe Hochgeschurtz im Werk Eisenach.

„Wir freuen uns, dass der neue Opel Grandland jetzt hier in Eisenach vom Band rollen kann“, betont Xavier Chereau, Opel-Aufsichtsratsvorsitzender und Stellantis-Personalchef. „Der soziale Dialog hat wieder einmal zu konstruktiven Lösungen geführt, die der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zugute kommen – was angesichts des tiefgreifenden Wandels in der Automobilindustrie umso wichtiger ist.“

Opel setzt auch mit dem neuen Grandland seine Elektrifizierungs-Strategie fort und bietet zwei Plug-in-Hybride an: Die Systemleistung des Grandland Hybrid beträgt 165 kW/224 PS; dazu liefert er ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter. Über eine Achtstufen-Automatik wird die Kraft auf die Vorderachse geschickt. Als 4×4-Variante mit einem zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse bietet der Grandland Hybrid4 sogar eine Systemleistung von 221 kW/300 PS und 520 Newtonmeter maximales Drehmoment.

Zum Einstiegspreis von 28.790 Euro verfügt der neue Grandland in der Business Edition bereits über zahlreiche Assistenzsysteme. Zum Standard-Repertoire zählen der Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung, Fußgängererkennung, Spurhalte-Assistent, Verkehrsschild- und Müdigkeitserkennung sowie der Geschwindigkeitsregler mit intelligentem Tempobegrenzer.

Zudem gibt es mit dem neuen Pure Panel eine volldigitale Cockpit-Welt. Smartphones lassen sich via Apple CarPlay sowie Android Auto mit den Infotainment-Systemen verbinden. Ein weiteres Highlight ist das optional erhältliche adaptive IntelliLux LED Pixel Licht mit 168 LED-Elementen, das ebenso wie das Night Vision-System im Grandland Premiere feiert.

Lars Wallerang / glp

Deutschlands Pkw-Markt sinkt 2021 um gut zehn Prozent

Die 227.630 im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen Pkw sind 26,9 Prozent weniger als im Dezember 2020. Ergibt in der Jahresbetrachtung 2,62 Millionen Neuwagen, also 10,1 Prozent weniger als 2020, so die vorläufige Bilanz des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

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Bei den deutschen Marken wies die Neuzulassungsbilanz nur für Smart (+49,7 Prozent) und Opel (+10,7 Prozent) ein Plus im zweistelligen Bereich aus. Ebenfalls mit positivem Vorzeichen konnte Porsche (+9,9 Prozent) die Jahresbilanz schließen. Bei allen anderen deutschen Marken gab es einen Rückgang, der bei Ford mit minus 35 Prozent am deutlichsten ausfiel, gefolgt von Mercedes mit minus 25,7 Prozent. VW blieb trotz eines 5,8-Prozent-Rückgangs mit einem Anteil von 18,7 Prozent Marktführer.

Die Importmarken schnitten sehr unterschiedlich ab. Einen dreistelligen Zuwachs in der Jahresbilanz verzeichneten die Marken Polestar mit +153,2 Prozent und Tesla mit +137,9 Prozent. Suzuki erzielte mit +22,1 Prozent einen zweistelligen Zuwachs. Kia (+2,4 Prozent) und Hyundai (+1,5 Prozent) erreichten in der Neuzulassungsbilanz zumindest Zuwächse im einstelligen Bereich. Alle anderen Importmarken verzeichneten rückläufige Zahlen, bei Jaguar fielen sie mit minus 39 Prozent am deutlichsten aus, gefolgt von Honda mit minus 32,4 Prozent.

Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken kann weiter Skoda (5,7 Prozent) beanspruchen, gefolgt von Seat und Hyundai (jeweils 4,1 Prozent) sowie Renault (4,0 Prozent).

Gut drei Viertel aller Neuzulassungen entfielen laut der KBA-Statistik auf SUV (25,4 Prozent), Kompaktklasse (17,5 Prozent), Kleinwagen (14,3 Prozent), Geländewagen (10,7 Prozent) und Mittelklasse (10,3 Prozent).

Benziner lagen mit 37,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 46,7 Prozent, Diesel mit 20,0 zu 28,1 Prozent ebenso. Bei den alternativen Antriebsarten gab es fast ausschließlich positive Jahresabschlüsse. Hybride schafften einen Anteil von 28,8 Prozent, davon gingen knapp die Hälfte, nämlich 12,4 Prozent, an die Plug-in-Hybride. Elektro-Pkw kamen auf einen Anteil von 13,6 Prozent.

Rudolf Huber / glp