Erstwähler im Dialog: 160 Jugendliche diskutieren mit Landtagskandidaten in Kornwestheim

Premiere an der Wahlurne und davor die direkte Debatte: Rund 160 Schülerinnen und Schüler haben in Kornwestheim mit den Landtagskandidaten des Wahlkreises Ludwigsburg diskutiert. Im Jugendzentrum ging es um Soziales, Wirtschaft, Klima und Medien. Ziel war es, Erstwähler fit für die Abstimmung am 8. März zu machen.

Von Redaktion – 11.10 Uhr

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Kornwestheim. Für viele Jugendliche ist es der erste Gang zur Wahlurne und damit oft auch die erste intensive Auseinandersetzung mit Parteien, Programmen und Kandidierenden. Um insbesondere 16-jährige Erstwählerinnen und Erstwähler auf die Landtagswahl 2026 vorzubereiten, haben die Stadt Kornwestheim, die Jugenddelegation Kornwestheim (JuDeKo) und die Landeszentrale für politische Bildung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ins Jugendzentrum eingeladen. Das teilt die Stadt Kornwestheim in einer Pressemitteilung mit.

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Oberbürgermeister Nico Lauxmann begrüßte die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung politischer Bildung: „Diese Veranstaltung bietet jungen Menschen eine wertvolle Gelegenheit, sich aktiv mit politischen Themen auseinanderzusetzen und die Kandidierenden direkt kennenzulernen. Mein Dank gilt der Abteilung Jugend der Stadt Kornwestheim, der JuDeKo und der Landeszentrale für politische Bildung für die Organisation und diese tolle Gelegenheit.“

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Rund 160 Schülerinnen und Schüler der Philipp-Matthäus-Hahn-Gemeinschaftsschule, der Theodor-Heuss-Realschule und des Ernst-Sigle-Gymnasiums nahmen an der Veranstaltung teil. In zwei Diskussionsrunden am Nachmittag stellten sie den Landtagskandidatinnen und -kandidaten aus dem Wahlkreis Ludwigsburg ihre Fragen. Nach Angaben der Stadt waren alle eingeladenen Bewerberinnen und Bewerber vertreten: Silke Gericke (Grüne), Lukas Tietze (CDU), Nathalie Ziwey (SPD), Wolfgang Vogt (FDP), Christoforos Tsoulopoulos (AfD) und Nadja Schmidt (Die Linke).

Die Gesprächsrunden behandelten zentrale Themenfelder wie „Soziales und Innere Sicherheit“, „Wirtschaft, Klima und Nachhaltigkeit“ sowie „Medien und Bildung“. Die Kandidierenden traten in wechselnden Duos auf, auch die Themen wurden durchmischt, um unterschiedliche politische Perspektiven sichtbar zu machen. Mitglieder der JuDeKo moderierten die Diskussionen und sorgten für einen strukturierten Ablauf.

Tanja Solander-Popovic, Leiterin der Abteilung Jugend, zog eine positive Bilanz: „Wir konnten viele Erstwählerinnen und Erstwähler erreichen, die diese Gelegenheit genutzt haben, um den Kandidierenden direkt Fragen zu stellen und sich mit ihnen auszutauschen. Dieser direkte Kontakt und das Erleben von politischen Argumenten und Meinungen sind für die Jugendlichen eine wertvolle Erfahrung. Sie konnten viele Eindrücke mitnehmen, um sich ein eigenes Bild von den Kandidierenden und deren politischen Inhalten zu machen.“