EU will Social Media für Kinder unter 13 sperren

Die EU-Kommission will Kinder und Jugendliche im Netz stärker schützen. Soziale Medien sollen für unter 13-Jährige nicht mehr zugänglich sein, eigene Konten sollen erst ab 15 möglich sein. Der sogenannte „Kids Act“ ist allerdings noch nicht beschlossen.

Von der Redaktion (hp) – 12.46 Uhr

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Brüssel. Die EU-Kommission hat den „Kids Act“ auf den Weg gebracht. Der Vorschlag sieht vor, dass Kinder unter 13 Jahren keine sozialen Medien nutzen dürfen. Für Minderjährige unter 15 Jahren soll der Zugang nur unter elterlicher Kontrolle möglich sein, ein eigenes Konto erst ab 15.

Der Gesetzentwurf stützt sich auf vier Säulen: einen späteren Einstieg in soziale Medien, „Sicherheit durch Design“, altersgerechte Datenschutzmaßnahmen und eine wirksame Durchsetzung.

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Plattformen sollen künftig nachweisen müssen, dass ihre Angebote für Kinder und Jugendliche sicher gestaltet sind. Funktionen wie unendliches Scrollen oder unerwünschte Kontakte durch Fremde sollen eingeschränkt werden.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht von einer Umkehr der Beweislast: Nicht Eltern und Kinder müssten sich an unsichere Plattformen anpassen, sondern die Anbieter müssten Sicherheit von Anfang an gewährleisten.

Der Vorschlag liegt nun beim Europäischen Parlament und beim Rat. Erst dort entscheidet sich, ob und in welcher Form die Regeln Gesetz werden.