Europa-League: VfB siegt spät und muss dennoch in die Playoffs

Der VfB Stuttgart liefert zum Abschluss der Europa-League-Ligaphase ein spektakuläres 3:2 gegen die Young Boys ab, muss trotz des Sieges aber in die Playoffs. Währenddessen kassiert der SC Freiburg in Lille in letzter Sekunde eine bittere Niederlage – und ist dennoch direkt qualifiziert.

Stuttgart/Lille (red) – Der VfB Stuttgart hat sich am letzten Spieltag der Europa-League-Ligaphase mit einem 3:2-Sieg gegen den BSC Young Boys durchgesetzt, während der SC Freiburg bei Lille OSC spät mit 0:1 verloren hat.

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In Stuttgart legte der VfB früh den Grundstein für den Erfolg. Deniz Undav brachte die Hausherren in der 6. Minute in Führung, nur eine Minute später erhöhte Ermedin Demirovic (7.) auf 2:0. Kurz vor der Pause verkürzte Armin Gigovic für die Young Boys in der 42. Minute. Nach dem Seitenwechsel glichen die Gäste durch Sandro Lauper aus, der in der 57. Minute zum 2:2 traf. Als vieles bereits nach einem Remis aussah, gelang Stuttgart in der Schlussminute doch noch der Siegtreffer: Der Spanier Chema Andres vollendete in der 90. Minute einen Konter zum 3:2-Endstand.

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In Lille entschied sich die Partie erst spät. Nach einem Foul von Cyriaque Irie im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Olivier Giroud verwandelte den fälligen Elfmeter in der 2. Minute der Nachspielzeit zum 1:0 für Lille OSC und besiegelte damit die Niederlage des SC Freiburg.

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