War Autorennen der Grund? Fahrzeug überschlägt sich

Am späten Mittwochabend gegen 23:20 Uhr ist der 26-jährige Fahrer eines Audi A5 auf der K 1671 zwischen Markgröningen und Tamm im Verlauf einer langgezogenen Linkskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts in den Grünstreifen gefahren. Beim Gegenlenken kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sein Auto an der Böschung ausgehoben und auf dem Dach zurück auf die Fahrbahn geworfen wurde. Der 26-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Auto entstand Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Ersten polizeilichen Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge könnte sich der Unfallfahrer zuvor ein illegales Rennen mit dem noch unbekannten Fahrer eines schwarzen PKW geliefert haben. Darüber hinaus stellten Polizeibeamte bei dem 26-Jährigen Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe. Der Audi wurde für die weiteren Ermittlungen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn beschlagnahmt.

Für die Unfallaufnahme, die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die K 1671 zwischen Markgröningen und Tamm bis gegen 05:15 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es jedoch nicht. Personen, die im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeidirektion, Tel. 0711/6869-0, zu melden.

Vater schießt mit Schreckschusswaffe auf Sohn

Ludwigsburg:

Am Samstag um 00:22 Uhr wurden der Notrufzentrale des Polizeipräsidiums Ludwigsburg durch Anwohner mehrere Schüsse und eine körperliche Auseinandersetzung in der Johannes-Buhl-Straße mitgeteilt.
Im Verlauf eines  Familienstreites feuerte der 55-jährige Vater auf der Straße mit einer Pistole mehrmals auf seinen 33-jährigen Sohn. Als dieser versuchte, ihm die Waffe abzunehmen, kam es schließlich zur Schlägerei. Erst ein hinzugekommener weiterer Verwandter konnte dem Angreifer schließlich die Waffe entreißen. Der Vater flüchtete daraufhin vom Tatort, konnte jedoch im Verlauf der polizeilichen Fahndung festgenommen werden. Die Waffe wurde beschlagnahmt. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe, mit welcher Reizstoffmunition verschossen wurde. Der Vater und der Sohn erlitten bei der Auseinandersetzung jeweils leichte Verletzungen. Die Polizei war mit insgesamt 8 Fahrzeugbesatzungen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war mit einer Rettungswagenbesatzung und einer Notarztwagenbesatzung vor Ort.