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Fiese Fakes bei Amazon

Mehr als die Hälfte der Online-Shopper vertraut bei ihrem Kauf den Erfahrungen anderer Käufer. Auch beim größten Markplatz Amazon können sich Interessenten durch die Bewertungen der Vorgänger ein Bild machen. Das Problem: Britische Verbraucherschützer warnen vor organisierten, gefälschten Bewertungen auf Amazon.

Gefakte Bewertungen sind erst einmal nichts Neues. Doch laut einer Untersuchung der Briten wird vor allem auf Facebook ein großer Aufwand betrieben, Kundenrezensionen zu kaufen. Anbieter versprechen für gute und vor allem authentische Bewertungen nach einem Kauf Belohnungen wie die Erstattung des Kaufpreises. Die Krux: Diese Rezensionen erhalten den Hinweis “Verifizierter Kauf”, da das Produkt ja tatsächlich über das Amazon-System erworben wurde. Das Ziel, für Vertrauen bei der Kaufentscheidung zu sorgen, wird so natürlich ad absurdum geführt. Die Stiftung Warentest warnt deutsche Verbraucher daher, noch vorsichtiger mit Bewertungen umzugehen, da es praktisch zu erkennen sei, ob sie gefälscht seien.

Was können Verbraucher noch tun? Sich an sogenannten Gütesiegeln orientieren. Aktuell führt das Netzwerk für digitale Gesellschaft “Initiative D21” vier seriöse Siegel: Trusted Shops, das S@fer Shopping des TÜV Süd, Geprüfter Online-Shop des EHI und ips (Internet Privacy Standards) des Datenschutz-Cert. cid/arei

++++Update+++++ Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall – Ein Mensch stirbt

Am Samstagmorgen gegen 10:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Steinheim an der Murr, bei dem der 67-jährige Lenker eines Dacia die Ludwigsburger Straße in Richtung Rielingshausen befuhr. Als er nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Pkw verlor, fuhr er auf den an einer roten Ampel stehenden Ford eines 51-Jährigen auf. Ein geistesgegenwärtiger Verkehrsteilnehmer erkannte die Situation sofort und zog den bewusstlosen Mann aus dessen Fahrzeug, um mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Der Rettungsdienst führte die Reanimationsmaßnahmen fort, jedoch konnte der mittels Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt nur noch den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Ford-Fahrer wurde durch den Aufprall nicht verletzt. Der Dacia wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle abgeschleppt, der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Ludwigsburger Straße kurzzeitig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden..