
Ein Passagierflugzeug ist auf dem Weg nach Tel Aviv nur knapp einer Katastrophe entgangen. Israels Botschafter Ron Prosor spricht vom Versuch, eine „Version des 11. September im Jahr 2026“ zu verüben, und ist überzeugt, dass die Maschine als Waffe eingesetzt werden sollte. Nach seiner Einschätzung richtete sich der mutmaßliche Angriff auch gegen die Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Von der Redaktion (hp/dts) – 10.02 Uhr
Berlin. Israels Botschafter Ron Prosor zieht nach der Beinahe-Katastrophe eines Passagierflugzeugs auf dem Weg nach Tel Aviv einen drastischen Vergleich. Er zeigte sich entsetzt und empört über den Vorfall vom Mittwoch. Was sich über dem Nahen Osten abgespielt habe, war „nichts anderes als der Versuch, eine Version des 11. September im Jahr 2026 zu verüben“, sagte Prosor der Funke-Mediengruppe.
Der Diplomat zeigte sich überzeugt, dass das Flugzeug als Waffe missbraucht werden sollte – „auch um die etablierte regionale Friedensachse zu treffen, zu der die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel gehören“. Prosor sagte, dass zivile Flugverbindungen zwischen Israel und den Emiraten für eine „Normalisierung in der Region“ stünden. Das Ziel sei klar: „die Region zurück in eine Zeit von Terror und endlosen Konflikten zu zerren.“


