Formel 1: Mercedes wehrt sich gegen Datenklau

In der Formel 1 geht es schon lange nicht mehr nur darum, wer der beste Fahrer ist. Das Auto ist das A und O, und bei der Entwicklung des hochtechnischen Boliden entstehen riesige Datenmengen.

An einem durchschnittlichen Rennwochenende zum Beispiel produziert der Mercedes-Bolide rund 500 Gigabyte Datenvolumen. Hochsensible Inhalte und ein großer Schatz, den das Formel-1-Team da hütet. Deshalb schützt sich der amtierende Weltmeister Mercedes jetzt professionell gegen Cyber-Attacken und arbeitet mit “CrowdStrike”, einem Unternehmen für cloud-basierten Endgeräte-Schutz, zusammen.

Die Motorsport-Königsklasse ist schon immer auch ein Wettlauf der Ingenieure und Techniker gewesen, eine Entwicklungsjagd. Zwischen fünf und zehn Terrabyte sammelt Mercedes zum Beispiel in der Teamfabrik in Brackley. Außerdem arbeitet das Team in einem weltweiten, komplexen Netzwerk von Mitarbeitern und Einrichtungen zusammen. Da geht es schon längst nicht mehr nur darum, die Daten auszuwerten, sondern darum, dafür zu sorgen, dass Kriminelle sie nicht in die Finger bekommen.

Dass die Gefahr eines Angriffs parallel zum Erfolg des Teams steigt – die Silberpfeile sind fünfmaliger Konstrukteurs-Champion – ist auch kein Geheimnis. Mercedes dominiert die Hybrid-Ära in der Formel 1 seit 2014 sehr deutlich. Neben den fünf Konstrukteurstiteln in Serie holte Mercedes durch Champion Lewis Hamilton (4 Titel) und Nico Rosberg (1) auch alle Fahrer-Titel in diesem Zeitraum.

“Die Formel 1 ist ein sehr datenintensiver Sport. Die Gewinnerteams wissen ganz genau, dass sie auf die Nutzung riesiger Mengen an kritischen Daten angewiesen sind. Deren professioneller Einsatz und Schutz verschaffen einen echten Wettbewerbsvorteil”, sagt George Kurtz, Chief Executive Officer und Mitbegründer von CrowdStrike. “Es geht hier um einen hochtechnisierten Sport, bei dem geistiges Eigentum essentiell für den Wettbewerbsvorteil ist”, sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. mid/arei

Mann entblößt vor Fußgängerin sein Glied

Remseck am Neckar-Neckargröningen: Exhibitionist unterwegs

Im Stadtteil Neckargröningen trieb ein Exhibitionist am Dienstag gegen 17:40 Uhr sein Unwesen. Der Mann, der mit einem dunklen Mountainbike unterwegs war, entblößte vor einer Fußgängerin sein erigiertes Glied. Der Vorfall ereignete sich auf einem asphaltierten Feldweg in der Verlängerung des Westheimer Wegs. Zunächst passierte der unbekannte Radfahrer die 42-jährige Fußgängerin auf dem Feldweg. Kurz darauf wendete er und fuhr zu ihr zurück. Hierbei zeigte er dem Opfer seinen Penis. Als die Geschädigte anfing laut zu schreien, ergriff der Exhibitionist auf seinem Fahrrad die Flucht in Richtung Pattonville. Der Täter wird wie folgt beschrieben: circa 30 Jahre alt, 180 cm groß und schlank. Er hat eine Glatze. Der Mann war dunkel gekleidet. Vermutlich trug er einen Trainingsanzug. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigburg, Tel. 07141/18-9, in Verbindung zu setzen.