
Viele Ludwigsburger kennen den Namen Theo-Lorch-Werkstätten. Was dort Tag für Tag geschieht, bleibt für Außenstehende aber oft verborgen. Ein Rundgang des Ludwigsburg Museums gibt nun Einblicke in Arbeitsbereiche, Förderangebote und moderne Assistenzsysteme.
Von der Redaktion – 06.22 Uhr
Ludwigsburg. Unter dem Titel „Ganz normal anders“ laden die Stadtgeschichten des Ludwigsburg Museums am Mittwoch, 8. Juli, zu einem Rundgang durch die Theo-Lorch-Werkstätten ein. Beginn ist um 18 Uhr, Treffpunkt ist in der Aldinger Straße 169.
Isabell Brando, Leiterin der Kommunikation, führt durch die Einrichtung und gibt Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche. Die Theo-Lorch-Werkstätten verstehen sich als modernes Dienstleistungsunternehmen, das Menschen mit Behinderung geeignete Rahmenbedingungen und passende Tätigkeitsfelder bietet.
Beim Rundgang erfahren Besucherinnen und Besucher, wie vielfältig die Aufgaben in den Werkstätten sind. Gezeigt werden Geschäfts- und Tätigkeitsfelder sowie Kundenaufträge aus dem Arbeitsbereich. Ein besonderes Beispiel ist ein digitales Assistenzsystem, das Beschäftigte durch komplexe Montageprozesse führt und sie bei einer fehlerfreien Fertigung unterstützt.
Auch der Fachbereich Fördergruppen ist Teil der Führung. Dort sind die Räume auf Menschen mit mehrfacher körperlicher und geistiger Behinderung ausgerichtet. Die Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Klientinnen und Klienten. Ein Schwerpunkt liegt auf Unterstützter Kommunikation.
Der Rundgang soll nicht nur informieren, sondern auch Raum für Fragen und Austausch bieten. Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip „Pay what you want“, empfohlen werden 5 Euro. Eine Anmeldung über www.ludwigsburgmuseum.de/veranstaltungen ist erbeten.
Weitere Informationen gibt es beim Ludwigsburg Museum unter Telefon 07141 910-2290 oder per E-Mail an museum@ludwigsburg.de.

