
Nach dem Fund einer Babyleiche bei Renningen haben Polizei und Staatsanwaltschaft traurige Gewissheit: Bei dem toten Kind handelt es sich zweifelsfrei um den vermissten drei Monate alten Säugling. Die Todesumstände sind weiterhin unklar.
Von Lea Brandt – 08.16 Uhr
Renningen. Im Fall des vermissten Säuglings aus Renningen gibt es eine neue Entwicklung. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg mitteilen, wurde die aufgefundene Leiche inzwischen über einen DNA-Abgleich zweifelsfrei als das vermisst gemeldete Baby identifiziert.
Bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurde die Ermittlungsgruppe „Wagen“ eingerichtet. Sie besteht derzeit aus 13 Personen.
Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es laut Polizei keine Hinweise auf eine Entführung des Säuglings. Stattdessen wird nun gegen die 32 Jahre alte Mutter des Kindes wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Sie steht im Verdacht, das tote Baby mutmaßlich selbst im Bereich des Rankbachs am Ortsrand von Renningen abgelegt zu haben.
Weiterhin offen ist, unter welchen Umständen der drei Monate alte Junge zu Tode kam. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg / Staatsanwaltschaft Stuttgart

