Geld sparen durch Wechsel des Internetanbieters

Ein Wechsel des Internetanbieters kann sich lohnen. Denn Kunden können bares Geld sparen, im vergangenen Jahr waren es 201 Millionen Euro. Das ist das Ergebnis des Forschungsinstituts IPRI, das im Auftrag von Check24 die Kundenersparnis bei Internetneuverträgen über das Vergleichsportal gegenüber dem Markt berechnet hat. Dafür verglichen sie die Kosten eines Neuvertrages über Check24 mit der Vertragsverlängerung des Standardtarifs der Telekom.

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„Die Studie hat gezeigt, dass Check24-Kunden im vergangenen Jahr so viel bei einem Wechsel des Internetanbieters gespart haben wie noch nie und wir zu unserem Versprechen stehen, immer das günstigste Angebot zu haben“, sagt Dr. Markus Schramm, Geschäftsführer Telekommunikation bei dem Vergleichsportal. „Mit unserem DSL-Vergleich kommen Kunden günstiger, schneller und einfacher an einen neuen Tarif für Highspeed-Internet.“

In den vergangenen zehn Jahren summiert sich die Ersparnis auf 863 Millionen Euro. Ein Grund: Beim Abschluss eines Internetvertrags über Check24 erhalten Kunden einen Cashback, den sie beim Anbieter in dieser Form nicht bekommen. Im Jahr 2020 betrug der Cashback im Schnitt 134 Euro.

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Wechselten Verbraucher seit 2012 alle zwei Jahre ihren Internetanbieter, sparten sie insgesamt 2.050 Euro im Vergleich zum Standardtarif. Das entspricht rund 41 Prozent der Kosten.

Gleichzeitig profitierten Konsumenten bei einem Wechsel auch von besseren Leistungen, da häufig Tarife mit höherer Geschwindigkeit abgeschlossen wurden.

Andreas Reiners / glp

 

Deutlich weniger Menschen mit Bussen und Bahnen unterwegs

Bedingt durch die Corona-Pandemie waren im 1. Halbjahr 2021 deutlich weniger Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das Fahrgastaufkommen mit fast 3,5 Milliarden Personen 18 % geringer als im 1. Halbjahr 2020. Besonders stark ging im 1. Halbjahr 2021 die Fahrgastzahl im Eisenbahn-Fernverkehr zurück: Mit 28,0 Millionen Personen reisten 34 % weniger Menschen in Fernzügen als im 1. Halbjahr 2020. Der Fernbusverkehr brach sogar um 92 % auf 0,3 Millionen Fahrgäste ein. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 betrug der Fahrgastrückgang im 1. Halbjahr 2021 insgesamt 42 %.

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Im Öffentlichen Personennahverkehr, der 99 % des Linienverkehrs ausmacht, ging das Fahrgastaufkommen im 1. Halbjahr 2021 nach vorläufigen Ergebnissen um 17 % zurück. So waren im Eisenbahn-Nahverkehr einschließlich S-Bahnen mit 680 Millionen Fahrgästen 24 % weniger Menschen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Mit Straßenbahnen fuhren 1,1 Milliarden Fahrgäste (-23 %). Die derzeit gemeldeten Daten für den Nahverkehr insbesondere mit Bussen, der lediglich einen Rückgang um rund 10 % auf knapp 1,9 Milliarden Fahrgäste aufweist, bilden möglicherweise den tatsächlichen Rückgang nicht vollständig ab – unter anderem deshalb, weil im Nahverkehr viele Fahrgäste Zeitkarten besitzen. Diese Tickets wurden vermutlich aufgrund der Pandemie vergleichsweise selten genutzt. Daher ist hier noch mit Revisionen der Meldewerte durch die Verkehrsunternehmen zu rechnen.

Fahrgastrückgang gegenüber dem Vorjahr ausschließlich im 1. Quartal 2021 

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Die für das gesamte 1. Halbjahr 2021 ermittelten Rückgänge der Fahrgastzahlen sind ausschließlich auf das 1. Quartal 2021 zurückzuführen. Das gesamte 1. Quartal 2021 war von der Corona-Pandemie geprägt, während sich die Pandemie im Jahr 2020 erst ab März deutlich auf den öffentlichen Personenverkehr ausgewirkt hatte. So waren im 1. Quartal 2021 insgesamt 39 % weniger Menschen im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahresquartal (Nahverkehr: -38 %; Fernverkehr: -67 %). Dagegen wurden im 2. Quartal 2021 Busse und Bahnen wieder stärker genutzt als im von der ersten Corona-Welle geprägten 2. Quartal 2020: Im 2. Quartal 2021 fuhren insgesamt 20 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen als im Vorjahresquartal (Nahverkehr: +20 %; Fernverkehr: +51 %).

Vorkrisenvergleich: 42 % weniger Reisende im 1. Halbjahr 2021 als im 1. Halbjahr 2019 

Insgesamt lag das Fahrgastaufkommen im Linienverkehr im 1. Halbjahr 2021 um 42 % und im 2. Quartal 2021 um 38 % unter den Werten des jeweiligen – noch nicht von der Corona-Krise betroffenen – Zeitraumes im Jahr 2019.

red