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Genfer Autosalon 2019: Jaguar I-Pace ist “Car of The Year” 2019

Der Jaguar I-Pace hat auf dem Genfer Salon einen renommierten Preis eingefahren. Die britische Raubkatze setzte sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen den Alpine A110 durch und wurde zum “Car of the Year” 2019 gewählt. Die begehrte Trophäe nahm Jaguars Designchef Ian Callum entgegen.

Novum: Das erste Mal überhaupt hatten zwei Autos die gleiche Anzahl Gewinnerpunkte: Der Alpine A110 und der Jaguar I-Pace kamen auf exakt 250 Zähler. Der Jaguar I-Pace holte schließlich dank Jury-Stichentscheid den Preis. Der Jaguar wurde öfter als Nummer 1 platziert (Jaguar I-Pace: 18, Alpine A110: 16 Mal).

Die Trophäe wurde vom Jurypräsidenten und STERN-Automobiljournalisten Frank Janssen übergeben. Ian Callum zeigte sich stolz über den Titel: “Ein elektrisches SUV – das ist die Zukunft.” Die Marke Jaguar holte sich damit erstmals überhaupt die begehrte Auszeichnung. Entscheidende Kriterien für den Titel sind neben Innovation und Sicherheit auch Design und Preis-Leistungsverhältnis.

Die internationale Auszeichnung “Car of the Year” gilt als renommiertester und begehrtester Autopreis der Welt. Der Jury gehören 60 Journalisten aus 23 europäischen Ländern an. Der STERN ist Gründungsmitglied der Initiative, die den Titel seit 1964 verleiht. Ins Leben gerufen wurde der Award von europäischen Zeitschriften aus gleich sieben Ländern: Deutschland (STERN), Frankreich (L’Automobile Magazine), Großbritannien (Autocar), Niederlande (Autovisie), Italien (Auto), Schweden (Vi Bilägare) und Spanien (Autopista).

Das Wahlergebnis 2019:
Jaguar I-Pace: 250 Punkte
Alpine A110: 250 Punkte
Kia Ceed: 247 Punkte
Ford Focus: 235 Punkte
Citroen C5 Aircross: 210 Punkte
Peugeot 508: 192 Punkte
Mercedes-Benz A-class: 116 Punkte

Jutta Bernhard / Ralf Loweg

++++Update+++++ Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall – Ein Mensch stirbt

Am Samstagmorgen gegen 10:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Steinheim an der Murr, bei dem der 67-jährige Lenker eines Dacia die Ludwigsburger Straße in Richtung Rielingshausen befuhr. Als er nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Pkw verlor, fuhr er auf den an einer roten Ampel stehenden Ford eines 51-Jährigen auf. Ein geistesgegenwärtiger Verkehrsteilnehmer erkannte die Situation sofort und zog den bewusstlosen Mann aus dessen Fahrzeug, um mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Der Rettungsdienst führte die Reanimationsmaßnahmen fort, jedoch konnte der mittels Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt nur noch den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Ford-Fahrer wurde durch den Aufprall nicht verletzt. Der Dacia wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle abgeschleppt, der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Ludwigsburger Straße kurzzeitig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden..