
Von der Redaktion – 06.44 Uhr
Ludwigsburg. Angesichts steigender Goldpreise warnt die Stadt Ludwigsburg vor unseriösen Ankaufsangeboten für Gold und Luxusartikel. Wie der Fachbereich Sicherheit und Ordnung mitteilt, nutzen derzeit verstärkt Anbieter die hohe Nachfrage, um kurzfristige Ankaufaktionen zu bewerben.
Immer wieder würden in Zeitungen oder über Flyer befristete Aktionen zum Ankauf von Pelzen oder anderen Luxusartikeln angekündigt. Im Kleingedruckten finde sich häufig der Hinweis, dass ein Pelz- oder Warenankauf nur in Verbindung mit einem Goldankauf erfolge. Hier rät die Stadt zu besonderer Vorsicht.
Nach Angaben der Verwaltung handelt es sich dabei oftmals um kurzfristig tätige Reisegewerbetreibende. Für wenige Tage würden temporär Räume in Hotels, Gaststätten oder leerstehenden Gewerbeimmobilien angemietet. Die Ausstattung sei häufig schlicht. Zu beachten sei zudem, dass im Reisegewerbe der Goldankauf grundsätzlich nicht erlaubt ist.
Darüber hinaus komme es immer wieder vor, dass Vermieterinnen und Vermieter der genutzten Räume oder beauftragte Druckereien ihre Rechnungen nicht bezahlt bekämen, so die Stadt weiter.
Die Verwaltung empfiehlt daher, Anbieter sorgfältig zu prüfen und sich vorab über das jeweilige Unternehmen zu informieren. Im Zweifel sollte ein zweites Angebot eingeholt werden. Schmuck oder Gold sollten nicht ohne schriftlichen Nachweis zur Ansicht oder Prüfung aus der Hand gegeben werden. Zudem rät die Stadt, beim Verkauf nach Möglichkeit auf einer sofortigen Barauszahlung zu bestehen.
Mit dem Hinweis, dass steigende Goldpreise auch unseriöse Geschäftspraktiken begünstigen können, appelliert die Stadt an Bürgerinnen und Bürger, aufmerksam zu sein und sich vor möglichen Betrugsversuchen zu schützen.


